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Christin Priebst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Christin Priebst
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 18. September 1983
Geburtsort Dresden
Größe 169 cm
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Verein EV Dresden
Trainer Miroslav Boyadzhiev, Michael Kooreman
Nationalkader seit 1998
Pers. Bestzeiten 1000 m – 1:30,821 min (DR)
1500 m – 2:23,780 min (DR)
3000 m – 5:16,002 min (DR)
Status zurückgetreten
Karriereende 2013
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
 Shorttrack-Europameisterschaften
Bronze 2002 Grenoble Staffel
Bronze 2004 Zoetermeer Staffel
Bronze 2005 Turin Staffel
Gold 2007 Sheffield Staffel
Bronze 2008 Ventspils Staffel
Silber 2009 Turin Staffel
Gold 2010 Dresden Staffel
Silber 2013 Malmö Staffel
Platzierungen im Shorttrack-Weltcup
 Debüt im Weltcup 18. Oktober 2001
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 1000 Meter 0 0 2
 Staffel/Team 0 2 1
 

Christin Priebst (* 18. September 1983 in Dresden) ist eine ehemalige deutsche Shorttrackerin.

Ihre ersten internationalen Meisterschaften bestritt Priebst im Januar 1999, als sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften und den Europameisterschaften startete und jeweils Elfte im Mehrkampf wurde. Im Oktober 2001 gab sie in Calgary dann auch ihr Weltcupdebüt. Bei den Europameisterschaften 2002 in Grenoble gewann sie mit der Staffel Bronze und damit ihre erste internationale Medaille. Sie qualifizierte sich für die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, dort erreichte sie über 1000 m Rang 16 und über 1500 m und mit der Staffel jeweils Rang acht. Priebst feierte in den folgenden Jahren insbesondere mit der Staffel Erfolge. Im Jahr 2003 erreichte sie im Weltcup einen dritten Platz mit der Staffel und damit erstmals das Podest in einem Weltcuprennen. Jeweils Staffel-Bronze gewann sie bei den Europameisterschaften 2004 in Zoetermeer und 2005 in Turin. 2005 erreichte sie über 1500 m zudem Rang sechs und wurde im Mehrkampf Neunte. Mit der Staffel konnte sie außerdem zwei zweite Plätze in Weltcuprennen erreichen. In Turin nahm sie an den Olympischen Winterspielen 2006 teil und erreichte mit der Staffel Rang sechs.

Besonders erfolgreich verlief für Priebst die Saison 2006/07. Beim Weltcup in Heerenveen erreichte sie ihre bislang einzigen Podestplätze in Einzelentscheidungen, sie wurde über 1000 m zweimal Dritte. Bei den Europameisterschaften in Sheffield gewann sie außerdem Gold in der Staffel und feierte ihren ersten internationalen Titelgewinn. Staffelmedaillen gewann Priebst auch bei den folgenden Europameisterschaften, Bronze 2008 in Ventspils, Silber 2009 in Turin und erneut Gold 2010 in ihrer Heimatstadt Dresden. Bei den Teamweltmeisterschaften 2009 in Heerenveen und 2010 in Bormio belegte sie mit der deutschen Mannschaft jeweils den siebten Platz. Bei der Europameisterschaften 2012 in Mladá Boleslav wurde Priebst mit der deutschen Staffel wie im Vorjahr Vierte. In ihrer letzten Saison als aktive Sportlerin 2012/13 holte sie bei den Europameisterschaften 2013 in Malmö die Silbermedaille mit der Staffel.

Priebst hielt über die Strecken 1000 m, 1500 m und 3000 m den deutschen Rekord. Der Rekord über 3000 m hat dabei schon seit 1998 Bestand.[1] Sie gewann seit 2001 mehrere Titel bei Deutschen Meisterschaften. Priebst ist Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr.

Einzelnachweise

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  1. Frauen: Deutsche, Europa- und Weltrekorde. Archiviert vom Original am 27. November 2011; abgerufen am 16. November 2011.