Cercino
| Cercino | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Lombardei | |
| Provinz | Sondrio (SO) | |
| Lokale Bezeichnung | Scerscìn oder Sciarscìn | |
| Koordinaten | 46° 10′ N, 9° 30′ O | |
| Höhe | 487 m s.l.m. | |
| Fläche | 6,2 km² | |
| Einwohner | 816 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Belenasco, Barossedo, Era, Fiesso, Piano di Bolgia, Piussogno, Siro | |
| Postleitzahl | 23016 | |
| Vorwahl | 0342 | |
| ISTAT-Nummer | 014017 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Cercinesi | |
| Schutzpatron | Michael (Erzengel) | |
| Website | Gemeinde Cercino | |
Lage der Gemeinde Cercino in der Provinz Sondrio | ||
Cercino ist eine norditalienische Gemeinde (comune) in der Provinz Sondrio in der Lombardei.
Lage und Einwohner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt etwa 28 Kilometer westlich von Sondrio und hat 816 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Durch den südlichen Teil der Gemeinde fließt die Adda. Zur Gemeinde Cercino gehören außerdem die Weiler (Fraktionen ) Belenasco, Piussogno, Era, Barossedo und Fiesso, der tiefer als die Gemeinde gelegen ist, und westlich davon der Weiler Siro. Die durchschnittliche Höhe beträgt 487 Meter über dem Meeresspiegel, der tiefste Punkt liegt bei 208 Metern und der höchste ist der Corno Stella mit 2.185 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Nachbargemeinden sind Mantello, Cino (Lombardei), Traona und Morbegno.
Bevölkerungsentwicklung
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Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cercino ist über die Provinzstraße SP5 mit den Ortschaften Cino und Mantello sowie über den Weiler Piussogno mit dem Tal verbunden. Im Tal selbst führt die Staatsstraße 402 (SS4029) durch die Gemeinde.
Cercino wird vom Bahnhof Delebio in der gleichnamigen Gemeinde bedient. Dieser Bahnhof an der Bahnstrecke Tirano–Lecco bietet Verbindungen nach Sondrio und Mailand. Früher gab es auch den Bahnhof Rogolo in der gleichnamigen Gemeinde, der aber heute stillgelegt ist. Der nächstgelegene Hafen am See ist Colico, 14 km entfernt.
Cercino ist durch ein öffentliches Busnetz mit Piussogno und flussabwärts bis Morbegno verbunden.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erstmals erwähnt wurde die Gemeinde um 822.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pfarrkirche Michael Erzengel mit Fresken von Cesare Ligari (18. Jahrhundert).
- Oratorium Madonna della Pietà mit Hochaltar von Giacomo Longhi aus Viggiù (1768).
- Kirche Madonna della Neve im Ortsteil Siro.
- Kirche Santa Margherita e Carlo Borromeo im Ortsteil Piussogno.
- La Barachia di Partigian (1944).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Cercino auf tuttitalia.it/lombardia
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
