Catherine Deneuve


Catherine Deneuve [] (* 22. Oktober 1943 in Paris als Catherine Fabienne Dorléac) ist eine französische Filmschauspielerin. Sie ist vor allem für ihre Darstellung geheimnisvoller, kühl wirkender schöner Frauen in Kinofilmen von Regisseuren wie Roman Polański, Luis Buñuel und François Truffaut bekannt und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Seit ihrem Debüt im Jahr 1957 war sie in mehr als 140 Filmen zu sehen.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Familie
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Catherine Deneuve stammt aus einer Schauspielerfamilie. Ihre Mutter Renée Deneuve (1911–2021) war Theaterschauspielerin; ihr Vater Maurice Dorléac (1901–1979) war Filmschauspieler und Leiter der französischen Synchronstudios von Paramount. Ihre ältere Schwester, die Schauspielerin Françoise Dorléac, die Catherine Deneuve ins Filmgeschäft brachte, verunglückte 1967 bei einem Autounfall tödlich.[1] Deneuve brauchte nach eigener Aussage lange, um über den Tod der geliebten Schwester hinwegzukommen. Sie hat eine weitere Schwester, Sylvie Dorléac, und eine Halbschwester, Dabielle, deren Vater Aimé Clariond war. Deneuves natürliche Haarfarbe ist brünett, doch ist sie seit den 1960er Jahren vor allem als Blondine bekannt.[2]
Mit dem Schauspieler und Regisseur Roger Vadim bekam sie 1963 einen Sohn, Christian Vadim, der in einigen Kinofilmen auftrat, doch vor allem als Fernsehdarsteller tätig ist. Marcello Mastroianni ist der Vater von Deneuves 1972 geborener Tochter, der Filmschauspielerin Chiara Mastroianni. Von 1965 bis 1972 war Deneuve mit dem britischen Modefotografen David Bailey verheiratet. Später sagte sie über die Ehe: „Wozu heiraten, wenn es die Möglichkeit der Scheidung gibt?“ Deneuve hält sich mit Auskünften über ihr Privatleben zurück, doch sagt sie von ihrer Kindheit, dass sie „sehr behütet“ gewesen sei.[1]
Filmkarriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfänge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Deneuve, die nie Schauspielunterricht erhielt,[1] arbeitete früh im Filmgeschäft. Ihre erste Rolle hatte sie 1957 als 13-Jährige unter ihrem bürgerlichen Namen, Catherine Dorléac, in Junge Rosen im Wind. Ihre Schwester Françoise hatte sie gebeten, in den Sommerferien darin mitzuspielen. 1960 spielte Deneuve erneut mit Dorléac in Die kleinen Sünderinnen.
Durchbruch und weitere Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ihren Durchbruch erlebte Deneuve 1964 mit dem Filmmusical Die Regenschirme von Cherbourg unter der Regie von Jacques Demy. Diesen Film bezeichnete der Regisseur Benoît Jacquot hinsichtlich ihres Typs und ihres Erscheinungsbildes als prägend – Demys Film sei „das Herz ihrer Kunst“.[1] Ihr nächster Erfolg war im Jahr darauf Roman Polańskis Film Ekel, in dem sie eine junge Frau spielte, die im Wahn zur Mörderin wird. 1967 übernahm sie in einem weiteren Film von Jacques Demy unter dem Titel Die Mädchen von Rochefort die Hauptrolle – an der Seite ihrer Schwester Françoise und der damals 50-Jährigen Danielle Darrieux, die viele Jahre später auch in Schauplatz des Verbrechens (1986) und 8 Frauen (2002) als Deneuves Mutter in Erscheinung trat. In Belle de Jour – Schöne des Tages verkörperte Catherine Deneuve 1967 unter der Regie von Luis Buñuel eine bürgerliche Ehefrau, die nachmittags als Prostituierte arbeitet. Der Film wurde ein internationaler Erfolg und gilt als eines der bekanntesten Werke Buñuels.

