Department for Work and Pensions
| Department for Work and Pensions | ||
|---|---|---|
| Staatliche Ebene | Regierung des Vereinigten Königreichs | |
| Stellung der Behörde | Ministerium | |
| Entstanden aus | Department for Education and Skills Department of Social Security | |
| Hauptsitz | Caxton House, Tothill Street, London | |
| Haushalt | 167,6 Milliarden £ (2014–2015)[1] | |
| Secretary of State | Pat McFadden | |
| Mitarbeiter | 83.038 (2015) | |
| Website | department-for-work-pensions | |
| Minister | Rang | Zuständigkeit |
|---|---|---|
| Elizabeth Kendall | Kabinettsminister | alle |
| Alok Sharma MP | Arbeitsminister | Arbeit |
| Sarah Newton MP | Ministerin | Menschen mit Behinderung, Arbeit und Gesundheit |
| Guy Opperman MP | Parlamentarischer Staatssekretär | Renten und finanzielle Inklusion |
| Kit Malthouse MP | Parlamentarische Staatssekretärin | Familienunterstützung, Unterkunft und Kinderbetreuung |
| Peta Buscombe | Parlamentarische Staatssekretärin | Abteilungsgeschäft im House of Lords |
Kontroversen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Ministerium gab nach einer Freedom of Information-Anfrage der Internetseite Welfare Weekly zu, fiktionale Geschichten über erfundene Sozialhilfeempfänger auf Informationsmaterial benutzt zu haben, welches die positiven Auswirkungen einer Sozialhilfesanktion beworben hatte. Diese Sozialhilfesanktion geht zurück auf Iain Duncan Smith, den damaligen Kabinettsminister des Ministeriums, und erlaubt es dem Ministerium, Sozialhilfe in einem Zeitraum bis zu 3 Jahren für diejenige zu streichen, die die staatlichen Anforderungen an Arbeitssuchende nicht erfüllen. In einer späteren Stellungnahme erklärte das Ministerium: „Die Geschichten sind nur zur Veranschaulichung, um den Leuten verständlich zu machen, wie das Sozialhilfesystem funktioniert. Sie basieren auf Gesprächen, die unsere Mitarbeiter mit echten Sozialhilfeempfängern geführt haben.“[6][7][8]
Im Sommer 2019 berichteten Hilfsorganisationen, dass der Anteil an EU-Ausländern, denen im Vereinigten Königreich zu Unrecht der Zugang zum „universal credit“ Sozialhilfesystem verweigert wird, stark angestiegen sei. Auch wenn Widersprüche gegen die Entscheidungen des DWP meist erfolgreich seien, hätten die Betroffenen für die Dauer des Verfahrens von etwa 40 Wochen meist keinerlei Einkünfte.[9]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Department for Work and Pensions – Annual Report and Accounts 2014–2015. (PDF) In: www.gov.uk. Abgerufen am 22. März 2016 (englisch).
- 1 2 About – Department for Work and Pensions – GOV.UK. In: www.gov.uk. Abgerufen am 22. März 2016 (englisch).
- ↑ The National Archives: The Discovery Service. In: discovery.nationalarchives.gov.uk. Abgerufen am 22. März 2016 (englisch).
- ↑ David Kynaston: A world to build. Bloomsbury, London/New York 2008, ISBN 978-0-7475-8540-4 (englisch, archive.org [abgerufen am 14. April 2024]).
- ↑ Department for Work and Pensions – GOV.UK. In: www.gov.uk. Abgerufen am 22. März 2016.
- ↑ DWP uses 'fake' claimants in benefit sanctions leaflet -. In: dial2donate.org. Abgerufen am 22. März 2016 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Kevin Rawlinson, Frances Perraudin: DWP admits inventing quotes from fake 'benefits claimants’ for sanctions leaflet. In: The Guardian. 18. August 2015 (theguardian.com [abgerufen am 22. März 2016]).
- ↑ Kevin Rawlinson: Fake benefits claimant 'Zac' quoted in other DWP documents. In: The Guardian. 21. August 2015 (theguardian.com [abgerufen am 22. März 2016]).
- ↑ Patrick Butler und Jennifer Rankin: "Surge in EU citizens unfairly refused access to universal credit" The Guardian vom 5. August 2019.
