Guez spielte hauptsächlich auf der ATP Challenger Tour und der ITF Future Tour. Sein erstes Einzelmatch auf der ATP Tour bestritt er im Februar 2007 beim Turnier in seiner Geburtsstadt Marseille. Die Auftaktpartie gegen Cyril Saulnier verlor er in zwei Sätzen mit 4:6 und 2:6. Seinen ersten Sieg in dieser Kategorie feierte er im Oktober 2009, als er beim Grand Prix de Tennis de Lyon in der ersten Runde den US-Amerikaner Rajeev Ram bezwang. In der zweiten Runde schied er dann gegen Gilles Simon in zwei Sätzen aus. Zwei Wochen später besiegte er bei den Paris Masters in der ersten Runde Stan Wawrinka glatt in zwei Sätzen und stand in der zweiten Runde Gaël Monfils gegenüber, der schließlich das Finale erreichte; Guez verlor die Partie mit 4:6 und 5:7. Weitere Matches auf der ATP Tour gewann er nicht mehr. Im Doppel erreichte er bei den French Open 2016 sein einziges Match bei einem Grand-Slam-Turnier.
In seiner Karriere gewann er 26 Einzel- und 3 Doppeltitel auf der Future Tour sowie drei Einzel- und ein Doppelturnier bei Challenger-Turnieren. Die beste Platzierung in der Weltrangliste erreichte er 2010 mit Rang 116 im Einzel. Im Doppel kam er nie über Platz 242 im Jahr 2013 hinaus.
2018 spielte er letztmals ein Tennisturnier. 2025 wurde Guez von der ITIA wegen Spielmanipulation in einem Fall von 2023 verurteilt. Gemeinsam mit fünf anderen aktiven und ehemaligen Spielern soll er systematisch Spiele manipuliert haben. Er musste 25.000 US-Dollar bezahlen (17.500 auf Bewährung) und ist vier Jahre von allen Tennisevents ausgeschlossen.[1]