Die Stadt besteht aus zwei Teilen, die durch den Bois de Clamart (Clamart-Wald) weitgehend voneinander getrennt sind: Bas-Clamart, welches das historische Zentrum bildet, und Petit-Clamart, wo sich der Großteil der moderneren Bebauung befindet. Vor den 1960er-Jahren befanden sich hier Erbsenfelder, die überbaut wurden.
Das älteste Zeugnis, das auf eine Besiedlung der Region hinweist, ist ein Megalithgrab aus der Zeit 6000 v. Chr.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt vom Ende des 7. Jahrhunderts, damals noch in der Form „Claumar“ oder „Clanmar“. In der heutigen Form erscheint der Name erstmals in Urkunden des 11. Jahrhunderts.
Am 27. März 1794 wurde der berühmte Philosoph und Akteur der Französischen RevolutionCondorcet auf der Flucht vor einem Haftbefehl der Jakobiner in einer Kneipe in Clamart festgenommen.
Die ersten Luftbilder der Welt, von Nadar 1858 aus einem Ballon aufgenommen, waren Ansichten von Petit-Clamart (das damals noch Petit-Bicêtre hieß).
Arp-Museum (französischFondation Jean Arp), Rue des Châtaigners 21, der ehemalige Wohnort des Künstlers
Rathaus aus dem 17. und 19. Jahrhundert
„Runde Bibliothek“, früher Jugendbibliothek
Cité de la plaine, eine zwischen 1950 und 1965 vom Architekten Robert Auzelle entworfene Siedlung von 77 Wohnhäusern mit insgesamt 1993 Wohnungen. Sie ist insgesamt 22,25 Hektar groß, davon sind 12 Hektar Grünflächen.
À la clamartoise bezeichnet ein Gericht, das als Beilage frische grüne Erbsen hat. Clamart besaß früher große Erbsenfelder, deren Qualität berühmt war.
Im Krankenhaus Antoine-Béclère in Petit-Clamart wurde am 24. Februar 1982 das erste französische Retortenbaby, Amandine, geboren.
1985 wurde ein Park in der deutschen Partnerstadt Lüneburg Clamart-Park benannt.
Bas-Clamart wurde im Jahre 2004 bekannt durch das in der Stadt gelegene Militärkrankenhaus Percy, in dem Jassir Arafat am 11. November nach schwerer Krankheit verstarb.