Cutete
| Cutete | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Einwohnerzahl | 3.246 (2022)[1] | |
| Aldeias | Einwohner (2015)[2] | |
| Cutete | 2024 gegründet | |
| Mahata | 3246 | |
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Cutete (Kutete) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Pante Macassar (Sonderverwaltungsregion Oe-Cusse Ambeno).
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Cutete | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Cutete | 9° 14′ 22″ S, 124° 25′ 19″ O | 696 m |
| Kiantabun | 9° 11′ 14″ S, 124° 24′ 6″ O | 10 m |
| Kuatnana | 9° 11′ 21″ S, 124° 24′ 0″ O | 11 m |
| Mahata | 9° 11′ 23″ S, 124° 23′ 32″ O | 7 m |
| Upmeta | 9° 11′ 46″ S, 124° 25′ 18″ O | 31 m |

Cutete befindet sich an der Küste der Sawusee, im Norden des Verwaltungsamts Pante Macassar. Westlich liegen die Sucos Costa und Bobocasse, südlich der Suco Mone-Meco und östlich der Suco Nipane. Cutete besteht aus den beiden Aldeias Cutete und Mahata.[4]
An der Küste befinden sich die Orte Mahata, Kiantabun (Kuantabun) und Kuatnana. In den Bergen im Süden liegt das Dorf Cutete (Kutete). Im Nordosten befindet sich am Fluss Abnou das Dorf Upmeta.[4][5]
Der Mahata-Iwao-Kitahara-Hafen, benannt nach Iwao Kitahara, dem ehemaligen japanischen Botschafter in Osttimor, wurde 2013 in Mahata eingeweiht. Er hat die Kapazität, um 16.000 Tonnen Fracht jährlich umzuschlagen. Gebaut wurde er mit Hilfe der Japan International Cooperation Agency (JICA).[6]
Grundschulen befinden sich in Mahata und in Cutete. Nördlich von Kiantabun steht eine Sendeanlage der Telemor.[4]
Einwohner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2022 lebten 3246 Menschen in dem Gebiet, das heute den Suco Cutete bildet.[1]
Geschichte
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Während der Unruhen von 1999, die dem Unabhängigkeitsreferendum folgten, war Pante Macassar Ziel pro-indonesischer Milizen unterstützt vom indonesischen Militär. Am 18. September wurden in Pante Macassar willkürlich Häuser angezündet. Verschont wurden nur zwei katholische Kirchen und der Ort Mahata.[7] Über 5000 Menschen versammelten sich unter dem Schutz des amerikanischen Pfarrers Richard Daschbach in einem Flüchtlingslager in Cutete. Dort wurden sie am 23. September von der Sakunar angegriffen. Die Unterkünfte wurden niedergebrannt, zwei Menschen erschossen und die Flüchtlinge vertrieben. Der 14-jährige Fredolino José Landos da Cruz Buno Sila (Lafu) lief daraufhin zu Fuß von Cutete durch das indonesische Westtimor bis nach Osttimor, um die dortigen UN-Behörden über die Zustände in Oe-Cusse Ambeno zu informieren, woraufhin die internationale Eingreiftruppe INTERFET eingesetzt wurde, um auch in der Exklave wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen.[8][9]
Der Suco Cutete wurde am 23. Dezember 2024 gegründet. Dazu wurde die Aldeia Mahata vom Suco Costa abgetrennt und die Aldeia Mahata neu geschaffen.[10]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Nachwahlen 2025 wurde der erste Chefe de Suco gewählt.[11]
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am Pantai Mahata liegt ein Riff, an dem man Schnorcheln und Tauchen kann. Zwischen Oktober und November ziehen auf dem Meer Wale vorbei.[12]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Costa ( vom 6. September 2014 im Internet Archive) (tetum; PDF; 8,3 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Costa ( vom 17. November 2022 im Internet Archive) (tetum; PDF)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Direcção-Geral de Estatística: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.
- ↑ Direcção-Geral de Estatística: Statistics Timor-Leste 2015 ( vom 23. September 2019 im Internet Archive)
- ↑ Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 ( vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
- 1 2 3 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Sonderverwaltungsregion Oe-Cusse Ambeno ( vom 13. November 2020 im Internet Archive).
- ↑ Timor-Leste GIS-Portal ( vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
- ↑ PM Xanana-Yoshitaka Inagura Portu Mahata Iwao Kitahara. In: suara-timor-lorosae.com. 24. September 2013, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. November 2017. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ cavr-timorleste.org: CAVR-Report, Chapter 7.3: Forced Displacement and Famine ( vom 28. November 2015 im Internet Archive; PDF; 1,22 MB, englisch)
- ↑ cavr-timorleste.org: CAVR-Report, Chapter 7.3: Forced Displacement and Famine ( vom 28. November 2015 im Internet Archive; PDF; 1,22 MB, englisch)
- ↑ BBC, 9. Oktober 2008, Timor hero still seeking a future
- ↑ Serie I, No. 51A. In: Jornal da República. Regierung Osttimors, 23. Dezember 2024, abgerufen am 25. Mai 2026 (portugiesisch).
- ↑ Gemeinde Manufahi: Membru konselhu konsultivu, abgerufen am 27. Mai 2026.
- ↑ Explore Dili and Districts. In: tourdetimorlorosae.com. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 28. August 2013; abgerufen am 9. Juli 2015.

