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Korrektive Vergewaltigung

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Korrektive Vergewaltigung (englisch Corrective rape) oder Korrigierende Vergewaltigung, auch Heilende Vergewaltigung (englisch Curative rape) genannt, bezeichnet seit etwa 2001[1] ein Hassverbrechen, bei dem eine queere Person aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität vergewaltigt wird. Ursprünglich ging es allein um die Vergewaltigung von lesbischen Frauen durch Männer; dies ist weiterhin die überwiegende Täter-Opfer-Konstellation. Die nach Angaben der Täter üblicherweise beabsichtigte Folge der Vergewaltigung besteht darin, die betroffene Person heterosexuell „zu machen“.[2][3][4]

Der Begriff wurde in Südafrika geprägt, nachdem bekannte Fälle korrektiver Vergewaltigung lesbischer Frauen wie Eudy Simelane (die bei demselben Angriff auch ermordet wurde)[5] und Zoliswa Nkonyana an die Öffentlichkeit gelangten[6]. Die Verbreitung des Begriffs hat das Bewusstsein geschärft und LGBTQ-Personen in Ländern auf der ganzen Welt ermutigt, ihre eigenen Geschichten darüber zu erzählen, wie sie als Strafe für ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität oder in dem Versuch, diese zu ändern, vergewaltigt wurden.[7] Obwohl es in einigen Ländern Gesetze zum Schutz von LGBTQ-Personen gibt, wird Korrektive Vergewaltigung oft übersehen.[8][9] Die südafrikanische Forscherin Kylie Thomas übt in ihrem Bericht „Homophobie, Ungerechtigkeit und ‚Korrektive Vergewaltigung‘ im Südafrika nach der Apartheid“ Kritik an den Begriffen „korrigierende“ und „heilende“ Vergewaltigung.[10]

Unter einer korrektiven Vergewaltigung versteht man die Vergewaltigung von Personen, die sich nicht an vermeintliche gesellschaftliche Normen hinsichtlich der menschlichen Sexualität oder Geschlechterrollen halten. Ziel ist es, vermeintlich abnormales Verhalten zu bestrafen und gesellschaftliche Normen zu bekräftigen.[11] Das Verbrechen wurde erstmals in Südafrika identifiziert,[12] wo es manchmal von Angehörigen der Familie der Frau oder Mitgliedern der örtlichen Gemeinschaft beobachtet wird.[2] Eine der frühesten bekannten Erwähnungen des Begriffs stammt von der südafrikanischen feministischen Aktivistin Bernedette Muthien während eines Interviews mit Human Rights Watch im August 2001 in Kapstadt:

„Lesben sind besonders häufig das Ziel von Gruppenvergewaltigungen. Afrikanische Lesben werden in den Townships mit höherer Wahrscheinlichkeit als Lesben vergewaltigt. Inwieweit sind auch farbige Lesben aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Ziel von Vergewaltigungen? Dazu gibt es keine Statistiken, und ich weiß nicht, wie viel Prozent der farbigen Lesben Ziel von „korrigierenden“ Vergewaltigungen sind. Als ich aufwuchs, habe ich nie gehört, dass Lesben auf diese Weise ins Visier genommen wurden, und deshalb möchte ich wissen, seit wann das passiert. Gangstertum hat es in den Townships schon immer gegeben, daher kann man es nicht darauf zurückführen. Ich weiß auch nicht, warum schwarze Lesben stärker ins Visier genommen werden. Ich würde gerne wissen, wie viele Frauen in den Townships der „Coloureds“ von Brüdern, Vätern usw. vergewaltigt werden. Warum untersucht das niemand? Wurde darüber einfach zu wenig berichtet, wurde es nicht untersucht, oder was ist der Grund?“

– Bernedette Muthien[1]