1969 spielte Deneuve an der Seite von Jean-Paul Belmondo eine Heiratsschwindlerin in Das Geheimnis der falschen Braut von François Truffaut. Der Film war international erfolgreich ebenso wie 1980 ein weiterer Truffaut-Film mit Deneuve, Die letzte Metro. Ihre Filmpartner waren hier Gérard Depardieu als junger Kollege und Geliebter und der deutsche Schauspieler Heinz Bennent als ihr Ehemann. Für die Darstellung einer Theaterchefin im Paris der deutschen Besatzungszeit, die ihren jüdischen Ehemann im Keller unter der Bühne versteckt, erhielt sie schließlich ihren ersten César als beste Hauptdarstellerin. 1970 hatte Deneuve auch in dem von Kritikern und Publikum geschätzten Buñuel-Film Tristana gespielt. In den späten 1970er Jahren sollte sie zudem in The Short Night, dem letzten Filmprojekt von Alfred Hitchcock, mitwirken, das jedoch aufgrund des Gesundheitszustands des Regisseurs nicht mehr realisiert werden konnte.
An der Seite von Susan Sarandon und David Bowie spielte Deneuve 1983 eine bisexuelle Vampirin in Begierde. 1993 wurde sie für die Rolle einer Kautschuk-Plantagenbesitzerin in dem Filmmelodram Indochine (Regie Régis Wargnier) als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert und mit ihrem zweiten César ausgezeichnet. An der Seite der Musikerin Björk spielte sie im Jahr 2000 in Lars von Triers Film Dancer in the Dark eine Fabrikarbeiterin. Nach eigenen Angaben hatte Deneuve von Trier entgegen ihren Gepflogenheiten von sich aus, per Brief, um eine Rolle gebeten,[1] nachdem sie sein Film Breaking the Waves beeindruckt hatte. Ihr nächster Erfolg war im Jahr 2002 die Krimikomödie 8 Frauen von François Ozon, der darin namhafte französische Schauspielerinnen zusammenführte, darunter auch Isabelle Huppert und Fanny Ardant. Zusammen mit dem weiblichen Schauspielensemble des Films wurde Deneuve mit dem Silbernen Bären der 52. Internationalen Filmfestspiele Berlin und mit dem Europäischen Filmpreis geehrt.

Bis heute trat Catherine Deneuve in mehr als 140 Filmproduktionen auf, davon mehr als 110 Kinofilme.[3] Fast immer übernahm sie eine Hauptrolle. 1988 war sie zudem Produzentin des Films Nächtliche Sehnsucht – Hemmungslos, in dem sie an der Seite von Gérard Depardieu spielte. Auch mit über 60 dreht sie zumeist mehrere Filme pro Jahr. 2004 erschienen etwa der Fernsehzweiteiler Marie und Freud von Benoît Jacquot (über Marie Bonaparte), Arnaud Desplechins Tragikomödie Das Leben ist seltsam und André Téchinés Filmdrama Changing Times, in dem wieder Depardieu mitwirkte, den sie zu ihren Lieblingskollegen zählt.
Zur Eröffnung der 79. Filmfestspiele von Venedig 2022 erhielt Catherine Deneuve den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk, überreicht vom Regisseur Arnaud Desplechin, mit dem sie auch 2008 für Ein Weihnachtsmärchen zusammengearbeitet hatte.[4]
Spiel mit sexuell mehrdeutigen Rollen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit ihrer Darstellung einer homosexuellen Vampirin in Begierde erregte Deneuve die Aufmerksamkeit des lesbischen Publikums. Auch in einigen anderen Filmen spielte sie sexuell mehrdeutige Charaktere: eine Prostituierte, die ihre Freundin küsst, in Zig Zig, eine Privatdetektivin im Trenchcoat, halb Emma Peel, halb Humphrey Bogart, in Die geheimnisvolle Sekte und eine Professorin, die eine Liebesaffäre mit einer Studentin hat, in Diebe der Nacht. In 8 Frauen kommt es zwischen ihr und Fanny Ardant zu einem Kuss, der auf Deneuves vorangegangene Rollen anspielt.[5]
Weitere Aktivitäten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||
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Im Jahr 1965 posierte Deneuve nackt für die Zeitschrift Playboy. Von 1969 bis 1977 war sie in den USA das Gesicht der französischen Luxusmarke Chanel. Später warb sie für Yves Saint Laurent (1993), L’Oréal (2001), MAC Cosmetics (2006) sowie für ihr eigenes Parfum, Deneuve, (1986). Sie betätigte sich als Designerin diverser Konsumartikel, darunter Brillen, Schuhe, Schmuck, Grußkarten und Einrichtungsgegenstände.
