Kommerzielle Anbieter wie Clarivate berechnen "Impaktfaktoren" und Zitierhäufigkeiten von Fachartikeln generell intransparent ohne Beteiligung der Fachgemeinschaft. Damit geraten Universitäten und Forscher in Abhängigkeit von Rankings, die über Gelder, Stellen und internationale Sichtbarkeit entscheiden. 2019 ergab eine Datenbankauswertung für Bewertungen von Clarivate, dass jene Universität mit den meisten "Weltklasse-Mathematikern" eine Einrichtung in Taiwan sei. Allerdings bot diese kein eigenes Mathematikstudium an. Parallel wuchs eine Schattenwirtschaft, in der Megajournale gegen Bezahlung nahezu jeden Artikel veröffentlichen, während Betrüger Zitate und Publikationen gegen Geld anbieten. Das Ergebnis sind Fluten an Beiträgen mit minimalem wissenschaftlichen Gehalt, veröffentlicht vorrangig zum Zwecke der Kennzahl-Optimierung.[6]