Burundi
| Republik Burundi | |||||||||||
| Republika y’Uburundi (Kirundi) République du Burundi (französisch) | |||||||||||
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| Wahlspruch: Ubumwe, Ibikorwa, Iterambere (Kirundi für „Einigkeit, Arbeit, Fortschritt“) | |||||||||||
| Amtssprache | Kirundi und Französisch | ||||||||||
| Hauptstadt | Gitega | ||||||||||
| Staats- und Regierungsform | präsidentielle Republik | ||||||||||
| Staatsoberhaupt | Präsident Évariste Ndayishimiye | ||||||||||
| Regierungschef | Premierminister Nestor Ntahontuye | ||||||||||
| Fläche | 27.834 km² | ||||||||||
| Einwohnerzahl | 13,7 Millionen (77.) (2023 geschätzt)[1] | ||||||||||
| Bevölkerungsdichte | 505 Einwohner pro km² | ||||||||||
| Bevölkerungsentwicklung | + 2,7 % (Schätzung für das Jahr 2023)[2] | ||||||||||
Bruttoinlandsprodukt
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2024[3] | ||||||||||
| Index der menschlichen Entwicklung (HDI) | 0,439 (187.) (2023)[4] | ||||||||||
| Währung | Burundi-Franc (BIF) | ||||||||||
| Unabhängigkeit | 1. Juli 1962 (von Belgien) | ||||||||||
| Nationalhymne | Burundi bwacu | ||||||||||
| Nationalfeiertag | 1. Juli | ||||||||||
| Zeitzone | UTC+2 | ||||||||||
| Kfz-Kennzeichen | RU | ||||||||||
| ISO 3166 | BI, BDI, 108 | ||||||||||
| Internet-TLD | .bi | ||||||||||
| Telefonvorwahl | +257 | ||||||||||
| Name des Index | Indexwert | Weltweiter Rang | Interpretationshilfe | Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Fragile States Index | 92,6 von 120 | 24 von 179 | Stabilität des Landes: Alarm 0 = sehr nachhaltig / 120 = sehr alarmierend Rang: 1 = fragilstes Land / 179 = stabilstes Land | 2024[46] |
| Demokratieindex | 2,13 von 10 | 144 von 167 | Autoritäres Regime 0 = autoritäres Regime / 10 = vollständige Demokratie | 2024[47] |
| Freedom in the World Index | 15 von 100 | — | Freiheitsstatus: unfrei 0 = unfrei / 100 = frei | 2024[48] |
| Rangliste der Pressefreiheit | 46,1 von 100 | 119 von 180 | Schwierige Lage für die Pressefreiheit 100 = gute Lage / 0 = sehr ernste Lage | 2026[49] |
| Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) | 17 von 100 | 167 von 181 | 0 = sehr korrupt / 100 = sehr sauber | 2025[50] |
Seit Beginn der Untersuchungen des Demokratieindexes 2006 hat sich die Situation kontinuierlich verschlechtert. Bis 2011 galt Burundi noch als „Hybridregime“. Auch in der Rangliste der Pressefreiheit ist das Land immer weiter abgerutscht. 2002 belegte es hier noch Rang 72, 2020 schließlich Rang 160. Im Fragile States Index gehört Burundi zu den 20 Staaten, die sich in der Dekade 2011–2020 am meisten verschlechtert haben.
Menschenrechtsverletzungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut Amnesty International sind die Verhältnisse im Bereich des Gerichtswesens problematisch. Folter, willkürliche Verhaftungen und schwere Misshandlungen sind an der Tagesordnung. Human Rights Watch erwähnt in einem Bericht außergerichtliche Hinrichtungen, politisch motivierte Angriffe und Tötungen, die sowohl von Regierungs- als auch Oppositionsseite während und nach den Wahlen von 2010 stattfanden.[51] UNICEF sieht die Situation der Kinder in Burundi als beunruhigend an. Rund 25 % der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren verrichten Kinderarbeit. Kinder befinden sich in Gefängnissen und erleben sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt. Die Ausbeutung und der Missbrauch von Straßenkindern, Waisen und behinderten Kindern zur Prostitution, Knechtschaft und als Kindersoldaten stellen eine große Herausforderung dar.[52]
Seit 2008 steht Homosexualität unter Strafe.[53] Aufgrund des neuen Strafgesetzes wird Homosexualität nun mit einer Haftstrafe zwischen drei Monaten und zwei Jahren oder einer Geldstrafe zwischen 50.000 und 100.000 BIF (Gegenwert rund 25–50 Euro) geahndet.[54] Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen versuchen mit Aktionen auf die Situation aufmerksam zu machen, darunter auch Human Rights Watch mit der Aktion „Forbidden – Gays and Lesbians in Burundi“.[55]
Im Zusammenhang mit den Kämpfen seit der zweiten Jahreshälfte 2015 kam es insbesondere in der ehemaligen Hauptstadt Bujumbura wiederholt zu schweren Verletzungen sowie Todesfällen in den Reihen der Oppositionellen, regierungskritischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten.[56] Internationalen Medien zufolge handele es sich dabei um gezielte Hinrichtungen durch die Polizei, UN-Sprecher Stéphane Dujarric sprach von standrechtlichen Erschießungen.[57]
Im Oktober 2015 informierte der US-Präsident Barack Obama den Kongress, dass er Burundi aufgrund der bestehenden politischen Krise im Land vom African Growth and Opportunity Act (AGOA) ausschließen werde. Er sprach ferner von Morden, außergerichtlichen Hinrichtungen, willkürlichen Festnahmen und Folter.[58] Am 22. November 2015 unterzeichnete Obama die Executive Order 13712. Sie trug den Titel: Blocking Property of Certain Persons Contributing to the Situation in Burundi.[59] Bereits im März 2015 bekräftigte die Europäische Union ihren Standpunkt zur Lage in Burundi. Demgemäß sei die EU der Ansicht, dass eine unvergängliche politische Lösung nur durch einen Dialog und einen daraus hervorgehenden Konsens unter Achtung des Arusha-Abkommens und der Verfassung Burundis gefunden werden kann. Am 18. Mai 2016 verurteilte der Rat der Europäischen Union den versuchten Staatsstreich in Burundi, gleichzeitig brachte der Rat seine tiefe Besorgnis angesichts der Lage in Burundi zum Ausdruck. Am 22. Juni 2015 äußerte sich der Rat besorgt über die Zahl der Opfer und der bekannt gewordenen Fälle schwerer Menschenrechtsverletzungen seit Beginn der Krise. Außerdem bekräftigte der Rat seine Entschlossenheit gegenüber restriktiven Maßnahmen. Am 29. Juni 2015 berichtete der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR), dass zahlreiche UNHCR-Büros in den Nachbarländern einen Anstieg an burundischen Flüchtlingen feststellten. Bis Juni 2015 hatten sich den Angaben von UNHCR zufolge 127.000 Menschen in den Nachbarländern Uganda, Tansania, Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo als Flüchtlinge registriert. Am 1. Oktober 2015 nahm der Rat den Beschluss (GASP) 2015/1763 an. Durch den Beschluss wurden die Personen:
- Godefroid Bizimana, Stellvertretender Generaldirektor der Nationalpolizei
- Gervais Ndirakobuca, Kabinettschef der Präsidialverwaltung
- Mathias/Joseph Niyonzima, Beamter des Nationalen Nachrichtendienstes
- Léonard Ngendakumana, ehemaliger „Chargé de Missions de la Présidence“ und ehemaliger General des Heeres
von dem Rat der Europäischen Union sanktioniert.[60][61][62] Am 29. September 2016 verlängerte der Rat die restriktiven Maßnahmen der EU gegen Burundi bis zum 31. Oktober 2017.[63]
Im April 2016 berichtete der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR), dass seit Beginn der Krise in Burundi annähernd 260.000 Menschen in umliegende Länder geflohen sind. Tansania nahm die meisten Flüchtlinge auf. Der größte Teil von ihnen lebt im Camp Nyarugusu in der Region Kigoma, etwa 150 km vom Tanganjikasee entfernt. Gegenwärtig wird es aufgrund der hohen Anzahl an Flüchtlingen als größtes Flüchtlingscamp der Welt bezeichnet. Die Menschen, die nach Ruanda geflohen sind, leben größtenteils im Camp Mahama.