Deneuve nahm mehrere Hörbücher für die Édition des femmes auf und sang Chansons, unter anderem im Duett mit Bernadette Lafont (1975), Gérard Depardieu (1980), Malcolm McLaren (1993) und Alain Souchon (1997). 1981 nahm sie ein Album mit Chansons von Serge Gainsbourg auf.[1] 1997 wirkte sie zudem im Musikvideo von Joe Cockers N’oubliez jamais mit.
Deneuve schrieb Texte für die Tageszeitung Libération, die Zeitschrift Madame Figaro, den Fernsehsender France 5 und andere Medien. Im Jahr 2005 veröffentlichte sie ihr Tagebuch unter dem Titel À l’ombre de moi-même (deutscher Buchtitel In meinem Schatten), in dem sie unter anderem von den Dreharbeiten zu Dancer in the Dark und Indochine berichtet.
Im Jahr 2023 eröffnete Deneuve die 76. Filmfestspiele von Cannes an der Seite ihrer Tochter Chiara Mastroianni und war auf dem offizielle Festivalplakat abgebildet. Verwendet wurde eine Fotografie von Jack Garofalo, die sie während der Dreharbeiten zu La Chamade – Herzklopfen (1968) zeigt.[7] Im März 2025 war Deneuve Gastjurorin bei Germany’s Next Topmodel.
Soziales und politisches Engagement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Deneuve engagiert sich seit den 1970er Jahren für soziale und politische Belange. Im Jahr 1971 setzte sie sich erfolgreich dafür ein, die Abtreibung in Frankreich zu legalisieren. Sie unterzeichnete das von der Feministin Simone de Beauvoir verfasste Manifest der 343 Frauen, das am 5. April 1971 im linksliberalen Nachrichtenmagazin Le Nouvel Observateur abgedruckt wurde.
Im Jahr 2001 unterstützte Deneuve eine Petition der französischen Aktivistengruppe Together against the death penalty gegen die Todesstrafe in den USA, das der US-Botschaft in Paris überreicht wurde.[8] Auch am Programm von Amnesty International zur Abschaffung der Todesstrafe nahm sie teil. 1991 erinnerte sie in dem Amnesty-Film Schreiben gegen das Vergessen (Contre l’oubli / Against Oblivion) an die salvadorianische Gewerkschaftsführerin Febe Elizabeth Velásquez, die 1989 mit mehreren Kollegen mittels eines Bombenanschlags ermordet worden war.[9][10]

Deneuve wurde 1994 zum Botschafter der UNESCO ernannt, um sich für die Bewahrung des Welt-Filmerbes einzusetzen. Am 12. November 2003 trat sie von diesem Ehrenamt zurück, nachdem der französische Geschäftsmann Pierre Falcone zum Angola-Botschafter der UN-Organisation ernannt worden war, was ihm rechtliche Immunität in Bezug auf seine Verstrickung in illegalen Waffenhandel verschaffte.[11]
Ende 2003 rief Deneuve in einer Hörfunkwerbung von Douleur sans frontières zu Spenden für die Opfer von Landminen auf.[12] Seit 2008 ist sie Mitglied der Waris-Dirie-Stiftung, die gegen die Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen kämpft.
