Zum Inhalt springen

Korruptionswahrnehmungsindex

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Corruption Perception Index)

Der Korruptionswahrnehmungsindex (englisch Corruption Perceptions Index, abgekürzt CPI, kurz auch Korruptionsindex) ist ein von Transparency International herausgegebener Kennwert zur Korruption. Der Index wird seit 1995 erhoben und wird in Form einer Rangordnung veröffentlicht, die das wahrgenommene Korruptionsniveau im öffentlichen Sektor von 180 Staaten vergleicht.[1]

Transparency International ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich weltweit dem Kampf gegen Korruption widmet. Der CPI ist ihre bedeutendste Publikation[2] und listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von mehr als zehn unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es werden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Experten im In- und Ausland miteinbezogen. Der Index reicht von 0 bis 100 (bis 2011 max. 10 Punkte), wobei 100 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis ist. Der Index soll die wahrgenommene Korruption darstellen. Er ist also explizit kein direktes Maß für die tatsächlich stattfindende Korruption, sondern bildet die Meinung der Befragten über angenommene Korruption ab. Diese Meinung kann auf persönlichen Erfahrungen mit Korruption beruhen. Sie kann jedoch auch beispielsweise durch sensationsheischende Presseberichte über spektakuläre Korruptionsfälle beeinflusst sein. Dies gilt auch als wesentlicher Kritikpunkt am CPI. In vielen Ländern, in denen die politische Klasse in geringem Ansehen steht, ist die wahrgenommene Korruption sehr hoch. Hier ist nicht immer klar, was Ursache und Folge ist.[3]

Spiritus rector des Verzeichnisses war Johann Graf Lambsdorff, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Passau, der den Index 1995 konzipierte und bis einschließlich 2008 im Auftrag von Transparency International erstellte.[4]

Übersicht des Korruptionswahrnehmungsindexes, nach Ländern (Stand: 2024)[5]
  • 90–100
  • 80–89
  • 70–79
  • 60–69
  • 50–59
  • 40–49
  • 30–39
  • 20–29
  • 10–19
  • 00–9
  • keine Daten
  • Methodik und Datenbasis

    [Bearbeiten]

    CPI-Methodik

    [Bearbeiten]

    Seit dem CPI 2012 besteht die Methodik den Index zu bilden grob aus vier Schritten: Auswahl der Datenquellen, Standardisierung der Daten, aggregieren der standardisierten Daten durch Bildung eines Durchschnittswerts und berichten eines Datenunsicherheitsmaßes (Standardabweichung mit 90 % Konfidenzintervall). In den Index fließen Informationen aus 13 unterschiedlichen Quellen von 12 verschiedenen Organisationen ein. Dies sind insbesondere Befragungen von ortsansässigen oder auswärtigen Geschäftspersonen (z. B. durch das World Economic Forum, die Weltbank oder die Bertelsmann-Stiftung) sowie systematische Auswertungen durch Risikoagenturen, gestützt auf Länderberichte von lokalen Korrespondenten.[6][7][8]

    Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindizes

    [Bearbeiten]

    Verschiedene Wissenschaftler zweifeln die Gültigkeit und Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindizes an. Unter anderem wird bezweifelt, dass aus einer tatsächlich erlebten Korruption (predictor) auf die Wahrnehmung einer gemeldeten Korruption (outcome) geschlossen werden kann.[9] Zudem spiegele die Wahrnehmung (insbesondere von externen Experten) nicht die tatsächliche Korruption wider oder werde von externen Einflussfaktoren wie der Konjunkturentwicklung (und nicht nur von der Korruption an sich) beeinflusst. Des Weiteren würden in sogenannten aufstrebenden Regionen Untersuchungen zu Korruption externer Experten nicht mit den Erfahrungen und Auffassungen der ansässigen Bevölkerung übereinstimmen.[10]

    Für die Region Europa fand Charron 2016 eine hohe Übereinstimmung der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und der ansässigen Bevölkerung. Dies spricht für die Gültigkeit der Daten, welche von Korruptionsindexen benutzt werden. Als einen möglichen Grund, warum seine Untersuchung andere Ergebnisse als vorherige Forscher liefert, benennt Charron, dass der Abstand in der Korruptionswahrnehmung von externen Experten und der ansässigen Bevölkerung umso kleiner wird, je höher der Entwicklungsstand eines Landes ist. Europäische Staaten sind in der Regel höher entwickelt, daher ist der Abstand gering und somit die Übereinstimmung hoch. Als weiteren möglichen Grund führt Charron eine bessere Kenntnis über die tatsächlich vorherrschende Korruption in Europa an. In ärmeren, tendenziell korrupteren Ländern könnte Korruption als so normal angesehen werden, dass sie weniger häufig gemeldet wird. Eine weitere Erklärung ist, dass es in Europa mehr Experten mit ausreichendem Wissensstand als in Entwicklungsländern gibt. Ein höheres Expertenwissen führt demnach zu stichhaltigeren Untersuchungen.[10.1]

