Auspuffkanal am Caterham CT03 bei den Testfahrten vor der Saison in Barcelona
Der CT03 ist der Nachfolger des CT01. Die Bezeichnung CT02 wurde dabei nicht übersprungen, sondern von einem Caterham-Straßensportwagen verwendet.[1] Obwohl die FIA eine sogenannte Eitelkeitsblende erlaubt, setzt Caterham diese nicht ein. Dies verleiht dem Wagen weiterhin einen als unästhetisch angesehenen „Nasenhöcker“. Der CT03 wird von einem Renault-V8-Motor mit 2,4Liter Hubraum angetrieben, der eine Leistung von rund 550kW (≈750PS) entwickelt. Das Getriebe und das KERS kommen von Red Bull Racing.[1]
Wie alle Formel-1-Fahrzeuge der Saison 2013 ist der CT03 mit KERS und DRS ausgerüstet.
Der CT03 ist im Wesentlichen eine Weiterentwicklung des CT01, verfügt jedoch über einige größere Veränderungen. Die Seitenkästen wurden deutlich überarbeitet, um den Luftfluss am Heck zu verbessern. Außerdem wurden Diffusor, Motorabdeckung, Kühlluftauslässe, die Windabweiser vor den Seitenkästen und der Unterboden ebenfalls verändert.[2]
Auch die Positionierung des Auspuffs wurde überarbeitet. Andere Teams sehen jedoch in der Luftführung der Auspuffgase zum Unterboden einen Verstoß gegen das technische Reglement der FIA,[3] das die Nutzung von Abgasen zu aerodynamischen Zwecken untersagt.[4]
Caterham reagierte auf die Vorwürfe, bereits bei den dritten Testfahrten vor der Saison auf dem Circuit de Catalunya war eine geänderte Luftführung des Auspuffs zu sehen, der horizontale Flap über dem Auspuffschacht war nicht mehr vorhanden.[5]
Die Grundlackierung des CT03 ist grün, im Gegensatz zum Vorgängermodell wird ein deutlich hellerer Farbton verwendet.[2] Der Front- und Heckflügel des Boliden sind schwarz gehalten. Zusätzlich gibt es gelbe Farbakzente. Sponsorenaufkleber kommen von Airbus, Air Asia, McGregor und Renault.
Caterham tritt mit zwei neuen Fahrern zur Saison 2013 an. Der Franzose Charles Pic, der bereits eine ganze Saison für Marussia fuhr, wechselt in das Team. Der zweite Fahrer des CT03 ist der Formel-1-Neuzugang Giedo van der Garde, der zuvor in der GP2-Serie fuhr.