Diskussion:Semantik
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Funktion?
[Quelltext bearbeiten]Ist das wirklich eine Funktion?
SINN(der Apfel ist rot) = f(SINN(der), SINN(Apfel), SINN(ist), SINN(rot))
Es müsste dann eindeutig sein. Außerdem könnte man den Sinn eines Satzes aus der Bedeutung seiner Einzelteile bilden. Obwohl das sehr oft der Fall ist, gibt es sehr viele Gegenbeispiele.
Vielleicht gilt es in einem sehr eingeschränkten Gebiet. In der Wissenschaft wird es angestrebt, wenn auch nicht erreicht. In der Poesie wird es weitgehend vermieden.
Es müsste hier noch der Gültigkeitsbereich angegeben werden. --Hutschi 11:43, 21. Sep 2006 (CEST)
Markerese
[Quelltext bearbeiten]Die Auseinandersetzung mit dem Markerese ist eigentlich, von Seiten der Truth-Condition-Semantik, eine witzige und wichtige Argumentation. Jetzt stelle ich fest, dass Markerese auch bei der WP-Volltextsuche nicht zu finden ist. Und, wenn ich mich nicht vertippt habe, nicht mal bei der englischsprachigen WP. Also die Frage: Sollte das Markerese nicht in einem Semantik-Artikel rein, ggf. mit einem Verweis auf Strukturelle Semantik? Wie übersetzt man M. eigentlich? Merkmalitis? Nachtrag: Ha, ich hab's! Merkmalesisch! So hieß das. --Delabarquera 15:31, 5. Feb. 2010 (CET)
Kapselung / objektorientiertes Paradigma
[Quelltext bearbeiten]Die Einleitung des Artikels über Theoretische Informatik beschreibt mit einfachen Worten mit welchen Entitäten und Methoden in der Theoretischen Informatik umgegangen wird und beschreibt den mathematischen Erkenntnisgewinn und Nutzen in der Praxis als Ziele der Disziplin.
In der mathematischen Analysis geht es schon in den Anfängen durch das Unterholz der "Epsilon-Nautik". Was ich beim beschäftigen mit der Theorie der Mathematik und Anwendungen derselben vermisst habe waren Wörter mit Semantik, welche die "semantischen" Bereiche der mathematischen Definitionen und Sätze auf einer ziemlich griffigen aber doch abstrakten Ebene so beschrieben haben, so dass sie die Bedeutung der definierten oder gefundenen Aussagen treffen und einfacher greifbar werden. In der Britannica Enzyklopädie haben sich deren Autoren schon einiges von dieser Mühe gemacht, wie ich später festgestellt habe. Mit den vielen Epsilons und dergleichen braucht man viel Vorstellungsvermögen um (wenn dann aber exakt) zu Erfassen welche Bedeutung beispielsweise ein Satz hat. Das Problem eines Unterfangens Abstracts von mathematischen Entitäten zu schreiben ist eine sehr schwere Aufgabe, da - wie es scheint - immer noch eine allgemeinere Formulierung der mathematischen Aussage gefunden werden kann und diese als Idee mit Worten nur mit größer Mühe exakt erasst oder umschrieben / beschrieben werden kann. Für interessant halte ich jedoch die Beziehung, die die mathematische Theorie und diese Abstracts haben. Die Kapselung durch die natürlichsprachlichen Worte von mathematischen Konstrukten halte ich für eine große sprachliche Herausforderung, deren sich auch die Wikipedia angenommen hat.
Die Asiaten mit ihren Ideogrammen lernen wie alle ihr Leben lang Worte. Es sieht so aus als könne man den deuschen Ausdruck PKW einfach erfassen. Beschäftigt man sich etwas näher damit stellt man fest des viele Ideen zusammen den Ausdruck ausmachen. Das neurologische Ausmass des Verständnisses des Begriffs PKW oder irgendeiner anderen Vokabel kann wachsend, abstrahieren, konkretisierend oder schrumpfen oder sont noch irdend wie mit einem Verb beschrieben werden. Viele verwenden fast mit Ehrfuchte mit Ehrfurcht den Begriff Computertomograph welcher Bauart auch immer, weil klar ist, dass er eine Instanziierung eine komplizierten Klasse von einer "Idee" ist und der Begriff nicht bloss mit "ein bildgebendes Verfahren" zu fassen ist - so ein Computertomograph passt in das Univerum und schient den Naturgesetzen angepasst zu sein.
Die Kapselung der inneren "mathematischen Mechanik" von Aussagen der Mathematik und Dingen die eine Instanz eines mathematischen oder berechenbaren Modells beinhalten mit natürlichsprachen Worten möchte ich objektorientiert nennen. Beispielsweise viele Japaner beschäften sich wie oben angedeutet lange Zeit ihres Lebens mit "Wortsemantik" ist mein Eindruck. Vokabeln lernen muss wie viele hier auf dieser Diskussionsseite wissen wird nicht unbedingt perfect mit einer "Look-up Liste" gemacht werden können - in der Muttersprachliches Wort und Lernsprachewort 1-zu-1 in Beziehung gesetzt wird.
Soviel zu den Banalitäten - ich wollte nur aussagen, dass die Kapselung der Semantiken mit natürlichsprachlichen Worten meines Erachtens besser geht als beispielsweise mit vielen Epsilons der mathematischen Analysis. Diese Kapselung würde ich am liebsten irgend wie mit Objektorientierung in Verbindung bringen. Was denkt Ihr?
Grüße, bis demnächst 79.234.235.38 00:26, 31. Aug. 2011 (CEST)