Einen ausführlichen, 261 Seiten langen Bericht über die fortwährende Verletzung von Menschenrechten und über Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Burundi (Rapport final détaillé de la Commission d’enquête sur le Burundi) legte die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Commission d’enquête sur le Burundi im September 2018 vor.[64] Der Bericht schildert unter anderem die Verbrechen der von der Regierung gegen missliebige Personen eingesetzten „Imbonerakure“-Miliz.[65] Als Reaktion auf den Bericht kündigte die burundische Regierung die Zulassung aller im Lande tätigen Nichtregierungsorganisationen – mit Ausnahme derjenigen, die Krankenhäuser oder Schulen unterhalten.[66]
Im Oktober 2016 leitete Burundi den Austritt nach Artikel 127 des Römischen Statutes aus dem Internationalen Strafgerichtshof ein. Am 27. Oktober 2017 verließ Burundi als erster Staat das Weltstrafgericht. Trotz des Austritts wird das Gericht eine im April 2016 begonnene Untersuchung zu möglichen Kriegsverbrechen fortsetzen.[67]
Militär
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Streitkräfte Burundis (Force de défense nationale) haben eine Stärke von 20.000 Mann. Dazu kommen paramilitärische Einheiten mit einer Personalstärke von 30.000 Mann. Burundi gab 2017 knapp zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung oder 64 Millionen US-Dollar für seine Streitkräfte aus.[68][69]
Verwaltungsgliederung
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Burundi gliedert sich seit 2025 in 5 Provinzen mit insgesamt 42 Kommunen (communes).[70] Zuvor gab es 18 Provinzen mit 116 Kommunen.
| Provinz | Einwohner (Stand: 2024)[71] | Fläche (in km²)[71] |
|---|---|---|
| Buhumuza | 2.052.261 | 5.931 |
| Bujumbura | 3.353.555 | 3.937 |
| Burunga | 2.118.551 | 6.206 |
| Butanyerera | 2.530.206 | 4.480 |
| Gitega | 2.278.215 | 4.546 |
Im Dezember 2018 beschloss die Regierung, die politische Hauptstadt des Landes in die zentral gelegene ehemalige Königsstadt Gitega zu verlegen.[72]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Burundi ist laut Welthunger-Index zur Lage in den letzten 25 Jahren[73] das ärmste Land der Welt. 42,6 % der Bevölkerung hungern.
In einem Welthungerindex der Welthungerhilfe steht Burundi an letzter Stelle unter 119 Entwicklungsländern und osteuropäischen Transformationsstaaten. Gründe für den Hunger sind Kriegsfolgen, Übernutzung der Böden, hohe Bevölkerungsdichte und der damit verbundene Landmangel. Letzterer wird durch die Rückkehr von Flüchtlingen noch verschärft.[74]
Seit Kriegsende setzt eine gewisse wirtschaftliche Erholung ein und auch die Indikatoren sozialer Entwicklung verbessern sich langsam. Laut dem Index der menschlichen Entwicklung 2023/24 der Vereinten Nationen liegt Burundi auf Platz 187 von 193 ausgewerteten Ländern, seine Armutsquote ist mit über 70 Prozent extrem hoch.[75]
| Jahr | 2010 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BIP in Mrd. USD (Kaufkraftparität) | 6,9 | 8,5 | 8,6 | 8,8 | 8,9 | 9,5 | 9,9 | 10,9 | 11,8 | 12,6 | 13,4 |
| BIP pro Kopf in USD (Kaufkraftparität) | 734 | 772 | 762 | 761 | 753 | 778 | 787 | 838 | 889 | 921 | 953 |
| BIP-Wachstum (real) | 5,1 % | −3,9 % | −0,6 % | 0,5 % | 1,6 % | 1,8 % | 0,3 % | 3,1 % | 1,8 % | 2,7 % | 3,5 % |
| Inflation (in Prozent) | 6,5 % | 5,5 % | 5,6 % | 15,8 % | −2,8 % | −0,8 % | 7,5 % | 8,4 % | 18,9 % | 27,1 % | 20,2 % |
| Staatsverschuldung (in Prozent des BIP) | 47 % | 40 % | 46 % | 47 % | 53 % | 60 % | 66 % | 66 % | 68 % | 58 % | 52 % |
Landwirtschaft
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Burundi ist ein typisches Agrarland. Der Lebensunterhalt von etwa 85 % der Einwohner ist von der Landwirtschaft abhängig. Angebaut werden vor allem Bananen, Maniok, Mais, Süßkartoffeln, Reis und Gemüse, aber auch Hirse ist ein wichtiges Anbauprodukt. Für den Export werden insbesondere Kaffee und Tee angebaut. Kaffee hatte 1997 mit 78,5 % der Exporte den größten Anteil. Unter den niedrigen Weltmarkt-Kaffeepreisen der letzten Jahre litt Burundi sehr stark.
