Am 21. Oktober 1991 debütierte Chavis unter dem Namen Tatanka in der World Wrestling Federation. Das Wort Tatanka entstammt der Sprache Lakota, bedeutet Büffel und soll somit seine Herkunft als Ureinwohner Amerikas unterstreichen. In seinem ersten WWF-Kampf, den er bereits in einer Indianermasche bestritt, besiegte er Skinner und die Liga begann eine lang anhaltende Siegesreihe aufzubauen, die offiziell bis Ende 1993 anhielt. Am 30. Oktober 1993 verlor er ein Match gegen Ludvig Borga, nachdem Yokozuna zu dessen Vorteil ins Geschehen eingriff.
Tatsächlich endete die Serie bereits am 28. November 1992, als Tatanka von Ted DiBiase bei einer Houseshow in Kanada besiegt wurde. Chavis unterlag DiBiase in Folge noch drei weitere Male in Folge während weiterer Houseshows in Texas und Kanada. Am 1. Juni 1992 war Chavis außerdem Teilnehmer einer Battle Royal, die bei einer weiteren WWF-Houseshow in Kanada stattfand. Da Houseshows aber keinerlei Bezug zu derzeitigen Geschichtshandlungen haben und auch nicht im Fernsehen übertragen werden, wurden diese Niederlagen nie offiziell erwähnt und gelten als nie stattgefunden.
In der Folgezeit wurde Chavis hauptsächlich in der Midcard eingesetzt und begann eine Fehde mit Rick Martel, die er bei der Survivor Series 1992 siegreich beendete. Am 24. Oktober 1992 konnte Chavis außerdem den amtierenden Intercontinental-Champion Shawn Michaels in Chicago klar besiegen, woraus sich ein längeres Fehdenprogramm zwischen den beiden entwickelte. Bei WrestleMania 9 bekam Chavis schließlich ein Match gegen Shawn Michaels um den Intercontinental-Championtitel, welches er jedoch nur durch Auszählen und somit nicht den Titel gewann. Eine weitere Chance auf den Titel am 4. April 1993 konnte Chavis ebenfalls nicht nutzen.
Eine anschließende, sehr intensive Fehde gegen Bam Bam Bigelow, der Tatankas heiligen, indianischen Federschmuck zerstörte, fand im TV kein richtiges Ende und wurde hauptsächlich bei Houseshows ausgekämpft. Beim SummerSlam 1993 besiegte er zusammen mit den Smoking Gunns Bigelow und die Headshrinkers in einem Sechs-Mann-Tag Team Match.
Am 13. Juni 1993 war er Teilnehmer der ersten Runde des King of the Ring, jedoch überschritten er und sein Gegner Lex Luger das Matchzeit-Limit und schieden somit beide aus dem Turnier aus.
Trotz seines laufenden WWF-Vertrages trat Chavis ab dem 13. September 1993 in der USWA auf und konnte deren Champion Jerry Lawler in Memphis, Tennessee um den USWA Unified World Heavyweight Title besiegen.
Gegen Ende 1993 sollte Chavis eigentlich Teil des Teams „All Americans“ sein und in einem Elimination-Match bei der Survivor Series gegen die „Foreign Fanatics“ antreten, musste jedoch lt. Storyline verletzungsbedingt ausscheiden. Ab dem 27. Dezember 1993 bildete Chavis zusammen mit Lex Luger ein Tag-Team, das vor allem gegen Ludvig Borga und Yokozuna agierte. 1994 gehörte er zum WWF-Kader, der in Deutschland bei der WWF WrestleMania Revenge Tour in mehreren Städten eingesetzt wurde. Im Juni unterlag Chavis beim King of the Ring dem späteren Turniersieger Owen Hart, womit er wie im Vorjahr erneut in der ersten Runde des Turniers ausschied. Am 15. August desselben Jahres verlor Chavis seinen USWA-Titel an Sid Vicious.
Im Sommer 1994 begann er ein Programm gegen seinen eigentlichen Freund Lex Luger, dem er vorwarf sich an den „Million Dollar Man“ Ted DiBiase verkauft zu haben. Am Ende des folgenden Matches beim SummerSlam 1994 stellte sich jedoch heraus, dass Chavis derjenige war, der DiBiases Lockruf des Geldes gefolgt war. Nachdem er Luger durch Einroller besiegen konnte, attackierte er ihn hinterrücks und wurde so Teil von DiBiases Heel-Gruppierung „Million Dollar Corporation“. Im Januar 1995 beim Royal Rumble verlor er zusammen mit seinem früheren Feind Bam Bam Bigelow ein Turnierfinale um den vakanten WWF Tag-Team Titel gegen Bob Holly und 1-2-3 Kid (Sean Waltman). Danach tat er sich mit Psycho Sid zusammen und fehdete gegen den amtierenden WWF-Champion Diesel (Kevin Nash) und den mittlerweile zum Publikumsliebling gewandelten Bam Bam Bigelow. Beim King of the Ring '95 unterlag er in einem Tag-Team Match gg. Nash und Bigelow, nachdem Sid ihn im Stich ließ.
Danach war Chavis in keine größeren Fehden mehr eingebunden und war eine Zeit lang nur noch sporadisch in den WWF-Sendungen zu sehen. Im Januar 1996 nahm er am Royal Rumble teil, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Am 11. März 1996 hatte Chavis sein letztes WWF-Match gegen Bret Hart, als er gegen diesen um den WWF World Heavyweight Title verlor. Aufgrund persönlicher Probleme verlängerte Chavis seinen ausgelaufenen WWF-Vertrag nicht mehr, sondern trat nun in der internationalen Independentszene an.