    Korruption: Einflussfaktoren und mögliche Folgen

    [Bearbeiten]

    Der Korruptionsindex hat vielfach Eingang in die akademische Forschung gefunden. Laut verschiedener Quellen wird Korruption unter anderem durch folgende Faktoren begünstigt: Wettbewerbsbeschränkungen und eine hohe Steuerlast[11.1], hohe Rohstoffvorkommen, willkürliche und widersprüchliche staatliche Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen, fehlende Pressefreiheit, Akzeptanz von Hierarchien und eine Neigung zu Reziprozität.

    In verschiedenen Quellen werden als häufige Folgen von Korruption im öffentlichen Sektor genannt: Ausländische Direktinvestitionen gehen zurück, die Produktivität sinkt, Umweltverschmutzung steigt, Militärausgaben steigen, die Inflation steigt, Einkommen und Vermögen sind ungleicher verteilt und das subjektive Glücksempfinden von Privatpersonen sinkt.

    In einigen Ländern ist eine große Schattenwirtschaft mit viel Korruption verbunden. Dadurch sinkt das quantitative Angebot oder die Qualität der staatlich zur Verfügung gestellten öffentlichen Güter, Dienstleistungen und der Infrastruktur. Dazu zählen auch kulturelle Angebote sowie das Bildungs- und Gesundheitssystem. Die Bürger verlieren durch die verringerten staatlichen Angebote oder deren verringerte Qualität den Anreiz in der offiziellen Wirtschaft zu arbeiten. Hat ein Staat zusätzlich auch noch ein schwaches Rechtssystem und mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu kämpfen, wird Korruption begünstigt. Diese Korruption lässt wiederum die Schattenwirtschaft wachsen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, wird von Schneider empfohlen, Wettbewerbsbeschränkungen aufzuheben, mehr wirtschaftliche Freiheit zuzulassen und die Steuerlast zu reduzieren. Die Möglichkeit einer vermehrten direkten Demokratie, ein starkes Steuersystem mit effektiven Kontrollen und Sanktionen gegenüber staatlichen Akteuren und Unternehmen und soziale Normen sind ebenfalls Faktoren, die gegen Schattenwirtschaft und Korruption helfen können.[11.2]

    Laut dem CPI 2016 haben weniger korrupte Staaten tendenziell einen höheren Grad an Pressefreiheit, Zugang zu Informationen über öffentliche Ausgaben, strengere Integritätsvorgaben für staatliche Angestellte und unabhängige Justizsysteme.[12]

    Kritik

    [Bearbeiten]

    Die elf 2022 in Nigeria befragten Organisationen sind nicht mit eigenem Personal in den untersuchten Ländern präsent und ihre Unparteilichkeit wird angezweifelt. 2 der angeblich befragten 11 Organisationen existieren nicht mehr: "Global Insight" und "Political and Economic Risk Consultancy". Der CPI basiert laut eigener Definition „auf der gefühlten Einschätzung von Laien und Fachleuten und reduziert sich nicht auf tatsächliche Erfahrung und deren Analyse“ (siehe Transparency International). Durch die Ablehnung empirischer Werte ("nicht auf tatsächliche Erfahrung"), durch fehlende Überprüfbarkeit und durch den Umstand, dass von den Befragten keine Qualifikation verlangt wird ("Laien und Fachleute") ist die Wissenschaftlichkeit der Erhebung zweifelhaft.[13][14] – Wenn die Ermittlung des CPI als Meinungsumfrage verstanden wird, ist die Stichprobe von 11 Befragten zu klein, um aussagekräftig zu sein (Meinungsumfragen basieren i. d. R. auf mindestens 1.000 Befragungen) – außerdem muss die Stichprobe immer eine Teilmenge der Grundgesamtheit sein.[15] Die Befragten müssten also in Nigeria wohnen – was nicht der Fall ist (s. o.). Der sich seit Jahren verschlechternde, unter elf Nigeria-fernen Organisationen ermittelte CPI-Wert für Nigeria steht im Widerspruch zu Meinungsumfragen unter Nigerianern, laut der das Thema "Korruption" vom dominierenden Wahlkampfthema im Jahr 2015 auf die vierte Stelle hinter "Bekämpfung der Kriminalität", "Ankurbeln der Wirtschaft" und "Verbesserung der Stromversorgung" im Jahr 2022 zurückgefallen ist.[16]