Burundi hat einen relativ hohen Viehbestand, doch ist die Produktivität und die Verwertbarkeit gering. Exportiert werden lediglich Häute und Felle von Rindern, Ziegen und Schafen. Fischerei ist vor allem auf dem Tanganjikasee möglich; dem Fischfang kommt angesichts des großen Mangels an eiweißhaltiger Nahrung große Bedeutung zu.
Bodenschätze
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bodenschätze sind vor allem Nickel, Kobalt, Uran, Kupfer, Platin, Vanadium, Gold, Zinn, Kaolin, Niob, Tantal, Wolfram und Kalk.[76]
Energie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2018 hatten lediglich 11 % der Bevölkerung Zugang zu Elektrizität, was dem weltweit niedrigsten Wert entspricht.[77] In den Städten hatte knapp die Hälfte der Personen Zugang zu Strom, während es auf dem Land nur 1,6 % waren. Demzufolge hat Burundi auch einen sehr niedrigen Energieverbrauch pro Kopf.[78]
Staatshaushalt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 657 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 525 Mio. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 4,2 % des BIP.[79] Die Staatsverschuldung betrug 2002 1,366 Mrd. US-Dollar oder 234 % des BIP,[80] seitdem wurden dem Land große Teile der Staatsschulden erlassen. 2016 lag die Staatsverschuldung bei 47,2 % des BIP.
Verkehr und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schienenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gegenwärtig gibt es in Burundi keinen Schienenverkehr.
Zur Geschichte siehe: Hauptartikel: Schienenverkehr in Burundi
Straßenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das gesamte Straßennetz umfasste 2016 etwa 12.322 km, wovon 1500 km asphaltiert sind.[81]
Ein erheblicher Teil des Warentransports wird mit Fahrradkurieren durchgeführt, teilweise mit Lasten bis 200 kg. Das „Anhängen“ an PKW und Lastwagen ist weit verbreitet. Dadurch und durch den schlechten technischen Zustand der Fahrräder gibt es viele Unfälle.[82]
Internet
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2022 nutzten 11,3 Prozent der Einwohner Burundis das Internet.[83]
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Geschichte und die Traditionen Burundis sind in einer Vielzahl an Sprichwörtern, Gedichten und Fabeln enthalten, die durch mündliche Überlieferung durch die Generationen weitergegeben werden.
Übergangsriten bestimmen etliche Abläufe. Neugeborene werden nach einer Woche mit einer „Ujusohor-Zeremonie“ in die Familie eingeführt. Traditionell erhielten sie erst mit zwei Jahren ihren Namen.[84]
Musik und Tanz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Musik wird in Burundi als Teil des Alltags und natürlich auch als Bestandteil der Zeremonien und Feste hoch geschätzt. Die „Maîtres Tambours du Burundi“ („Meistertrommler von Burundi“) begeistern die Zuhörer mit landestypischen Rhythmen. Dabei ist der königliche Tanz der Trommeln hervorzuheben, ein traditionelles rituelles Ereignis, zu dem eine große Trommlergruppe – immer in ungerader Anzahl – zusammenkommt, spielt, tanzt und singt, um die Ahnen zu erwecken und böse Geister auszutreiben. Es wird bei großen Festen oder Empfängen wichtiger Besucher aufgeführt und gilt als fundamentaler Teil des burundischen Erbes und seiner Identität. 2012 wurde Der rituelle Tanz der königlichen Trommel von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.[85]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Nationalsport ist Fußball.