Die Terminologie-Leitlinien der UNAIDS der Vereinten Nationen empfehlen, den Begriff Korrektive Vergewaltigung nicht mehr zu verwenden, da er den Eindruck vermittelt, dass etwas „korrigiert“ werden müsse.[10] Die Leitlinien von 2024 schlagen vor, stattdessen die Begriffe homophobe Gewalt (englisch homophobic violence) und transphobe Gewalt (englisch transphobic violence) zu verwenden.[13] Die Formulierung „sogenannte ‚heilende‘ oder ‚korrigierende‘ Vergewaltigung“ wurde 2011 im ersten UN-Bericht über Diskriminierung und Gewalt gegen LGBTQ-Personen erwähnt.[14] Eine weltweite Studie zu HIV/AIDS aus dem Jahr 2013 schlug den Begriff lesbophobe Vergewaltigung vor, um die Tatsache zu betonen, dass Lesben die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Phänomens ausmachen.[15] Andere haben darauf hingewiesen, dass auch andere Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft aus ähnlichen Gründen Opfer von korrektiver Vergewaltigung werden können.[16]

Einflussfaktoren und Beweggründe

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Korrektive Vergewaltigung ist ein Hassverbrechen.[17][10][18] Eine Studie aus dem Jahr 2000 kam zu dem Ergebnis, dass ein Klima, das Hassverbrechen gegen schwule Männer und Lesben begünstigt, die Reaktionen der breiten Öffentlichkeit auf solche Verbrechen sowie das Vorgehen von Polizei und Justiz zu korrektiver Vergewaltigung beitragen.[2]

Oft wird die korrektive Vergewaltigung als etwas dargestellt, das Menschen „heilen“ kann, die sich nicht an Geschlechternormen halten oder nicht heterosexuell sind. ActionAid berichtet, dass sich Überlebende daran erinnern, dass ihnen gesagt wurde, man wolle ihnen eine Lektion erteilen.[11] Einige Täter dieser Hassverbrechen handeln aus Misogynie und Chauvinismus heraus.[19] Zu den persönlichen Erfahrungen gehören Berichte von weiblichen Opfern, denen gesagt wurde, man wolle ihnen „zeigen, was ihnen entgeht“, während männliche Opfer von Gruppenvergewaltigungen berichteten, „bei denen das Ziel darin bestand, die Erfahrung sexueller Empfänglichkeit so gewalttätig und beängstigend zu gestalten, dass das Opfer danach Angst vor möglichen homosexuellen Erfahrungen haben würde“.[20]

Einige Quellen vertreten die Ansicht, dass viele Fälle korrektiver Vergewaltigungen darauf zurückzuführen sind, dass aus der Debatte um „Veranlagung oder Prägung“ moralische Schlussfolgerungen gezogen werden. Obwohl die Wissenschaft zu dem Schluss gekommen ist, dass die sexuelle Orientierung das Ergebnis von Biologie und Umwelt ist,[21][22][23] glauben viele Menschen nicht, dass Homosexualität (oder andere Formen der Nicht-Heterosexualität) eine genetische Grundlage hat, sondern sind der Ansicht, dass sie ausschließlich das Ergebnis der Umwelt ist. Aus diesem Grund glauben einige dieser Menschen, dass die sexuelle Orientierung verändert oder, wie sie es sehen, „korrigiert“ werden kann.[24][25]

Intersektionalität

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Intersektionalität bezeichnet das Zusammenspiel sozialer Identitäten und damit verbundener Systeme der Unterdrückung, Dominanz oder Diskriminierung. Transgeschlechtliche und nicht-binäre Menschen werden oft schon früh in ihrer Jugend korrektiven Vergewaltigungen ausgesetzt.[26][27] In Südafrika können schwarze Lesben mit Homophobie, Transphobie, Sexismus, Rassismus und Klassismus konfrontiert sein. Eine Untersuchung des LGBTQ-Rechtsgruppe Triangle Project aus dem Jahr 2008 ergab, dass schwarze Lesben doppelt so große Angst vor sexuellen Übergriffen hatten wie weiße Lesben.[11] Die gemeinsame Berücksichtigung von ethnischer Zugehörigkeit und Sexualität ist bei der Untersuchung von korrektiver Vergewaltigung unerlässlich, da sich beide Themenbereiche überschneiden und stark gegenseitig beeinflussen.[28]