    Index-Ergebnisse

    [Bearbeiten]

    Dem CPI 2004 zufolge erreichten 106 von 146 Ländern weniger als 5 von 10 möglichen Punkten. Sechzig Länder lagen sogar unter dem Wert 3 von 10 möglichen Punkten, was auf eine tief verwurzelte Korruption hindeutete.

    Im CPI 2005 wurden 159 Länder untersucht. An der Spitze (Punktzahl größer als 9) lagen in der Version 2005 wieder vor allem wirtschaftlich starke Länder wie Island (1.), Finnland und Neuseeland (2.), Dänemark (4.), Singapur (5.), Schweden (6.) oder die Schweiz (7.). Am untersten Ende (weniger als zwei Punkte) lagen vor allem wirtschaftlich schwache Länder wie Bangladesch und Tschad (letzte Position 158.); Haiti, Myanmar und Turkmenistan (155.); Angola, Äquatorialguinea, Elfenbeinküste und Nigeria (152.). Österreich lag an 10. Stelle (8,7), Deutschland an 16. Stelle (8,2) des Index 2005.

    Im CPI 2006 wurden 163 Länder untersucht. Auf dem Spitzenrang 1 mit einer Punktzahl von 9,6 Punkten lagen Finnland, Island und Neuseeland. Dahinter kamen Dänemark, Schweden, Singapur und die Schweiz, alle noch mit über 9 Punkten. Österreich erreichte 8,6 Punkte und somit Platz 11. Deutschland rangierte mit 8,0 Punkten wie im Vorjahr auf Platz 16, direkt hinter Hongkong (8,3 Punkte) und vor Japan (7,6 Punkte). Die Vereinigten Staaten belegten zusammen mit Belgien und Chile Rang 20. Die letzten Ränge mit zwei oder weniger Punkten belegten Bangladesch, die Demokratische Republik Kongo, Guinea, Irak, Myanmar, Sudan sowie Tschad und zuletzt Haiti auf Rang 163.

    120 Länder lagen unterhalb des Schwellwertes von 5 Punkten, davon 71 sogar unter drei Punkten. 43,6 % aller beteiligten Länder litten unter tief verwurzelter Korruption.

    Erkenntnis 2006:
    Es ließ sich ein Zusammenhang zwischen Korruption und Armut entdecken. Viele der ärmsten Länder belegten die letzten Ränge. Aber einige ärmere Länder wie Barbados, Bhutan, Botswana, Chile, Jordanien und Uruguay belegten, dass auch ärmere Länder relativ gut abschneiden konnten. Dem gegenüber wurden viele rohstoffreiche Länder trotz eines hohen Pro-Kopf-Einkommens als relativ korrupt eingeschätzt.

    Eine zum Teil starke Verschlechterung zu den Vorjahren ließ sich in den Ländern Brasilien, Israel, Jordanien, Kuba, Laos, Seychellen, Trinidad und Tobago, Tunesien und den Vereinigten Staaten beobachten. Länder, in denen Verbesserungen wahrgenommen wurden, sind Algerien, Indien, Japan, Lettland, Libanon, Mauritius, Paraguay, Slowenien, Türkei, Turkmenistan, Tschechische Republik und Uruguay.

    Korruptionswahrnehmungsindex, 2007

    Im Jahr 2007 wurden Somalia, Myanmar und der Irak als korrupteste Staaten ausgewiesen; am wenigsten Korruption gab es in Dänemark, Finnland und Neuseeland. Die Schweiz blieb unverändert auf dem 7. Platz, zusammen mit den Niederlanden. Deutschland blieb stabil auf einem 16. Platz und galt demnach als wenig korrupt. Österreich lag davor auf Platz 15 und hatte sich damit seit 2006 um vier Plätze verschlechtert.

    Auch im Jahr 2008 belegten Somalia, Myanmar und der Irak die hintersten Plätze auf dem Internationalen Korruptionsindex. Als die am wenigsten korrupten Länder – mit einem Indexwert von jeweils 9,3 – galten Dänemark, Schweden und Neuseeland, dicht gefolgt von Singapur. Die Schweiz verbesserte sich auf Rang 5, Österreich nahm Platz 12, Deutschland Platz 14 ein.

