Counterpoint
| Counterpoint | ||||
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| Studioalbum von Martin Wind, Jim McNeely, Ed Neumeister | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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| Label(s) | Laika Records | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
10 | |||
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57:52 | ||||
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Besetzung |
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Martin Wind, Matt Balitsaris | ||||
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Studio(s) |
Maggie’s Farm, Pennsylvania | |||
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Counterpoint ist ein Musikalbum von Martin Wind, Jim McNeely und Ed Neumeister. Die am 10. September 2022 im Studio Maggie’s Farm in Bucks County, Pennsylvania, entstandenen Aufnahmen erschienen am 29. September 2023 auf Laika Records. Es war eine der letzten Aufnahmen McNeelys; der Pianist starb im September 2025.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als sich ein geplantes Aufnahmeprojekt mit einem Bassisten zerschlagen hatte, nutzte der Bassist Martin Wind den vereinbarten Studiotermin für eine Triosession mit dem Pianisten Jim McNeely und dem Posaunisten Ed Neumeister. Der Albumtitel Counterpoint steht für das Konzept der Gegenbewegung bzw. der gegensätzlichen Pole, das auch in Literatur, Malerei und Tanz existiert. „Es geht um die Dualität der beiden Bassinstrumente Kontrabass und Posaune, während das Piano kommentiert“, erklärt Wind. Mal bewegen sich Bass und Posaune miteinander, wie im neu arrangierten Standard „Bittersweet“, mal gegensätzlich wie in „Counter My Point“ oder in wechselnden Rollen – wie in der Baião-Komposition „Rosa“.
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Wind, Jim McNeely, Ed Neumeister: Counterpoint (Laika Records 35104122)[1]
- Hiatus (Jim McNeely) 6:09
- Remember October 13th (Martin Wind) 6:35
- Last Waltz (Martin Wind) 5:53
- Counter My Point (Jimmy Van Heusen, Johnny Burke) 5:01
- Blame It on My Youth (Edward Heyman, Oscar Levant) 6:11
- Bittersweet (Sam Jones) 3:52
- Gmunden (Ed Neumeister) 3:28
- Rosa (Pixinguinha) 4:46
- Extra Credit (Jim McNeely) 9:05
- In the Wee Small Hours of the Morning (Bob Hilliard, David Mann) 6:52
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese drei Weltklassemusiker hätten es sich definitiv leichter machen können, etwa mit einem flotten, bewährt swingenden Programm, urteilte Hans-Jürgen Schaal in Jazz thing. Stattdessen hätten sie sich etwas vorgenommen, um die besondere Freiheit der schlagzeuglosen Konstellation zu nutzen. Ein straightes Stück, ein freies Stück, eine schöne Melodie, eine kompakte Konstruktion und eine Duo-Standardballade würden die ersten fünf Stücke bilden, und dieselbe Abfolge wiederhole sich dann quasi in den Stücken sechs bis zehn. Es gebe hier hörenswerte Verbeugungen vor großen Bassisten (Ray Brown, Sam Jones), Auffrischungen heimlicher McNeely-Evergreens („Hiatus“, „Extra Credit“) oder auch ein bluesig „verjungletes“ „Blame It on My Youth“ (im Duo von Bass und Wah-Wah-Dämpfer-Posaune), und dann noch fünf weitere Großartigkeiten.[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Counterpoint von Martin Wind, Jim McNeely, Ed Neumeister. In: Bandcamp. 29. September 2023 (englisch).
- Ferdinand Dupuis-Panther: Martin Wind, Jim McNeely, Ed Neumeister: Counterpoint. In: jazzhalo.be..
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Martin Wind, Jim McNeely, Ed Neumeister: Counterpoint. In: Discogs. Abgerufen am 29. September 2025 (englisch).
- ↑ Martin Wind, Jim McNeely, Ed Neumeister: Counterpoint. In: Jazz thing. 9. November 2023, abgerufen am 28. September 2025.