Intersektionalität spielt in Fällen korrektiver Vergewaltigungen eine wesentliche Rolle. Insbesondere Sexualität und Geschlecht bestimmen die soziale und politische Stellung der Opfer. Viele werden ausgegrenzt, und es werden weitere missbräuchliche Maßnahmen ergriffen, um die Betroffenen von ihrer Sexualität zu „heilen“. Laut Sarah Doan-Minh handelt es sich bei der korrektiven Vergewaltigung um eine Form „systemischer, gruppenbasierter Gewalt“, die tief mit traditionellen Geschlechter- und Sexualnormen verflochten ist und nicht lediglich das Ergebnis zwischenmenschlicher Dynamiken ist.[29]

Auswirkungen auf die Opfer

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Korrektive Vergewaltigungen und andere damit einhergehende Gewalttaten können zu körperlichen und psychischen Traumata, Verstümmelungen und ungewollten Schwangerschaften führen und Suizid begünstigen.[8][30] Korrektive Vergewaltigungen sind ein wesentlicher Faktor für HIV-Infektionen bei lesbischen Frauen in Südafrika.[11] In Südafrika sind etwa 10 % der Lesben HIV-positiv, wobei eine korrektive Vergewaltigungen die wahrscheinlichste Ursache sind.[31] HIV ist in Südafrika eine Epidemie, und aufgrund von Homophobie mangelt es an Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten unter Lesben. Homophobe Gesetze und Diskriminierung in Südafrika tragen zur schlechten Qualität der Gesundheitsversorgung für Minderheiten bei.

Die psychologischen Auswirkungen von korrektiven Vergewaltigungen auf die Opfer können verheerend sein. Viele Opfer in Ländern wie Südafrika und Indien, in denen korrektive Vergewaltigungen am weitesten verbreitet ist, leiden aufgrund der starken Homophobie in ihren Gemeinschaften unter einem ausgeprägten Gefühl der Unsicherheit und Entmachtung. Über Gewalt gegen die LGBTQ-Gemeinschaft in Südafrika wird jedoch selten berichtet.[28] Viele Überlebende korrektiver Vergewaltigungen leiden unter dreifacher Diskriminierung, weil sie Frauen, Schwarze und homosexuell sind. Dies gilt insbesondere für südafrikanische Townships, wo korrektie Vergewaltigungen bei lesbischen Frauen weit verbreitet ist.[32] Opfer korrektiver Vergewaltigungen können unter Depressionen, Angstzuständen und/oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden.[31] Aufgrund rassistischer und sexueller Diskriminierung im Gesundheitswesen müssen die Opfer diese Probleme oft alleine bewältigen.[28]

Auch in Ländern wie Nigeria, wo das Same-Sex Marriage (Prohibition) Act 2013 (SSMPA) „den Abschluss eines Ehevertrags oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft zwischen Personen gleichen Geschlechts verbietet…“,[33] genießen lesbische, schwule, bisexuelle, asexuelle und transgeschlechtliche Personen, die vergewaltigt und gezielt angegriffen werden, keinen Schutz durch die Polizei und können die an ihnen begangenen Vergewaltigungsdelikte nicht anzeigen, da die Polizei den Missbrauch wahrscheinlich legitimieren würde.[34][35][36] Berichte über korrektive Vergewaltigungen sind von Stigmatisierung und Scham umgeben, sodass sie weitgehend nicht gemeldet werden. Abgesehen davon, dass dies einen Verstoß gegen das im Violence Against Persons (Prohibition) Act 2015[37] verankerte Grundrecht auf Schutz darstellt, stellt diese sexuelle Diskriminierung eine Gefahr für die allgemeine Gesundheit homosexueller Menschen dar, die Opfer von Vergewaltigungen sind, da sie zudem die Intoleranz und Missachtung seitens medizinischer Fachkräfte fürchten, was sie anfällig für sexuell übertragbare Infektionen und HIV macht.[33][38]