    Im Jahr 2009 belegten Somalia, Afghanistan, Myanmar, der Sudan und der Irak die hintersten Plätze. Der Wahrnehmung nach die geringste Korruption gab es in Neuseeland, Dänemark, Singapur, Schweden. Die Schweiz belegte mit 9,0 Punkten wieder den fünften Platz, Österreich verschlechterte sich erneut und lag mit 7,9 Punkten jetzt auf Platz 16. Transparency International sprach diesbezüglich von einer „signifikanten Verschlechterung binnen mehrerer Jahre“. Während die Alpenrepublik in diesem Jahrzehnt bislang im deutlich gehobenen Mittelfeld der entwickelten demokratischen Industriestaaten lag, droht es nunmehr nachhaltig zurückzufallen.[17] Erstmals seit 1999 lag Österreich im Ranking wieder hinter Deutschland, das mit 8,0 Punkten (Vorjahr: 7,9 Punkte) erneut auf Platz 14 landete.

    Drei Viertel der 178 untersuchten Länder erzielten 2010 auf einer Skala von null (als sehr korrupt wahrgenommen) bis zehn (als wenig korrupt wahrgenommen) weniger als fünf Punkte. Schlusslichter waren erneut Irak, Afghanistan, Myanmar und Somalia; kaum besser war die Situation in Usbekistan, Turkmenistan und im Sudan. Den ersten Platz teilten sich wiederum die Länder Dänemark, Neuseeland und Singapur, die jeweils 9,3 Punkte erhielten. Finnland und Schweden (9,2 Punkte) folgten auf den nächsten Plätzen. Deutschland verlor einen Platz und lag gemeinsam mit Österreich auf Rang 15 (7,9 Punkte). Die Schweiz schnitt mit 8,7 Punkten und Rang 8 besser ab.[18]

    Im Jahr 2011 wurden insgesamt 183 Länder untersucht. Schlusslichter waren Somalia und Nordkorea; gefolgt von Myanmar, Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan, Sudan und dem Irak. Auf dem ersten Platz landete Neuseeland, gefolgt von Dänemark und Finnland. Die Schweiz lag gemeinsam mit Australien auf Platz 8, Deutschland und Japan teilten sich Platz 14. Österreich belegte Platz 16.[19]

    Anmerkung: Bis 2011 wurde die Bewertung in einem Bereich von 0 – 10 berechnet. Seit 2012 ist der Wertebereich 0 – 100.

    Korruptionswahrnehmungsindex, 2012

    Unter den 176 Ländern, die 2012 untersucht wurden, belegten Dänemark, Finnland und Neuseeland den ersten Rang, gefolgt von Schweden und Singapur. Die Schweiz konnte sich um zwei Ränge verbessern und landete auf Platz 6. Deutschland verbesserte sich ebenfalls um einen Platz und war auf Platz 13 zu finden. Österreich war von Rang 16 auf 25 abgerutscht. Afghanistan, Nordkorea und Somalia teilen sich den letzten bzw. 174. Rang.[20]

    Dänemark, Neuseeland und Finnland erreichten erneut die besten Werte. Deutschland verlor einen Punkt, landete damit aber dennoch um einen Platz höher als im Vorjahr und erreichte somit Platz 12. Österreich erreichte wie im Vorjahr 69 Punkte, verschlechterte sich damit aber erneut leicht auf Rang 26. Somalia, Nordkorea und Afghanistan teilen sich wie im Jahr zuvor den letzten Rang.[21]

    Erneut führten Dänemark, Neuseeland und Finnland die Liste an. Deutschland lag gleichbleibend auf Platz 12. Österreich konnte sich auf 72 Punkte verbessern und erreichte nun Platz 23. Das Schlusslicht bildeten Somalia, Nordkorea und Sudan.[22]

    Seit 2012 führte Dänemark zum fünften Mal die Liste an. Neuseeland und Finnland folgten dicht dahinter. Deutschland lag gemeinsam mit Luxemburg und dem Vereinigten Königreich auf Platz 10. Österreich konnte sich auf 75 Punkte verbessern und erreichte nun Platz 17. Die Schlusslichter bildeten Nordkorea, Sudan und Somalia.[23]

    Korruptionswahrnehmungsindex (Stand: 2018)

