Nachbarorte von Dambine sind im Westen Mokrau (Mokra), im Nordwesten Lonschnik (Łącznik), im Nordosten Legelsdorf (Ogiernicze), im Osten Moschen (Moszna), im Südosten Neudorf (Nowa Wieś Prudnicka) und im Südwesten Krobusch (Krobusz) und Ziabnik (Żabnik).
Der Ort entstand um 1760 und wurde 1784 erstmals urkundlich erwähnt.[2]
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte Dambine ab 1816 zum Landkreis Neustadt O.S., mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 gehörte Dambine als Kolonie zur Landgemeinde Lonschnik.[3] 1874 wurde der AmtsbezirkChrzelitz I gebildet, dem die Landgemeinden Brzesnitz, Chrzelitz, Legelsdorf, Loncznik mit Dambine und Pogorz sowie die Gutsbezirke Brzesnitz Vorwerk, Fronzke und Chrzelitz eingegliedert wurden.[4] 1885 zählte Bresnitz 396 Einwohner.[5] 1936 wurde Dambine in Klein Eichen umbenannt.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Dambine 1945 mit dem größten Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es in Dębina umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert, seit 1999 gehört er zum Powiat Prudnicki. Am 6. März 2006 wurde in der Gemeinde Zülz, der Dambine angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 24. November 2008 erhielt Dębina zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Dambine.
↑Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 88.