Kampagnenarbeit und Engagement

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Die Kinderpatenschaftsorganisation ActionAid hat einen Artikel zum Thema korrektiver Vergewaltigungen veröffentlicht und betrachtet die Beendigung von Gewalt gegen Frauen als zentralen Bestandteil ihres Auftrags. Die Organisation hat sich mit 26 Schwulen-, Frauenrechts- und Bürgerinitiativen zusammengetan, um eine Kampagne zu organisieren, die sich zwar auf Südafrika konzentriert, aber auch an die internationale Gemeinschaft gerichtet ist, um das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen. Die Kampagne widmete sich der Sensibilisierung für die Vergewaltigung und Ermordung zweier lesbischer Frauen in einem Township von Johannesburg und forderte, dass die sexuelle Orientierung ausdrücklich als Schutzgrund durch Polizei und Justiz anerkannt wird.[11]

Ndumie Funda, eine südafrikanische Aktivistin für soziale Gerechtigkeit, begann ihren Einsatz gegen korrektiven Vergewaltigungen, indem sie eine soziale Kampagne auf Change.org startete, in der Hoffnung, dass die südafrikanische Regierung Hassverbrechen aufgrund von Vorurteilen gegenüber der sexuellen Orientierung anerkennt und den Opfern Schutz gewährt. Diese Petition sammelte schließlich fast 200.000 Unterschriften von Menschen aus über 175 Ländern und zwang die Regierung dazu, dieses Problem anzuerkennen. Die Regierung erklärte sich bereit, sich mit Funda zu treffen, und 2014 verabschiedete Südafrika sein erstes Gesetz gegen Hassverbrechen.[39]

