Dapitan
| Dapitan City Dakbayan sa Dapitan | ||
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| Lage von Dapitan in der Provinz Zamboanga del Norte | ||
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| Basisdaten | ||
| Region: | Zamboanga Peninsula | |
| Provinz: | Zamboanga del Norte | |
| Barangays: | 50 | |
| Distrikt: | 1. Distrikt von Zamboanga del Norte | |
| PSGC: | 097201000 | |
| Einkommensklasse: | 3. Einkommensklasse | |
| Haushalte: | 13.560 Zensus 1. Mai 2000 | |
| Einwohnerzahl: | 82.418 Zensus 1. August 2015 | |
| Einwohnerdichte: | 368,4 Einw. je km² | |
| Fläche: | 223,73 km² | |
| Koordinaten: | 8° 39′ N, 123° 25′ O | |
| Postleitzahl: | 7101 | |
| Vorwahl: | +63 65 | |
| Website: | www.dapitancity.gov.ph | |
| Geographische Lage auf den Philippinen | ||
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Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der erste Siedler waren die Subanons, ein Nomadenvolk indonesischer Abstammung, das sich entlang der Flussbänke ("suba" = Fluss) niederließ. Die Angst vor Piraten, die in den natürlichen Häfen, die die buchtenreiche Küste um Dapitan bietet, bei schlechtem Wetter Zuflucht suchten, trieb die Subanons allerdings tiefer ins Hinterland hinein.
In frühen Karten von Mindanao ist die Stadt unter verschiedenen Namen eingetragen: Als "Dapito" in der Kaerius Karte von 1598, als "Dapite" in Dudleys's Karte von 1646 und als "Dapyto" in einer spanischen Karte von 1652. Als Dapitan erschien der Ort dann 1729 in Moll's Karte von Ostindien und in Murillo Velarde's Karte von 1734.
Mit der Ankunft der Spanier kamen jesuitische Missionare, die auf der Halbinsel mehrere Missionsstationen einrichteten, so in Dapitan wie auch in Iligan City und in Butuan City. Außerhalb dieser strategischen "Brückenköpfe" blieb das Hinterland vom Christentum jedoch lange Zeit unberührt. Um 1629 wurde in Dapitan eine reguläre Mission gegründet, die von dem Jesuitenpater Petro Gutierrez geführt wurde.
Am 17. Juli 1892 wurde Jose Rizal, nach dem Verbot der La Liga Filipina, nach Dapitan deportiert. Rizal wurde vorgeworfen, in die Aktivitäten der aufkommenden Rebellion gegen die spanischen Kolonialmacht verwickelt zu sein. In der Zeit seines Exils baute er eine Schule, ein Krankenhaus und ein Wasserversorgungssystem und engagierte sich in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Sein Aufenthalt dauerte bis zum 31. Juli 1896.
Nach Ende der spanischen Vorherrschaft ab 1898 war der Ort abhängig von der Provinz Misamis. Während der amerikanischen Besatzung wurde Dapitan zu einem Bestandteil der Provinz Zamboanga und blieb es, bis diese 1952 in die beiden neuen Provinzen Zamboanga del Norte und Zamboanga del Sur geteilt wurde.
Am 22. Juni 1963 wurde Dapitan durch den Republic Act No. 3811 vom damaligen Präsidenten Diosdado Macapagal in den Status einer beurkundeten Stadt erhoben. Sie war zu diesem Zeitpunkt die einzige Stadt in der Provinz Zamboanga del Norte.
Am 23. April 2000 wurde das Jose Rizal Memorial Protected Landscape eingerichtet.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der Rizal Shrine, der im Jose Rizal Memorial Protected Landscape liegt, das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt.
- Das Rizal Museum.
- Die Casa Cuadrada, Rizals Haus, das mit natürlichen Materialien rekonstruiert wurde.
- Ilihan Hill mit den Resten des Fort de Dapitan und einem Panoramablick auf die Bucht von Dapitan
- Aliguay
- Selinog Island
Bildungseinrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Jose Rizal Memorial State University hat in Dapitan City ihren Hauptsitz.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Homepage der Jose Rizal Memorial State University (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)