Als Teil eines Kollektivs von 100 Frauen unterzeichnete Catherine Deneuve einen offenen Brief, der am 9. Januar 2018 in der Tageszeitung Le Monde abgedruckt war und auf negative Auswirkungen der von der MeToo-Bewegung ausgelösten Debatte hinwies.[13] Darin hieß es: „Le viol est un crime. Mais la drague insistante ou maladroite n’est pas un délit, ni la galanterie une agression machiste.“ („Vergewaltigung ist ein Verbrechen, doch weder ist beharrliche oder ungeschickte Anmache ein Delikt noch galantes Auftreten ein machistischer Angriff auf die Frau.“) MeToo habe in der Presse und sozialen Medien eine Verleumdungswelle ausgelöst, die männliche Verhaltensmuster auf eine Stufe mit denen von Sexualstraftätern stelle und Beschuldigten keine Plattform der Verteidigung biete. Von Kritikern wurde den Unterzeichnerinnen vorgeworfen, mit ihrem Manifest frauenfeindliches Verhalten zu relativieren.[14][15][16][17]
Zitate über Deneuve
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Man muss nicht betrunken sein, um mit Catherine Deneuve schlafen zu wollen – egal, welche sexuelle Orientierung man vorher hatte.“
„Sie ist so schön, dass ein Film, in dem sie spielt, auch ohne Geschichte auskommt.“
„Von allen Schauspielerinnen, mit denen ich gearbeitet habe, egal ob Anfängerinnen oder Stars, ist sie vermutlich die durchlässigste. Das hat nichts mit Fügsamkeit zu tun, sie ist einfach die anpassungsfähigste, die plastischste, die durchlässigste in Bezug auf das, was im Film gerade gemacht wird.“
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1957: Junge Rosen im Wind (Les Collégiennes)
- 1960: An einem heißen Nachmittag (L’Homme à femmes)
- 1960: Die kleinen Sünderinnen (Les Portes claquent)
- 1962: Pariserinnen (Les Parisiennes)
- 1962: In der Hand eines Stärkeren (Et Satan conduit le bal)
- 1963: Laster und Tugend (Le Vice et la Vertu)
- 1963: Ferien in Portugal (Vacances portugaises)
- 1964: Die Regenschirme von Cherbourg (Les Parapluies de Cherbourg)
- 1964: Die Frauen sind an allem schuld (Les Plus Belles Escroqueries du monde)
- 1964: Jagd auf Männer (La chasse à l’homme)
- 1964: Ich war eine männliche Sexbombe (Un monsieur de compagnie)
- 1964: Unter dem Himmel von Florenz (La costanza della ragione)
- 1965: Ekel (Repulsion)
- 1965: Das Liebeskarussell
- 1965: Und die Wälder werden schweigen (Le Chant du monde)
- 1966: Leben im Schloß (La Vie de château)
- 1966: Die Geschöpfe (Les Créatures)
- 1967: Die Mädchen von Rochefort (Les Demoiselles de Rochefort)
- 1967: Belle de Jour – Schöne des Tages (Belle de jour)
- 1967: Benjamin – Aus dem Tagebuch einer männlichen Jungfrau (Benjamin ou les Mémoires d’un puceau)
- 1968: Hemmungslose Manon (Manon 70)
- 1968: Mayerling
- 1968: La Chamade – Herzklopfen (La Chamade)
- 1969: Ein Frosch in Manhattan (The April Fools)
- 1969: Das Geheimnis der falschen Braut (La Sirène du Mississipi)
- 1970: Tristana
- 1970: Eselshaut (Peau d’âne)
- 1971: Das passiert immer nur den anderen (Ça n’arrive qu’aux autres)
- 1972: Allein mit Giorgio (Liza)
- 1972: Der Chef (Un flic)
- 1973: Die Umstandshose (L’Événement le plus important depuis que l’homme a marché sur la Lune)
- 1974: Berühre nicht die weiße Frau (Touche pas à la femme blanche !)
- 1974: Die Affäre Murri (Fatti di gente perbene)
- 1974: Die Frau mit den roten Stiefeln (La Femme aux bottes rouges)
- 1975: Zig Zig (Zig-Zig)
- 1975: Die Entfesselten (L’Agression)
- 1975: Die schönen Wilden (Le Sauvage)
- 1975: Straßen der Nacht (Hustle)
- 1976: Ein Hauch von Zärtlichkeit (Si c’était à refaire)
- 1977: The Forbidden Room
- 1977: Marschier oder stirb (March or Die)
- 1977: Strandgeflüster (Casotto)
- 1978: Das Geld der anderen (L’Argent des autres)
- 1978: Die geheimnisvolle Sekte (Écoute voir)
- 1979: Allein zu zweit (À nous deux)
- 1979: Jetzt oder nie! (Courage fuyons)
- 1980: Die letzte Metro (Le Dernier Métro)