  • Verena Hucke: "Corrective Rape" in Südafrika: Reflexionen zu den historischen und politischen Bedingungen homophober Gewalt. Traugott Bautz, Nordhausen 2016, ISBN 978-3-88309-923-1.
Commons: Korrektive Vergewaltigung – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Scott Long: More than a name: state-sponsored homophobia and its consequences in Southern Africa. Human Rights Watch, International Gay and Lesbian Human Rights Commission, New York, San Francisco, CA 2003, ISBN 978-1-56432-286-9 (worldcat.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  2. 1 2 3 Elizabeth E. Bartle: Lesbians and Hate Crimes. In: Journal of Poverty. Band 4, Nr. 4, Dezember 2000, ISSN 1087-5549, S. 23–43, doi:10.1300/J134v04n04_02 (tandfonline.com [abgerufen am 3. September 2026]).
  3. ↑ Sherwood Thompson: Encyclopedia of Diversity and Social Justice. Rowman & Littlefield, Lanham 2015, ISBN 978-1-4422-1604-4, S. 475 (worldcat.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  4. ↑ Patrick Strudwick: Crisis in South Africa: The shocking practice of 'corrective rape' -. In: The Independent. 6. Januar 2014 (independent.co.uk [abgerufen am 20. August 2026]).
  5. ↑ Annie Kelly: Raped and killed for being a lesbian: South Africa ignores 'corrective' attacks. In: The Guardian. 12. März 2009, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 20. August 2026]).
  6. ↑ Horand Knaup: Jagd auf Homosexuelle in Südafrika: Gefoltert, vergewaltigt, erschlagen. In: Der Spiegel. 7. Dezember 2011, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 20. August 2026]).
  7. ↑ Michelle Denton: Rape Culture: How Can We End It? Greenhaven Publishing LLC, 2017, ISBN 978-1-5345-6292-9, S. 31.
  8. 1 2 Susan Hawthorne: Ancient Hatred and its Contemporary Manifestation: The Torture of Lesbians. In: Journal of Hate Studies. Band 4, Nr. 1, 1. Januar 2005, ISSN 2169-7442, doi:10.33972/jhs.32 (gonzaga.edu).
  9. ↑ Lorenzo Di Silvio: Correcting Corrective Rape: Carmichele and Developing South Africa’s Affirmative Obligations To Prevent Violence Against Women. 8. Juni 2011, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  10. 1 2 3 Kylie Thomas: CSVR | Homophobia, Injustice and 'Corrective Rape' in Post-Apartheid South Africa. 10. April 2013, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  11. 1 2 3 4 5 Andrew Martin, Annie Kelly, Laura Turquet, Stephanie Ross: Hate crimes: The rise of ‘corrective’ rape in South Africa. (PDF; 3,23 MB) In: ActionAid. März 2009, abgerufen am 3. September 2026.
  12. ↑ Douglas Janoff: Pink blood: homophobic violence in Canada. University of Toronto Press, Toronto, Buffalo 2005, ISBN 978-0-8020-8570-2 (worldcat.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  13. ↑ UNAIDS Terminology Guidelines 2024. (PDF; 474 KB) In: UNAIDS. 2024, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  14. ↑ Discriminatory laws and practices and acts of violence against individuals based on their sexual orientation and gender identity: Report of the United Nations High Commissioner for Human Rights. In: United Nations High Commissioner for Human Rights. 17. November 2011, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  15. ↑ Raymond A. Smith: Global HIV/AIDS politics, policy and activism: persistent challenges and emerging issues. Praeger, an imprint of ABC-CLIO, LLC, Santa Barbara, California 2013, ISBN 978-0-313-39946-6 (worldcat.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  16. ↑ IACHR: Forms and Context of Violence Against LGBTI Persons in depth. In: Organization of American States. Abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  17. ↑ Lauren Berlant, Michael Warner: Sex in Public. In: Critical Inquiry. Band 24, Nr. 2, Januar 1998, ISSN 0093-1896, S. 547–566, doi:10.1086/448884 (uchicago.edu [abgerufen am 3. September 2026]).
  18. ↑ Kerry Frizelle: 'Corrective' rape should be a hate crime. In: The Guardian. 13. März 2009, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 20. August 2026]).
  19. ↑ V. Reddy, C. A. Potgieter, N. Mkhize: Cloud over the rainbow nation: 'corrective rape' and other hate crimes against black lesbians. 25. August 2015 (hsrc.ac.za [abgerufen am 3. September 2026]).
  20. ↑ Karla Jay, Allen Young: The gay report: lesbians and gay men speak out about sexual experiences and lifestyles. Summit Books, New York 1979, ISBN 978-0-671-40013-2.
