David Freiberg

David Freiberg (* 24. August 1938 in Boston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Sänger, Multiinstrumentalist und Schauspieler, der Mitglied der Bands Jefferson Starship und Quicksilver Messenger Service ist. Er war zudem Musiker bei Jefferson Airplane.
Anfänge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]David Freiberg wuchs in Cincinnati, Ohio, auf und spielte in der Schule Geige und Bratsche, unter anderem im Schulorchester und in einem Streichquartett. Nach der Schule verließ er das Elternhaus und brachte sich Gitarre bei. Er gründete ein Kaffeehaus-Folkduo namens David & Michaela und arbeitete bei der Bahn. In dieser Zeit lernte er Dino Valenti und David Crosby kennen. Er lebte bald mit Paul Kantner in einer WG in Venice, Kalifornien, in der David Crosby fast der dritte Mitbewohner war.[1]
Quicksilver Messenger Service
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1965 gründete Freiberg gemeinsam mit John Cipollina, Jim Murray, Gary Duncan und Greg Elmore die Band Quicksilver Messenger Service in San Francisco. Zuvor als Folk-Sänger aktiv, hatte Freiberg eigenen Angaben zur Folge noch nie in einer Band gespielt.[2]
Jefferson Airplane
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1970 sang Freiberg die Backing-Gesänge auf dem Song Starship, der auf dem Soloalbum Blows Against the Empire des Jefferson-Airplane-Gitarristen Paul Kantner erschien. Auf diesem Album sind auch David Crosby und Mickey Hart zu hören, auf deren Tonträger Freiberg in den Folgejahren Gastbeiträge hatte. In den letzten Monaten der Band war Freiberg auch Mitglied von Jefferson Airplane. Auf dem letzten Album der Originalband, Thirty Seconds Over Winterland, singt Freiberg und spielt Gitarre. Kurz darauf, 1973, löste sich Jefferson Airplane auf. 1973 veröffentlichten Paul Kantner, Grace Slick und David Freiberg das gemeinsame Studioalbum Baron von Tollbooth and The Chrome Nun. Freiberg spielte 1974 mehrere Instrumente auf dem Grace-Slick-Soloalbum Manhole.
Jefferson Starship
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab 1974 war Freiberg Mitglied in der Jefferson-Airplane-Nachfolgeband Jefferson Starship. Er wechselte sich dort mit Pete Sears am Bass und an den Keyboards ab. Der von Freiberg geschriebene Song Jane, der auf dem 1979er Album Freedom at Point Zero erschien, war ein großer Hit der Band. 1984 musste die Band sich in Starship umbenennen, da Originalgitarrist Paul Kantner die Band verlassen hatte und die Namensrechte einklagte. 1985 verließ Freiberg Starship, da er im Konstrukt der Band keinen geeigneten Platz für sich sah, bereits vor den ersten öffentlichen Aktivitäten.[3]
Doppelte Reunion mit Quicksilver Messenger Service und Jefferson Starship (seit 2006)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2006 ist er gemeinsam mit seiner Frau Linda Imperial zu seiner originalen Band Quicksilver Messenger Service zurückgekehrt. Nachdem sein Bandkollege Gary Duncan 2009 die Band verlassen hatte, änderte Freiberg den Namen in David Freiberg’s Quicksilver Messenger Service. Seit 2008 ist David Freiberg auch wieder Mitglied von Jefferson Starship, diesmal als Sänger und Gitarrist.
Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Er ist seit dem 7. Oktober 1990 mit Linda Imperial verheiratet, die mittlerweile mit ihm zusammen bei Quicksilver Messenger Service spielt. Er war mit Julia Dreyer verheiratet.[4] Er ist Buddhist und betet jeden Morgen.[5] Er betrieb das Free Mountain Studio in Novato, Kalifornien.[6]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Quicksilver Messenger Service
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1968: Quicksilver Messenger Service
- 1969: Happy Trails
- 1969: Shady Grove
- 1970: Just For Love
- 1970: What About Me
- 1975: Solid Silver
Mit Jefferson Airplane
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Jefferson Starship
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1974: Dragon Fly
- 1975: Red Octopus
- 1976: Spitfire
- 1978: Earth
- 1979: Freedom at Point Zero
- 1981: Modern Times
- 1982: Winds of Change
- 1984: Nuclear Furniture
- 2008: Jefferson's Tree of Liberty
- 2020: Mother of the Sun
Sonstige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paul Kantner & Jefferson Starship – Blows Against the Empire (1970)
- David Crosby – If I Could Only Remember My Name ... (1971)
- Mickey Hart – Rolling Thunder (1972)
- Jack Traylor & Steelwind – Child of Nature (1973)
- Paul Kantner, Grace Slick and David Freiberg – Baron von Tollbooth and The Chrome Nun (1973)
- Grace Slick – Manhole (1974)
- Robert Hunter – Tales of the Great Rum Runners (1974)
- Robert Hunter – Tiger Rose (1975)
- Ned Lagin – Seastones (1975)
- Mickey Hart – Diga (1976)
- Paul Kantner – Planet Earth Rock and Roll Orchestra (1983)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ https://web.archive.org/web/20120222114511/http://www.penncen.com/quicksilver/freiberg/interview.html
- ↑ https://www.therockpit.net/2020/interview-jefferson-starship-david-freiberg/
- ↑ https://web.archive.org/web/20120307200108/http://www.marinij.com/lifestyles/ci_7482927
- ↑ https://www.imdb.com/de/name/nm1490678/
- ↑ https://web.archive.org/web/20120307200108/http://www.marinij.com/lifestyles/ci_7482927
- ↑ https://www.discogs.com/label/467866-FreeMountain-Studio
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Freiberg, David |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Sänger und Multiinstrumentalist |
| GEBURTSDATUM | 24. August 1938 |
| GEBURTSORT | Boston, Massachusetts |