    Nach Auffassung von Transparency International gab es 2017 nur geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im öffentlichen Sektor. Vor allem Länder mit niedrigem Schutz für Presse- und Nichtregierungsorganisationen wurden negativ bewertet. Unverändert schnitten Neuseeland und Dänemark am besten, Südsudan und Somalia am schlechtesten ab. Einige Länder wie Senegal und Italien hatten ihre Punktezahl in den letzten sechs Jahren deutlich verbessert; andere wie Syrien, Jemen, aber auch Australien, hatten sich verschlechtert. Für mehr als zwei Drittel der untersuchten Länder wurde ein hohes Korruptionsniveau (Punktwert unter 50) wahrgenommen.[24]

    Bei der Vorstellung des Korruptionsindexes für 2022 am 31. Januar 2023 machte Transparency International darauf aufmerksam, dass Korruption zunehmend als strategische Waffe eingesetzt wird.[25] Autokratische Staaten nutzten die Korruption weltweit, „um ihre Interessen durchzusetzen und die politische, soziale und wirtschaftliche Stabilität in demokratischen Ländern auszuhöhlen“, wie die Transparency-Deutschland-Vorsitzende Alexandra Herzog erklärte. Ziele der versuchten Einflussnahme über Korruption seien nicht zuletzt Deutschland und generell Europa, was sich etwa im „Katargate“-Skandal wegen mutmaßlicher Bestechung von EU-Abgeordneten oder in der sogenannten Aserbaidschan-Affäre gezeigt habe, bei der Bestechungsgelder aus Aserbaidschan an europäische Parlamentarier flossen.[26]

    Im Verhältnis zum Ranking 2021 verschlechterte sich Österreich von Platz 13 auf 22. Hier wurde laut Transparency International Austria „die Rechnung dafür präsentiert, dass die politischen Entscheidungsträger Maßnahmen für die Korruptionsbekämpfung gar nicht oder nur sehr zögerlich in Angriff genommen haben.“ Die Organisation verlangte Verbesserungen unter anderem beim Lobbying-Gesetz, „um alle Lobbying-Aktivitäten zu erfassen und öffentliche Kontrolle zu ermöglichen.“[27] Auch das Vereinigte Königreich, Aserbaidschan, Katar, die Türkei und Indonesien rutschten im Ranking merklich ab. Wesentliche Verbesserungen erreichten unter anderem Irland, Albanien, die Republik Moldau, Botswana, Afghanistan, Angola und Kap Verde.