  21. ↑ Barbara L. Frankowski, and Committee on Adolescence: Sexual Orientation and Adolescents. In: Pediatrics. Band 113, Nr. 6, 1. Juni 2004, ISSN 0031-4005, S. 1827–1832, doi:10.1542/peds.113.6.1827 (aap.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  22. ↑ Mary Ann Lamanna, Agnes Riedmann, Susan D Stewart: Marriages, Families, and Relationships: Making Choices in a Diverse Society. Cengage Learning, 2014, ISBN 978-1-305-17689-8, S. 82.
  23. ↑ Gail Wiscarz Stuart: Principles and Practice of Psychiatric Nursing. Elsevier Health Sciences. Elsevier Health Sciences, 2014, ISBN 978-0-323-29412-6, S. 502.
  24. ↑ David J. Rissmiller, Joshua Rissmiller: Letter. In: Psychiatric Services. Band 57, Nr. 12, Dezember 2006, ISSN 1075-2730, S. 1809–1810, doi:10.1176/ps.2006.57.12.1809a (psychiatryonline.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  25. ↑ B. McCommon: Antipsychiatry and the Gay Rights Movement. In: Psychiatric Services. Band 57, Nr. 12, 1. Dezember 2006, ISSN 1075-2730, S. 1809–1809, doi:10.1176/appi.ps.57.12.1809 (psychiatryonline.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  26. ↑ Pabst Science Publishers: Vergewaltigungen zur "Korrektur" der Geschlechts-Identität. 26. Mai 2025, abgerufen am 3. September 2026.
  27. ↑ Malte Taubrich: »Geschlecht und sexualisierte Gewalt hängt für mich immer so ganz massiv zusammen« – Geschlechtlich normierende Wirkungen sexualisierter Gewalt gegen trans* und nicht-binäre Personen in Kindheit und Jugend. In: Psychologie & Gesellschaftskritik. Pabst Science Publishers, 2025, ISSN 0170-0537, S. 695–717, doi:10.2440/007-0026.
  28. 1 2 3 Megan E. Morrissey: Rape as a Weapon of Hate: Discursive Constructions and Material Consequences of Black Lesbianism in South Africa. In: Women's Studies in Communication. Band 36, Nr. 1, Februar 2013, ISSN 0749-1409, S. 72–91, doi:10.1080/07491409.2013.755450 (tandfonline.com [abgerufen am 3. September 2026]).
  29. ↑ Sarah Doan-Minh: Corrective Rape: An Extreme Manifestation of Discrimination and the State’s Complicity in Sexual Violence. In: UC Law SF Journal on Gender and Justice. Band 30, Nr. 1, 1. Januar 2019, ISSN 1061-0901, S. 167 (uclawsf.edu [abgerufen am 3. September 2026]).
  30. ↑ Nkepile Mabuse: Horror of South Africa’s ‘corrective rape’. In: CNN. 27. Oktober 2011 (englisch, cnn.com [abgerufen am 3. September 2026]).
  31. 1 2 Louise du Toit: Shifting Meanings of Postconflict Sexual Violence in South Africa. In: Signs: Journal of Women in Culture and Society. Band 40, Nr. 1, September 2014, ISSN 0097-9740, S. 101–123, doi:10.1086/676895 (uchicago.edu [abgerufen am 3. September 2026]).
  32. ↑ Mzikazi Nduna, Rachel Jewkes: Disempowerment and Psychological Distress in the Lives of Young People in Eastern Cape, South Africa. In: Journal of Child and Family Studies. Band 21, Nr. 6, Dezember 2012, ISSN 1062-1024, S. 1018–1027, doi:10.1007/s10826-011-9564-y (springer.com [abgerufen am 3. September 2026]).
  33. 1 2 Joe Tan: Nigeria: Same-Sex Marriage (Prohibition) Act, 2013. (PDF; 204 KB) In: Human Dignity Trust. 1. April 2014, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  34. ↑ Nigeria: Harsh Law’s Severe Impact on LGBT Community | Human Rights Watch. In: Human Rights Watch. 20. Oktober 2016, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  35. ↑ Guardian Nigeria: Homophobic rhetoric and Nigeria’s culture of violence. In: The Guardian Nigeria News. 27. März 2019, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  36. ↑ Sulaimon Abiodun Olawale Giwa, Carmen H. Logie, Karun K. Karki, Olumide F. Makanjuola, Chinonye Edmund Obiagwu: Police violence targeting LGBTIQ+ people in Nigeria: Advancing solutions for a 21st century challenge. In: Greenwich Social Work Review. Band 1, Nr. 1, 30. Juni 2020, ISSN 2633-4313, S. 36–49, doi:10.21100/gswr.v1i1.1108 (gre.ac.uk [abgerufen am 3. September 2026]).
  37. ↑ Everything You Need to Know About the Law That Could Reduce Gender-Based Violence in Nigeria. In: Global Citizen. 27. August 2021, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  38. ↑ Adekemi O. Sekoni, Kate Jolly, Nicola K. Gale, Oluwafemi A. Ifaniyi, Esther O. Somefun, Emmanuel I. Agaba, Victoria A. Fakayode: Provision of Healthcare Services to Men Who Have Sex with Men in Nigeria: Students' Attitudes Following the Passage of the Same-Sex Marriage Prohibition Law. In: LGBT Health. Band 3, Nr. 4, August 2016, ISSN 2325-8292, S. 300–307, doi:10.1089/lgbt.2015.0061 (sagepub.com [abgerufen am 3. September 2026]).
  39. ↑ Activist takes on mission against "corrective" rape. In: The Daily Pennsylvanian. 1. Februar 2015, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).