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Defendente Ferrari

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Defendente Ferrari (* 1480 bis 1485 in Chivasso bei Turin; † nach 1535 in Turin) war ein italienischer Maler im Piemont.

Der zwölfjährige Christus im Tempel, 1526, Staatsgalerie Stuttgart

Defendente Ferrari ist urkundlich zwischen 1500 und 1535 nachweisbar. Er ging bei Giovanni Martino Spanzotti in die Lehre. Über ihn nahm auch Ferrari Einflüsse von flämischen, burgundischen und französischen Malern auf und er behielt gotische Einflüsse bei, als Piemonteser Zeitgenossen wie Gaudenzio Ferrari schon unter dem Einfluss von Leonardo da Vinci standen. Er ist für mehrere große Altarbilder bekannt.

In der Gemäldegalerie Berlin ist eine Anbetung des Kindes von 1511.

Werke (Auswahl)

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Eine Vielzahl an Einzeltafeln wird im Museo civico d’arte antica in Turin aufbewahrt. In anderen Sammlungen befinden sich etwa:

  • Christus bei Martha und Maria Magdalena, um 1500/05 (Denver Art Museum, Inv. Nr. 1931.4)
  • Retabel des Abtes Urbano di Miolans (amt. 1503–1522) (Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters Sacra di San Michele)
  • Anbetung des Kindes mit Stifter, 1511 (Gemäldegalerie Berlin, Inv. Nr. 1147)
  • Anbetung der Könige, um 1520 (J. Paul Getty Museum Los Angeles, Inv. Nr. 74.PB.31)
  • Ivo-Retabel, um 1520 (345 × 270 cm; Galleria Sabauda Turin, Inv. Nr. 1061)
  • Thronende Madonna mit Kind und Heiligen, um 1525 (Philadelphia Museum of Art, Inv. Nr. Cat. 276)
  • Madonna mit Kind, 1526 (Rijksmuseum Amsterdam, Inv. Nr. SK-A-3395)
  • Der zwölfjährige Christus im Tempel, 1526 (Staatsgalerie Stuttgart, Inv. Nr. 760)
  • Madonna mit Kind und heiliger Anna, 1528 (Rijksmuseum Amsterdam, Inv. Nr. SK-A-3394)
  • Anna Maria Brizio: Defedente Ferrari da Chivasso. In: L’arte. Rivista di storia dell’arte medievale e moderna. Band 27, 1924, S. 211–246.