    Rangliste

    [Bearbeiten]
    Rangliste des Korruptionsindex (sortiert nach dem Rang von 2024; ohne Angabe von Standardfehler und Konfidenzintervall)
    Rang[28] Land Kontinent CPI-Wert
    2024 202320222021202020192018201720162015201420132012
    1 Dänemark Europa 90909088888788889091929190
    2 Finnland Europa 88878788858685858990898990
    3 Singapur Asien 84838385858585848485848687
    4 Neuseeland Ozeanien 83858788888787899088919190
    5 Luxemburg Europa 81787781808081828181828080
    5 Norwegen Europa 81848485848484858587868685
    5 Schweiz Europa 81828284858585858586868586
    8 Schweden Europa 80828385858585848889878988
    9 Niederlande Europa 78798082828282828387838384
    10 Australien Ozeanien 77757573777777777979808185
    10 Island Europa 77727474757876777879797882
    10 Irland Europa 77777774727473747375747569
    13 Estland Europa 76767474757473717070697164
    13 Uruguay Südamerika 76737473717270707174737372
    15 Kanada Nordamerika 75767474777781828283818184
    15 Deutschland Europa 75787980808080818181797879
    17 Hongkong Asien 74757676777676777775747377
    18 Bhutan Asien 72686868686868676565656363
    18 Seychellen Afrika 7271707066666660N/AN/AN/AN/A58
    20 Japan Asien 71737373747373737275767474
    20 Vereinigtes Königreich Europa 71717378777780828181787674
    22 Belgien Europa 69737373767575757777767575
    23 Barbados Nordamerika 686965656462686861N/A747576
    23 Vereinigte Arabische Emirate Asien 68686769717270716670706968
    25 Österreich Europa 67717174767776757576726969
    25 Frankreich Europa 67717271696972706970696871
    25 Taiwan Asien 67676868656563636162616161
    28 Bahamas Nordamerika 656464646364656576N/A717171
    28 Vereinigte Staaten Nordamerika 65696967676971757476747273
    30 Israel Asien 64626359606061626461606160
    30 Südkorea Asien 64636362615957545356555556
    32 Chile Südamerika 63 666767676767676670737172
    32 Litauen Europa 63616261606059595961585754
    32 St. Vincent und die Grenadinen Nordamerika 63606057606060616160585761
    35 Kap Verde Afrika 62646058585857555955575860
    36 Dominica Nordamerika 605655555555575759N/A585858
    36 Slowenien Europa 60565657606060616160585761
    38 Lettland Europa 59605959575658585755535349
    38 Katar Asien 59585863636262636171696868
    38 St. Lucia Nordamerika 595555565655555560N/AN/A7171
    38 Saudi-Arabien Asien 59525153535349494652494444
    42 Costa Rica Nordamerika 58555458575856595855545454
    43 Botswana Afrika 57596055606161616063636465
    43 Portugal Europa 57616262616264636263636263
    43 Ruanda Afrika 57535153545356555454495353
    46 Zypern Europa 56535253575859575561636366
    46 Tschechien Europa 56575654545659575556514849
    46 Grenada Nordamerika 565352535353525256N/AN/AN/AN/A
    46 Spanien Europa 56606061626258575858605965
    50 Fidschi Ozeanien 55525355N/AN/AN/AN/AN/AN/AN/AN/AN/A
    50 Oman Asien 55434452545252444545454747
    52 Italien Europa 54565656535352504744434342
    53 Bahrain Asien 53424442424236364351494851
    53 Georgien Asien 53535655565658565752524952
    53 Polen Europa 53545556565860606262616058
    56 Mauritius Afrika 51515054535251505453545257
    57 Malaysia Asien 50504748515347474950525049
    57 Vanuatu Ozeanien 5048484543464643N/AN/AN/AN/AN/A
    59 Griechenland Europa 49495249504845484446434036
    59 Jordanien Asien 49464749494849484853494548
    59 Namibia Afrika 49494949515253515253494848
    59 Slowakei Europa 49545352495250505151504746
    63 Armenien Asien 47474649494235353335373634
    63 Kroatien Europa 47505047474748494951484846
    65 Kuwait Asien 46464243424041394149444144
    65 Malta Europa 46515154535454565556555657
    65 Montenegro Europa 46464546454545464544424441
    65 Rumänien Europa 46464645444447484846434344
    69 Benin Afrika 45434342414140393637393636
    69 Elfenbeinküste Afrika 45403736363535363432322729
    69 São Tomé und Príncipe Afrika 45454545474646464742424242
    69 Senegal Afrika 45434343454545454544434136
    73 Jamaika Nordamerika 44444444444344443941383838
    73 Kosovo Europa 44414139363637393633333334
    73 Osttimor Asien 44434241403835383528283033
    76 Bulgarien Europa 43454342444342434141434141
    76 Volksrepublik China Asien 43424545424139414037364039
    76 Moldau Europa 43423936343233313033333536
    76 Salomonen Ozeanien 434342434242443942N/AN/AN/AN/A
    80 Albanien Europa 42373635363536383936333133
    80 Ghana Afrika 42434343434141404347484545
    82 Burkina Faso Afrika 41414242404041424238383838
    82 Kuba Nordamerika 41424546474847474747464648
    82 Ungarn Europa 41424243444446454851545455
    82 Südafrika Afrika 41414344444443434544444243
    82 Tansania Afrika 41403839383736363230313335
    82 Trinidad und Tobago Südamerika 41424241404041413539383839
    88 Kasachstan Asien 40393637383431312928292628
