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Coimbatore

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Adiyogi-Shiva Büste

Coimbatore (Tamil கோயம்புத்தூர Kōyamputtūr, kurz auch Kovai Tamil கோவை Kōvai) ist – nach Chennai – die zweitgrößte Millionenstadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu.

Coimbatore liegt am Noyyal-Fluss nordöstlich der Palakkad-Lücke im Westen Tamil Nadus nahe der Grenze zum Bundesstaat Kerala in einer Höhe von ca. 410 m; nächstgelegene Großstadt ist das etwa 50 km (Fahrtstrecke) östlich gelegene Tiruppur. Das Klima ist meist schwülwarm; Regen (ca. 700–1000 mm/Jahr) fällt überwiegend während der sommerlichen Monsunzeit.

Coimbatore
கோயம்புத்தூர
Coimbatore (Indien)
Coimbatore (Indien)
Staat:Indien Indien
Bundesstaat:Tamil Nadu
Distrikt:Coimbatore
Subdistrikt:Coimbatore South
Lage:11° 0′ N, 76° 58′ OKoordinaten: 11° 0′ N, 76° 58′ O
Höhe:411 m
Fläche:105,6 km²
Einwohner:
– Agglomeration:
1.050.721 (2011)
2.151.466 (2011)
Bevölkerungs-
dichte
:
9950 Ew./km²
Website:Coimbatore
Coimbatore – Stadtbild
Coimbatore – Stadtbild
Coimbatore – Stadtbild
Jahr199120012011
Einwohner816.321930.8821.050.721[1]

Inzwischen dürfte die Einwohnerzahl der Stadt auf ca. 1,5 Millionen angewachsen sein. Etwa 83,3 % der Einwohner Coimbatores sind Hindus, ca. 8,5 % Muslime und etwa 7,5 % sind Christen. Hauptsprache ist, wie in ganz Tamil Nadu, das Tamil, das von ca. 68 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird; ungefähr 16 % sprechen Telugu, 7 % Malayalam, 3 % Kannada und 2 % sonstige Sprachen.

Coimbatore ist ein bedeutender Industriestandort. Von Bedeutung ist vor allem die Textilindustrie, weshalb Coimbatore als „Manchester des Südens“ bekannt ist; außerdem werden hier etwa die Hälfte aller in Indien benötigten Pumpen, Industrie- und Haushaltsmühlen sowie Motoren für Kfz etc. hergestellt. Bekannt ist die Stadt auch als Software-Zentrum.

In der Antike herrschte die Chera-Dynastie; vom 5.–9. Jahrhundert dominierten die Pandya, die von den Chola abgelöst wurden. Im 15. Jahrhundert übernahm das Vijayanagar-Reich bis zum Erstarken des Fürstenstaats Mysore die Macht, danach folgten die Muslime unter Haidar Ali und seinem Sohn Tipu Sultan, dessen Armee jedoch im Jahr 1799 von den Briten besiegt wurde. Erst nach der Unabhängigkeit Indiens (1947) wuchs die Stadt zu ihrer heutigen Größe und Bedeutung heran.

Sehenswürdigkeiten

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  • Der wahrscheinlich im 14./15. Jahrhundert erbaute und dem Tirthankara Parshvanata geweihte Suparaswanath Jain Temple ist die Hauptattraktion der Stadt.
  • Daneben existieren mehrere Hindutempel, unter denen der Arulmigu Koniamman Temple der meistbesuchte ist.
Umgebung
  • Im etwa 12 km westlich der Stadt gelegenen Vorort Maruthamalai befindet sich ein vielbesuchter Murugan-Tempel.
  • Andere Hindutempel finden sich in der Umgebung der Stadt, z. B. in Perur oder in Kalapatti.
  • Die von der Isha Foundation gestiftete stählerne Adiyogi-Shiva-Büste ist ca. 34 m hoch und 25 m breit; sie befindet sich beim ca. 20 km westlich gelegenen Ort Muttathuvayal.

Söhne und Töchter der Stadt

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Commons: Coimbatore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Coimbatore – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. ↑ Coimbatore – Karte + Fakten