- 1980: Die Männer, die ich liebte (Je vous aime)
- 1981: Wahl der Waffen (Le Choix des armes)
- 1981: Begegnung in Biarritz (Hôtel des Amériques)
- 1982: Der Schock (Le Choc)
- 1983: Der Buschpilot (L’Africain)
- 1983: Begierde (The Hunger)
- 1984: Le bon plaisir – Eine politische Liebesaffäre (Le Bon Plaisir)
- 1984: Fort Saganne
- 1984: Duett zu dritt (Paroles et musique)
- 1986: Hoffen wir, daß es ein Mädchen wird (Speriamo che sia femmina)
- 1986: Schauplatz des Verbrechens (Le Lieu du crime)
- 1987: Agent Trouble – Mord aus Versehen (Agent trouble)
- 1988: Frequenz Mord (Fréquence meurtre)
- 1988: Nächtliche Sehnsucht – Hemmungslos (Drôle d’endroit pour une rencontre)
- 1991: Die schöne Lili (La Reine blanche)
- 1992: Indochine
- 1993: Meine liebste Jahreszeit (Ma saison préférée)
- 1995: 101 Nacht – Die Träume des M. Cinéma (Les Cent et Une Nuits de Simon Cinéma)
- 1995: Das Kloster (O Convento)
- 1996: Diebe der Nacht (Les Voleurs)
- 1997: Genealogien eines Verbrechens (Généalogies d’un crime)
- 1998: Place Vendôme
- 1999: Meine schöne Schwiegermutter (Belle maman)
- 1999: Pola X
- 1999: Die wiedergefundene Zeit (Le Temps retrouvé)
- 1999: Est-Ouest – Eine Liebe in Russland (Est-Ouest)
- 2000: Dancer in the Dark
- 2001: Ich geh’ nach Hause (Je rentre à la maison)
- 2001: Absolument fabuleux
- 2001: The Musketeer
- 2002: 8 Frauen (8 femmes)
- 2002: Dem Paradies ganz nah (Au plus près du paradis)
- 2003: Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses) (TV-Zweiteiler)
- 2003: Um Filme Falado – Reise nach Bombay (Um filme falado)
- 2004: Das Leben ist seltsam (Rois et Reine)
- 2004: Marie und Freud (Princesse Marie) (TV-Zweiteiler)
- 2004: Changing Times (Les Temps qui changent)
- 2005: Palais royal!
- 2006: Der steinerne Kreis (Le Concile de Pierre)
- 2006: Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis (Nip/Tuck) (TV-Serie, eine Folge)
- 2006: Le Héros de la famille
- 2007: Der Tag, der alles veränderte (Après lui)
- 2007: Persepolis (Stimme)
- 2007: Frühstück mit einer Unbekannten (TV-Film)
- 2008: Ein Weihnachtsmärchen (Un conte de Noël)
- 2008: Lass es mich sehen (Je veux voir)
- 2008: Mes stars et moi
- 2009: Cyprien
- 2009: La Fille du RER
- 2009: Auf der Parkbank (Bancs publics (Versailles Rive-Droite))
- 2009: Mères et filles
- 2010: Das Schmuckstück (Potiche)
- 2010: Nachtblende (L’Homme qui voulait vivre sa vie)
- 2011: Les Yeux de sa mère
- 2011: Die Liebenden – von der Last, glücklich zu sein (Les Bien-aimés)
- 2012: Der Pirat – Legende – Held – Kaviar-König (O Theos agapaei to haviari)
- 2012: Lines of Wellington – Sturm über Portugal (Linhas de Wellington)
- 2012: Asterix & Obelix – Im Auftrag Ihrer Majestät (Astérix et Obélix: Au Service de Sa Majesté)
- 2013: Madame empfiehlt sich (Elle s’en va)
- 2014: Der Hof zur Welt (Dans la cour)
- 2014: 3 Herzen (3 cœurs)
- 2015: La tête haute
- 2015: Das brandneue Testament (Le Tout Nouveau Testament)
- 2016: Le Cancre
- 2017: Ein Kuss von Béatrice (Sage femme)
- 2017: Bonne pomme
- 2017: Tout nous sépare
- 2018: Wilde Kräuter (Mauvaises herbes)
- 2018: Der Flohmarkt von Madame Claire (La Dernière folie de Claire Darling)
- 2019: Abschied von der Nacht (L’Adieu à la nuit)
- 2019: Die Familienfeier (Fête de famille)
- 2019: La Vérité – Leben und lügen lassen (La Vérité)
- 2020: Terrible Jungle
- 2021: In Liebe lassen (De son vivant)
- 2023: Bernadette
- 2024: Funny Birds – Das Gelbe vom Ei (Au fil des saisons)
- 2024: Marcello Mio
- 2024: Spirit World
Auszeichnungen und Ehrungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Catherine Deneuves Abbild wurde 1985 eine Büste der französischen Nationalfigur Marianne geschaffen. Den Erlös aus dem Ankauf der Kommunen spendete sie Amnesty International.[19] Vor ihr wurde diese Ehre bereits Brigitte Bardot (1970) und Mireille Mathieu (1978) zuteil, ihre Nachfolgerin wurde 1989 Inès de la Fressange.