    88 Nordmazedonien Europa 40424039353537353742454443
    88 Suriname Südamerika 40404039384443414536363637
    88 Vietnam Asien 40414239363733353331313131
    92 Kolumbien Südamerika 39403939393736373737373636
    92 Guyana Südamerika 39404039414037383429302728
    92 Tunesien Afrika 39404044444343424138404141
    92 Sambia Afrika 39373333333435373838383837
    96 Gambia Afrika 39373437373737302628292834
    96 Indien Asien 38394040404141404038383836
    96 Malediven Asien 383940404329313336N/AN/AN/AN/A
    99 Argentinien Südamerika 37373838424540393632343435
    99 Äthiopien Afrika 37373839383734353433333333
    99 Indonesien Asien 37343438374038373736343232
    99 Lesotho Afrika 37393738414041423944494945
    99 Marokko Afrika 37383839404143403736393737
    104 Dominikanische Republik Nordamerika 36353230282830293133322932
    105 Serbien Europa 35363638383939414240414239
    105 Ukraine Europa 35363332333032302927262526
    107 Algerien Afrika 34363333363535333436363634
    107 Brasilien Südamerika 34363838383535374038434243
    107 Malawi Afrika 34343435303132313131333737
    107 Nepal Asien 34353433333431312927293127
    107 Niger Afrika 34323231323234333534353433
    107 Thailand Asien 34353635363636373538383537
    107 Türkei Asien 34343638403941404142455049
    114 Belarus Europa 33373941474544444032312931
    114 Bosnien und Herzegowina Europa 33353435353638383938394242
    114 Laos Asien 33283130292929293025252621
    114 Mongolei Asien 33333335353537363839393836
    114 Panama Nordamerika 33353636353637373839373538
    114 Philippinen Asien 33343333343436343535383634
    114 Sierra Leone Afrika 33353434333330303029313031
    121 Angola Afrika 32333329272619191815192322
    121 Ecuador Südamerika 32343636393834323132333532
    121 Kenia Afrika 32313230312827282625252727
    121 Sri Lanka Asien 32343637383838383637383740
    121 Togo Afrika 32313030292930323232292930
    121 Usbekistan Asien 32333128262523222119181717
    127 Dschibuti Afrika 31303030273031313034343636
    127 Papua-Neuguinea Ozeanien 31293031272828292825252525
    127 Peru Südamerika 31333636383635373536383838
    130 Ägypten Afrika 30353033333535323436373232
    130 El Salvador Nordamerika 30313334363435333639393838
    130 Mauretanien Afrika 30303028292827282731303031
    133 Bolivien Südamerika 28293130313129333334353434
    133 Guinea Afrika 28262525282928272725252424
    135 Eswatini Afrika 2730303233343839N/AN/A43N/AN/A
    135 Gabun Afrika 27282931303131323534373435
    135 Liberia Afrika 27252629282832313737373841
    135 Mali Afrika 27282829302932313235322834
    135 Pakistan Asien 27292728313233323230292827
    140 Kamerun Afrika 26272627252525252627272526
    140 Irak Asien 26232323212018181716161618
    140 Madagaskar Afrika 26252626252425242628282832
    140 Mexiko Nordamerika 26313131312928293035353434
    140 Nigeria Afrika 26252424252627272826272527
    140 Uganda Afrika 26262627272826262525262629
    146 Guatemala Nordamerika 25232425252627282828322933
    146 Kirgisistan Asien 252627273129292828272424N/A
    146 Mosambik Afrika 25252626252623252731313031
    149 Zentralafrikanische Republik Afrika 24242424262526232024242526
    149 Paraguay Südamerika 24282830282829293027242425
    151 Bangladesch Asien 23242526262626282625252726
    151 Republik Kongo Afrika 23222121191919212023232226
    151 Iran Asien 23242525252628302927272528
    154 Aserbaidschan Asien 22232330303025313029292827
    154 Honduras Nordamerika 22232323242629293031292628
    154 Libanon Asien 22242424252828282828272830
    154 Russland Europa 22262829302828292929272828
    158 Kambodscha Asien 21222420212527272426262828
    158 Tschad Afrika 21201920212019202022221919
    158 Komoren Afrika 21201920212527272426262828
    158 Guinea-Bissau Afrika 21222121191816171617191925
    158 Simbabwe Afrika 21242323242422222221212120
    163 Demokratische Republik Kongo Afrika 20202019181820212122222221
    164 Tadschikistan Asien 19202425252525212526232222
    165 Afghanistan Asien 172024161916161515111288
    165 Burundi Afrika 17201719191917222021202119
    165 Turkmenistan Asien 17181919191920192218171717
    168 Haiti Nordamerika 16171720181820222017191919
    168 Myanmar Asien 16202328282929302822212115
    170 Nordkorea Asien 1517171618171417128888
    170 Sudan Afrika 15202220161616161412111113
    172 Nicaragua Nordamerika 14171920222225262627282829
    173 Äquatorialguinea Afrika 1317171716161617N/AN/AN/AN/AN/A
    173 Eritrea Afrika 13212222212324201818182225
    173 Libyen Afrika 13181717171817171416181521
    173 Jemen Asien 1316161615151416N/AN/AN/AN/AN/A
    177 Syrien Asien 1213131314131314N/AN/AN/AN/AN/A
    178 Venezuela Südamerika 10131414151618181717192019
    179 Somalia Afrika 9111213129109108888
    180 Südsudan Afrika 81313111212131211151514N/A
    N/A Brunei Asien N/AN/AN/AN/A6060636258N/AN/A6055

