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Circaeasteraceae

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Circaeasteraceae

Circaeaster agrestis

Systematik
Abteilung: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Circaeasteraceae
Wissenschaftlicher Name
Circaeasteraceae
Hutch.

Die Circaeasteraceae sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung Hahnenfußartige (Ranunculales) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Sie enthält zwei monotypische Gattungen, also nur zwei Arten. Sie hat Areale in der westlichen und südwestlichen Volksrepublik China, Japan und im nördlichen Indien.

Kingdonia uniflora

Vegetative Merkmale

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Es sind kleine, bei Circaeaster agrestis einjährige und bei Kingdonia uniflora ausdauernde, krautige Pflanzen. Die Laubblätter haben weitgehend eine dichotome Aderung. Sie sind am Rand gezähnt.

Generative Merkmale

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Sie haben kleine Blüten. Sie sind endständig und einzeln oder zu mehreren in den oberen Blättern achselständig. Es sind zwei bis drei oder fünf (selten bis zu sieben) Blütenhüllblätter, (ein bis) zwei bis sechs (bis acht) Staubblätter und drei bis neun freie, oberständige Fruchtblätter vorhanden.

Als Früchte werden Achänen gebildet.

Systematik und Verbreitung

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Der Familienname Circaeasteraceae wurde 1926 durch John Hutchinson in The Families of Flowering Plants, Band 1, Seite 98 aufgestellt. Manchmal findet man als Autorenangabe Kuntze ex Hutch., diese ist aber nicht gültig.

Seit APG III 2009 ist eine Abtrennung von Kingdonia in die Familie Kingdoniaceae nicht mehr möglich.[1][2]

In der Familie der Circaeasteraceae gibt es nur zwei monotypische Gattungen, also nur zwei Arten:

  • Circaeaster Maxim.: Die Gattung wurde 1881 von Carl Johann Maximowicz in Bulletin de l’Académie Impériale des Sciences de Saint-Pétersbourg Band 27 Seite 556 aufgestellt. Sie enthält nur eine Art (oder zwei Arten):
  • Kingdonia Balf.f. & W.W.Sm. (bei manchen Autoren eine eigenständige Familie Kingdoniaceae A.S.Foster ex Airy Shaw). Die Gattung wurde 1914 von Isaac Bayley Balfour und William Wright Smith in Notes from the Royal Botanic Garden, Edinburgh Band 8 Seite 191 aufgestellt. Der Gattungsnam ehrt Frau Selina Mary Ward, geb. Kingdon, deren Sohn Frank Kingdon-Ward (1885–1958) die Art entdeckt hat.[4] Die Gattung enthält nur die eine Art:
    • Kingdonia uniflora Balf.f. & W.W.Sm.: Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 2700 bis 3900 Metern in den chinesischen Provinzen: südliches Gansu, südliches Shaanxi (nur im Taibai Shan), westliches Sichuan, nordwestliches Yunnan (nur im Dêqên Xian). Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.[5]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG III. In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 161, Issue 2, 2009, S. 105–121. doi:10.1111/j.1095-8339.2009.00996.x.
  2. ↑ Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG IV. In: Botanical Journal of the Linnean Society, Band 181, 2016, S. 1–20. doi:10.1111/boj.12385.
  3. ↑ Dezhi Fu, Bryan E. Dutton: Circaeasteraceae Hutchinson. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2001, ISBN 1-930723-05-9. textgleich online wie gedrucktes Werk.
  4. ↑ Lotte Burkhardt 2022: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen & ihren Pflanzen – Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin. – https://doi.org/10.3372/epolist2022, Berlin 2022.
  5. ↑ Fu Dezhi, Orbélia R. Robinson: Kingdonia In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2001, ISBN 1-930723-05-9. Kingdonia I. B. Balfour & W. W. Smith. - textgleich online wie gedrucktes Werk.
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