- 1976: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Die schönen Wilden
- 1981: Beste Hauptdarstellerin für Die letzte Metro
- 1982: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Begegnung in Biarritz
- 1988: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Agent Trouble – Mord aus Versehen
- 1989: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Nächtliche Sehnsucht – Hemmungslos
- 1993: Beste Hauptdarstellerin für Indochine
- 1994: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Meine liebste Jahreszeit
- 1997: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Diebe der Nacht
- 1999: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Place Vendôme
- 2006: Nominierung in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für Palais royal!
- 2011: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Das Schmuckstück
- 2014: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Madame empfiehlt sich
- 2015: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Der Hof zur Welt
- 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für La tête haute
- 2011: Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für Das Schmuckstück
- 2012: Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für Die Liebenden – von der Last, glücklich zu sein
- 2014: Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für Madame empfiehlt sich
- 2024: Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für Bernadette
Weitere
- 1964: Étoile de Cristal in der Kategorie Beste Darstellerin für Die Regenschirme von Cherbourg
- 1969: Nominierung für den British Academy Film Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Belle de jour – Schöne des Tages
- 1981: David di Donatello in der Kategorie Beste ausländische Darstellerin für Die letzte Metro
- 1993: Goldene Kamera in der Kategorie Schauspielerin – international
- 1993: Nominierung für den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Indochine
- 1995: Donostia Award beim Festival Internacional de Cine de San Sebastián (zusammen mit Susan Sarandon)
- 1997: Ehrenpreis beim Internationalen Filmfestival Moskau
- 1998: Goldener Ehrenbär bei den 48. Internationalen Filmfestspielen Berlin
- 1998: Coppa Volpi als beste Darstellerin bei den 55. Internationalen Filmfestspielen von Venedig für Place Vendôme
- 2000: Nominierung für den Satellite Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin – Drama für Dancer in the Dark
- 2000: „Golden-Palm“-Stern auf dem Palm Springs Walk of Stars
- 2001: Bambi in der Kategorie Film – International
- 2002: Silberner Bär in der Kategorie Herausragende künstlerische Leistung bei den 52. Internationalen Filmfestspielen Berlin (zusammen mit dem Schauspielensemble) für 8 Frauen
- 2002: Europäischer Filmpreis in der Kategorie Beste Darstellerin (zusammen mit dem Schauspielensemble) für 8 Frauen
- 2005: World Artist Award der Women’s World Awards für das Lebenswerk
- 2005: Goldene Ehrenpalme bei den 58. Internationalen Filmfestspielen von Cannes für das Lebenswerk
- 2006: Spezialpreis für die künstlerische Leistung beim Internationalen Filmfestival Shanghai
- 2008: Nominierung für den Satellite Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical für Ein Weihnachtsmärchen
- 2009: Französische Ehrenlegion
- 2011: Spezialpreis beim Montreal World Film Festival
- 2012: Stanislawski-Preis beim Internationalen Filmfestival Moskau
- 2013: Darstellerpreis beim Festival du Film de Cabourg für Madame empfiehlt sich
- 2013: Europäischer Filmpreis für das Lebenswerk
- 2014: St.-Georgs-Orden beim Dresdner Opernball
- 2015: Douglas-Sirk-Preis beim Filmfest Hamburg[20]
- 2016: Prix Lumière beim Festival Lumière in Lyon für das Lebenswerk
- 2018: Praemium Imperiale in der Kategorie Theater/Film
- 2022: Goldener Ehrenlöwe bei den 79. Internationalen Filmfestspielen von Venedig für das Lebenswerk[21]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Catherine Deneuve: In meinem Schatten. Tagebücher. Diana Verlag, München 2006, ISBN 978-3-453-35107-3 (Tagebuch zu den Dreharbeiten von Dancer in the Dark und Indochine).
- Anette Kaufmann: Die Frau mit den vielen Gesichtern. In: Thomas Koebner (Hrsg.): 3 Frauen. edition text+kritik, München 2007, ISBN 978-3-88377-891-4, S. 44–54.
Filmdokumentationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Catherine Deneuve. Schön und geheimnisvoll (Catherine Deneuve, belle et bien là). Regie: Anne Andreu, Frankreich 2009, 86 Minuten.
