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Decatur (Schiff, 1998)

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Die USS Decatur (DDG-73) ist ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse. Sie wurde nach Commodore Stephen Decatur benannt.

Die Decatur wurde 1993 bei Bath Iron Works in Auftrag gegeben und Anfang 1996 auf Kiel gelegt. Nach zehn Monaten Bauzeit lief das Schiff vom Stapel und wurde im August 1998 bei der United States Navy in Dienst gestellt.

Im Anschluss folgten erste Testfahrten sowie die Verlegung an die Westküste; die Decatur wurde in San Diego stationiert. Am 7. Januar 2000 verließ das Schiff den Hafen, lud Waffen in Pearl Harbor und nahm dann an einer Übung mit der Marine Südkoreas im Gelben Meer teil. Nach Besuchen in den Häfen unter anderem von Guam, den Fidschi-Inseln und Australien erreichte der Zerstörer im Juni wieder San Diego. Nach kleineren Reparaturen und Operationen in lokalen Gewässern begann im November 2001 die nächste Verlegung, als Teil der Kampfgruppe um die John C. Stennis im Rahmen der Operation Enduring Freedom, später begleitete das Schiff eine Gruppe um die Peleliu, in der unter anderem auch die Greenville fuhr.

Auf der dritten Fahrt, die im August 2003 begann und die Decatur in den Persischen Golf führte, brachte sie eine Dau mit einer Ladung von zwei Tonnen Drogen auf, die Al-Qaida gehört haben sollen.[1] 2006 war der Zerstörer, als Teil der Kampfgruppe um die Ronald Reagan, an der Übung Valiant Shield beteiligt. Am 21. Februar 2008 lieferte die Decatur zusammen mit ihrem Schwesterschiff Russell Radar- und Bahndaten für den Abschuss des Satelliten USA-193 durch den Kreuzer Lake Erie. Im Mai 2008 verlegte die Decatur wiederum als Geleitschutz der Reagan in den Persischen Golf, 2009 dann in den westlichen Pazifik. Im April 2013 wurde sie Richtung Nordkorea in Marsch gesetzt.

Am 30. September 2018 kam es zwischen der Decatur und den Lenkwaffenzerstörer Lanzhou der chinesischen Marine der Volksbefreiungsarmee mit rund 41 Metern durch gegenseitige Manöver zu einer sehr nahen Begegnung beim Riff Nanxun Jiao (Gaven Reefs), das zu den Spratly-Inseln gehört.[2]

Commons: USS Decatur (DDG-73) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. From Barbara Starr, Paul Courson: U.S. links al Qaeda to Persian Gulf drug boat. CNN, 19. Dezember 2003, abgerufen am 1. März 2013 (englisch). (engl.)
  2. Brad Lendon: Photos show how close Chinese warship came to colliding with US destroyer. In: edition.cnn.com. 3. Oktober 2018, abgerufen am 13. Februar 2024 (englisch).
Die Decatur in der Bucht von Hong Kong, 2006
Die Decatur in der Bucht von Hong Kong, 2006
Übersicht
Bestellung 19. Januar 1993
Kiellegung 11. Januar 1996
Stapellauf 8. November 1996
1. Dienstzeit Flagge
Indienststellung 29. August 1998
Technische Daten
Verdrängung 8315 Tonnen
Länge 154 m
Breite 20 Meter
Tiefgang 9,5 Meter
Besatzung 26 Offiziere, 315 Mannschaften
Antrieb 2 Propeller, über 4 Gasturbinen angetrieben; 100.000 Wellen-PS
Geschwindigkeit 31 Knoten
Bewaffnung 90 VLS-Zellen,
2 Dreifach-Torpedowerfer,
1 Geschütz 127 mm
Flight I

Arleigh Burke Barry John Paul Jones Curtis Wilbur Stout John S. McCain Mitscher Laboon Russell Paul Hamilton Ramage Fitzgerald Stethem Carney Benfold Gonzalez Cole The Sullivans Milius Hopper Ross

Vereinigte Staaten
Flight II

Mahan Decatur McFaul Donald Cook Higgins O’Kane Porter

Flight IIA

Oscar Austin Roosevelt Winston S. Churchill Lassen Howard Bulkeley McCampbell Shoup Mason Preble Mustin Chafee Pinckney Momsen Chung-Hoon Nitze James E. Williams Bainbridge Halsey Forrest Sherman Farragut Kidd Gridley Sampson Truxtun Sterett Dewey Stockdale Gravely Wayne E. Meyer Jason Dunham William P. Lawrence Spruance Michael Murphy

Flight III

Jack H. Lucas Louis H. Wilson Jr. Ted Stevens Jeremiah Denton William Charette George M. Neal Quentin Walsh Sam Nunn John E. Kilmer Thad Cochran Richard G. Lugar John F. Lehman J. William Middendorf Telesforo Trinidad Thomas G. Kelley Ernest E. Evans Charles J. French Richard J. Danzig Michael G. Mullen Intrepid Robert Kerrey Ray Mabus Kyle Carpenter Robert R. Ingram