Das Nationale Paralympische Komitee Burundis wurde 1996 gegründet.[86] An den Paralympischen Sommerspielen nahm Burundi erstmals 2008 in Peking mit drei Leichtathleten teil. Auch an die nachfolgenden Paralympics bis einschließlich 2024 wurde jeweils eine kleine Delegation entsendet, jedoch blieb ein Medaillenerfolg bisher aus. Special Olympics Burundi wurde 2018 gegründet und nahm mehrmals an Special Olympics Weltspielen teil.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alain-Roland Forissier: Burundi 1990–1998. „tu ne tueras point.“ Journal d’une réconciliation possible à Musaga (Bujumbura). L’Harmattan, Paris 2006, ISBN 2-296-00997-2.
- Déogratias Maruhukiro: Für eine Friedens- und Versöhnungskultur. Sozial-politische Analyse, ethischer Ansatz und kirchlicher Beitrag zur Förderung einer Friedens- und Versöhnungskultur in Burundi. Lit, Berlin 2019, ISBN 978-3-643-14444-7.
- Helmut Strizek: Geschenkte Kolonien. Ruanda und Burundi unter deutscher Herrschaft. Ch. Links, Berlin 2006, ISBN 3-86153-390-1.
- Klaus Vellguth, Kirche der Laien in Burundi. 125jährige Geschichte der Evangelisation, Gewalt und Hoffnung, in: Zeitschrift für Missionswissenschaft und Religionswissenschaft 107 (2023) 3-4, 398-406.
Weblinks
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Landeseigene Links
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Présidence de la République. Präsidentenamt der Republik Burundi, auf www.presidence.gov.bi (französisch)
- Assemblée Nationale du Burundi. Nationalversammlung der Republik Burundi, auf www.assemblee.bi (französisch, englisch, Swahili)
- Symboles Nationaux. Nationalsymbole der Republik Burundi, auf www.presidence.gov.bi (französisch)
- Botschaft der Republik Burundi. in der Bundesrepublik Deutschland (englisch)
Landesprofil bei Ministerien deutschsprachiger Staaten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Auswärtiges Amt (D): Burundi. Auf auswaertiges-amt.de.
- Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (A): Länderspezifische Reiseinformation: Burundi (Republik Burundi). Auf bmeia.gv.at.
- Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (CH): Burundi. Auf eda.admin.ch.
Internationale Links
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- United Nations: United Nations Statistics Division. Burundi. Auf data.un.org (englisch).
- The World Bank: Countries. Burundi. Auf worldbank.org (englisch).
- US-Government: CIA World Fact Book. Burundi. Auf cia.gov (englisch).
- Electoral Institute for Sustainable Democracy in Africa: African Democracy Encyclopaedia Project: Burundi. Auf eisa.org (englisch).
- WHO: Burundi. Auf afro.who.int (englisch).
- Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen: Burundi. Auf wfp.org (englisch).
- UNHCR: Burundi. Auf unhcr.org (englisch).
- Minority Rights Group International: Burundi. Auf minorityrights.org (englisch).
- UNCTAD: Catalogue of Diversification Opportunities 2022. Burundi. Auf unctad.org (PDF, englisch).
Weitere Links
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Burundi country profile auf BBC News (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Population, total. In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2023, abgerufen am 2. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Population growth (annual %). In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2021, abgerufen am 2. Februar 2025 (englisch).
- 1 2 GDP, current prices Billions of U.S. dollars. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).; GDP, current prices Purchasing power parity; billions of international dollars. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).GDP per capita, current prices. U.S. dollars per capita. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).; GDP per capita, current prices - Purchasing power parity; international dollars per capita. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
- ↑ Table: Human Development Index and its components. In: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Hrsg.): Human Development Report 2025. United Nations Development Programme, New York 2025, ISBN 978-92-1154263-9, S. 281 (englisch, undp.org [PDF]).