- Catherine Deneuve – Ein Leben auf der Leinwand (Catherine Deneuve, à son image). Regie: Claire Laborey, Frankreich 2023, 51 Minuten.[22]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Catherine Deneuve im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Catherine Deneuve bei IMDb
- Catherine Deneuve in der Deutschen Synchronkartei
- Deneuve-Portal (französisch, englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d e f g Catherine Deneuve. Schön und geheimnisvoll. ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) arte.tv, 11. April 2010.
- ↑ Anne Verlahac: Blondinen, ISBN 978-3-89904-337-2.
- ↑ Catherine Deneuve. IMDb, abgerufen am 5. Januar 2026.
- ↑ Scott Roxborough: Venice Film Festival Kicks Off With Netflix’s ‘White Noise’ and a Message From Ukraine’s Volodymyr Zelensky. In: hollwoodreporter.com, 31. August 2022, abgerufen am 31. August 2022.
- ↑ My lips are sealed… In her new film, 8 Women, the French icon Catherine Deneuve shares a kiss with her co-star Fanny Ardant. It’s not her favourite part of the movie, she tells Matthew Sweet. ( vom 2. Juni 2007 im Internet Archive) In: The Independent, 29. November 2002 (via highbeam.com).
- ↑ Chartquellen: FR
- ↑ The official poster of the 76th Festival de Cannes. In: festival-cannes.com, 19. April 2023, abgerufen am 21. April 2023.
- ↑ James Coomarasamy: French horrified by execution. BBC News, 14. Mai 2001.
- ↑ Contre l’oubli. IMDb, abgerufen am 10. Juni 2015 (englisch).
- ↑ Pour Febe Elisabeth Velásquez, FR 1991. DIF, abgerufen am 7. Juni 2021.
- ↑ Tout sur Catherine Deneuve – News 2003. Son univers / Sorties et voyages / 2003 events. In: toutsurdeneuve.free.fr. Abgerufen am 7. Juni 2021 (französisch).
- ↑ Passions. ( vom 3. September 2008 im Internet Archive) gala.fr (französisch).
- ↑ « Nous défendons une liberté d’importuner, indispensable à la liberté sexuelle ». In: lemonde.fr. 9. Januar 2018, abgerufen am 22. Januar 2018 (französisch).
- ↑ Martina Meister: Frankreichs Antwort auf #MeToo: „Wir fordern die Freiheit, aufdringlich werden zu dürfen“. In: welt.de. 10. Januar 2018, abgerufen am 12. Januar 2018.
- ↑ Thomas Pany: Statt #MeToo: Für mehr Unverschämtheit zwischen Frauen und Männern. In: heise.de. 9. Januar 2018, abgerufen am 11. Januar 2018.
- ↑ Vincy Thomas: Un collectif de 100 femmes défend la “liberté sexuelle”. In: livreshebdo.fr. 9. Januar 2018, abgerufen am 10. Januar 2018 (französisch, Zitat: „Ruwen Ogien défendait une liberté d’offenser indispensable à la création artistique. De la même manière, nous défendons une liberté d’importuner, indispensable à la liberté sexuelle.“).
- ↑ Tanja Kuchenbecker: Gegenwind für MeToo-Kritikerinnen um Deneuve. tagesspiegel.de, 12. Januar 2018, abgerufen am 22. Januar 2018.
- ↑ Catherine Deneuve ( vom 16. November 2009 im Internet Archive) bei film-zeit.de
- ↑ Catherine Deneuve. In: Der Spiegel. Nr. 45, 1985, S. 313 (online – 4. November 1985).
- ↑ Patricia Batlle: Frauenpower beim Filmfest Hamburg. ( vom 4. Oktober 2015 im Internet Archive) ndr.de, 6. Oktober 2015, abgerufen am 7. Oktober 2015.
- ↑ Catherine Deneuve erhält Lebenswerk-Löwen. In: ORF.at. 1. Juni 2022, abgerufen am 1. Juni 2022.
- ↑ Catherine Deneuve – Ein Leben auf der Leinwand. In: ORF.at. Abgerufen am 23. Oktober 2023.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Deneuve, Catherine |
| ALTERNATIVNAMEN | Dorléac, Catherine Fabienne (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1943 |
| GEBURTSORT | Paris |