    Literatur

    [Bearbeiten]
    [Bearbeiten]

    Einzelnachweise

    [Bearbeiten]
    1. Transparency International e. V.: Research – CPI – Overview. Abgerufen am 18. Februar 2024 (englisch).
    2. Transparency International e. V.: Media advisory: Corruption Perceptions Index to launch on 21 February 2018. In: www.transparency.org. (transparency.org [abgerufen am 21. Februar 2018]).
    3. Arthur Shacklock, Fredrik Galtung: Measuring Corruption. Routledge, 2016, ISBN 978-1-138-24945-5, S. 189 (englisch).
    4. Mitteilung Lambsdorffs, den Index künftig nicht mehr zu erstellen.
    5. Corruption Perceptions Index. Transparency International, abgerufen am 12. Februar 2025 (englisch).
    6. Corruption Perceptions Index 2016. (PDF; 95 kB) Technical Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. März 2017; abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    7. Corruption Perceptions Index 2016. (PDF; 96 kB) Short Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. März 2017; abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    8. Corruption Perceptions Index 2016. (PDF; 209 kB) Full Source Description. Transparency International, 19. Januar 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. März 2017; abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    9. Dilyan Donchev, Gergely Ujhelyi: What Do Corruption Indices Measure? In: Economics & Politics. 26, Nr. 3, 2014, S. 309–331.
    10. Nicholas Charron: Do corruption measures have a perception problem? In: European Political Science Review. 8, Nr. 1, 2016, S. 147–171.
      1. S. 167 f.
    11. Friedrich Schneider: Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Korruption: Was ökonomische und nicht-ökonomische Faktoren zur Erklärung beitragen. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik. 16, Nr. 4, 2015, S. 412–425.
      1. S. 423 ff.
      2. S. 418, 423 ff.
    12. Corruption Perceptions Index 2016. Putting the scores in context. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
    13. PornanongBudsaratragoon: A critique on the Corruption Perceptions Index: An interdisciplinary approach. In: Socio-Economic Planning Sciences. Vol. 70. Elsevier, 2019.
    14. Tina Søreide: Is it wrong to rank? A critical assessment of corruption indices. Hrsg.: Chr. Michelsen Institute. Bergen, Norwegen 2006, ISBN 82-8062-134-2.
    15. Linda Hasselbusch: Grundgesamtheit und Stichprobe unterscheiden und untersuchen. 6. Juni 2022, abgerufen am 31. Januar 2023 (deutsch).
    16. Kabir Yusuf: Key issues that will shape Nigeria's 2023 elections - Report. In: Premium Times Nigeria. 27. September 2022, abgerufen am 3. November 2022 (britisches Englisch).
    17. Deutliche Verschlechterung von Österreichs Position im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International (Memento vom 10. Dezember 2010 im Internet Archive), Transparency International Österreich
    18. Tabellarisches Ranking 2010 (Memento vom 25. Februar 2011 im Internet Archive) transparency.de, 26. Oktober 2010.
    19. Corruption Perceptions Index 2011 (Memento des Originals vom 10. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 3. August 2012.
    20. Corruption Perceptions Index 2012 (Memento des Originals vom 29. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 6. Dezember 2012.
    21. Corruption Perceptions Index 2013 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2013 im Webarchiv archive.today)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 8. Dezember 2013.
    22. 2014 Corruptions Perceptions Index. Transparency International, abgerufen am 1. Februar 2023 (englisch).
    23. Corruption Perceptions Index 2016. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
    24. Korruptionswahrnehmungsindex 2017, Deutschland rutscht durch Nichtstun auf Platz 12 (Memento vom 22. Februar 2018 im Internet Archive) Transparency International Deutschland e. V., 21. Februar 2018.
    25. Transparency International Deutschland e.V: CPI 2022: Wachsende Gefahr durch strategische Korruption. Abgerufen am 1. Februar 2023.
    26. tagesschau.de: Transparency fordert mehr Einsatz bei Korruptionsbekämpfung. Abgerufen am 1. Februar 2023.
    27. Korruptionsindex: Österreich fliegt aus den Top 20, Kurier, 31. Januar 2023.
    28. 2024 Corruption Perceptions Index. Tabellarisches Ranking. Transparency International, abgerufen am 4. Mai 2025 (englisch).