- ↑ World Economic Outlook Database April 2022. In: World Economic Outlook Database. Internationaler Währungsfonds, 2022, abgerufen am 27. September 2022 (englisch).
- 1 2 3 4 Burundi. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz), abgerufen am 2. Februar 2025.
- ↑ Burundi. Bundeszentrale für politische Bildung, 5. Oktober 2020, abgerufen am 2. Februar 2025.
- ↑ Burundi. In: South African History Online. Abgerufen am 2. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Nile Basin Water Resources Atlas. Chapter 1: Introduction. ( vom 18. März 2020 im Internet Archive). Nile Basin Initiative.
- ↑ Wald und Waldbewirtschaftung in Burundi: Naturraum, Waldtypen und Forstgeschichte. In: waldwissen.net. 11. Februar 2022, abgerufen am 19. Februar 2023.
- ↑ Wald und Waldbewirtschaftung in Burundi: Die verschwundenen Wälder und die Folgen. In: waldwissen.net. 11. Februar 2022, abgerufen am 19. Februar 2023.
- ↑ Population, total. In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2023, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Birth rate, crude (per 1,000 people). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Death rate, crude (per 1,000 people). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- 1 2 Fertility rate, total (births per woman). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ World Population Prospects 2022 - Population Dynamics -Download Files. Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen, 2021, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Population ages 0-14 (% of total population). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Population ages 65 and above (% of total population). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- 1 2 Burundi. In: The World Factbook. Central Intelligence Agency, 28. März 2023 (cia.gov [abgerufen am 31. März 2023]).
- ↑ World Population Prospects 2019, Volume II: Demographic Profiles. (PDF) In: population.un.org. United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division, abgerufen am 24. Januar 2021.
- ↑ World Population Prospects 2019, Volume II: Demographic Profiles. (PDF) In: population.un.org. United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division, abgerufen am 24. Januar 2021.
- ↑ World Population Prospects 2019, Volume II: Demographic Profiles. (PDF) In: population.un.org. United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division, abgerufen am 24. Januar 2021.
- ↑ Life expectancy at birth, total (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Life expectancy at birth, female (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Life expectancy at birth, male (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 21. September 2024 (englisch).
- ↑ Mortality rate, under-5 (per 1,000 live births). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2022, abgerufen am 27. September 2022 (englisch).
- ↑ CIA World Fact Book Burundi. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. Dezember 2018; abgerufen am 21. August 2011.
- ↑ Migration Report 2017. (PDF) In: UN.org. Abgerufen am 30. September 2018 (englisch).
- ↑ Origins and Destinations of the World’s Migrants, 1990–2017. In: Pew Research Center’s Global Attitudes Project. 28. Februar 2018 (englisch, pewglobal.org [abgerufen am 30. September 2018]).
- ↑ Burundi. In: ulaval.ca.
- ↑ Textauszug: Afin de simplifier l’enseignement, les missionnaires ont préféré utiliser le kirundi comme langue d’enseignement, contrairement aux Allemands qui avaient choisi le swahili. Dem Abschnitt La politique linguistique belge entnommen: Burundi. In: ulaval.ca.
- 1 2 Bruno Maurer (Hrsg.): Les approches bi-plurilingues d’enseignement-apprentissage. EAC, Paris 2016, ISBN 978-2-8130-0195-5, S. 104 (französisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ English and Swahili: Studied but not done in National Test., In.iwacu-burundi.org. 9. Juni 2013.
- ↑ English is now official language of Burundi. In: iwacu-burundi.org. 17. Sept. 2014.
- ↑ Klaus Vellguth: Kirche der Laien in Burundi. 125 jährige Geschichte der Evangelisation, Gewalt und Hoffnung. In: Zeitschrift für Missionswissenschaft und Religionswissenschaft. Band 107, Nr. 3–4, 2023, S. 398–406.
- ↑ Botschaft Burundis ( vom 11. April 2011 im Internet Archive)
- ↑ Siehe Helmut Strizek: Geschenkte Kolonien: Ruanda und Burundi unter deutscher Herrschaft. Ch. Links Verlag, Berlin 2006.
- 1 2 3 4 5 6 Ethnische Spannungen zwischen Tutsi und Hutu in Burubdi. In: Frank R. Pfetsch (Hrsg.): Konflikte seit 1945. Schwarzafrika. Ploetz, Freiburg und Würzburg 1991, ISBN 3-87640-326-X, S. 108–112.
- 1 2 Burundi: Amtsinhaber Nkurunziza gewinnt Präsidentschaftswahl. In: Spiegel.de. 24. Juli 2015, abgerufen am 19. Februar 2017
- ↑ Afrika: Regierungspartei in Burundi gewinnt umstrittene Parlamentswahl. In: Sueddeutsche.de. 8. Juli 2015, abgerufen am 19. Februar 2017.
- ↑ Wahlergebnis 2015 ( vom 14. Juli 2015 im Internet Archive) (französisch; PDF), abgerufen am 7. Januar 2017.
- ↑ Senat Burundis 2015–2020 (französisch), abgerufen am 7. Januar 2017.
- ↑ June Hannam, Mitzi Auchterlonie, Katherine Holden: International Encyclopedia of Women’s Suffrage. ABC-Clio, Santa Barbara, Denver, Oxford 2000, ISBN 1-57607-064-6, S. 6.
- ↑ New Parline: the IPU’s Open Data Platform (beta). In: data.ipu.org. 17. August 1961, abgerufen am 30. September 2018 (englisch).
- ↑ Mart Martin: The Almanac of Women and Minorities in World Politics. Westview Press Boulder, Colorado, 2000, S. 57.
- ↑ Fragile States Index: Global Data. Fund for Peace, 2024, abgerufen am 27. Juli 2025 (englisch).
- ↑ The Economist Intelligence Unit’s Democracy Index. The Economist Intelligence Unit, 2024, abgerufen am 27. Juli 2025 (englisch).
- ↑ Countries and Territories. Freedom House, 2025, abgerufen am 27. Juli 2025 (englisch).
- ↑ Press Freedom Index. Reporter ohne Grenzen, 2026, abgerufen am 25. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Corruption Perceptions Index. Transparency International, 2026, abgerufen am 25. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Closing Doors? The Narrowing of Democratic Space in Burundi HUMAN RIGHTS WATCH, NOVEMBER 23, 2010.
- ↑ Burundi – Background. ( vom 28. November 2009 im Internet Archive) In: Unicef.org. 28. Februar 2003.
- ↑ Jahresbericht 2008 ( vom 16. August 2011 im Internet Archive) Amnesty International.
- ↑ Reise- und Sicherheitshinweise Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland.
- ↑ Human Rights Watch. ( vom 4. August 2020 im Internet Archive) 12. Mai 2010.
- ↑ Vereinte Nationen warnen vor drohendem Bürgerkrieg. In: Zeit.de. 7. November 2015.
- ↑ Burundi opposition fear attacks as Nkurunziza’s disarmament deadline arrives. ( vom 17. November 2015 im Internet Archive) Reuters Africa vom 7. November 2015.
- ↑ White House to drop Burundi from trade benefits program ( vom 17. November 2015 im Internet Archive) Reuters Africa vom 30. Oktober 2015.
- ↑ Burundi Sanctions. In: treasury.gov. Abgerufen am 30. April 2017 (englisch).
- ↑ Virginie Battu: Burundi: EU verhängt Sanktionen gegen vier Personen. In: consilium.europa.eu. Rat der Europäischen Union, 1. Oktober 2015, abgerufen am 30. April 2017.
- ↑ Verordnung (EU) 2015/1755 des Rates vom 1. Oktober 2015 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Burundi, abgerufen am 30. April 2017. In: Amtsblatt der Europäischen Union. L 257.
- ↑ Beschluss (GASP) 2015/1763 des Rates vom 1. Oktober 2015 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Burundi.
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Koordinaten: 4° S, 30° O





