Castuera
| Gemeinde Castuera | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte von Spanien | |
| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Badajoz | |
| Comarca: | Castuera | |
| Gerichtsbezirk: | Castuera | |
| Koordinaten: | 38° 43′ N, 5° 33′ W | |
| Höhe: | 509 msnm[1] | |
| Fläche: | 432,04 km²[2] | |
| Einwohner: | 5.457 (Stand: 2025)[3] | |
| Bevölkerungsdichte: | 13 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 06420 | |
| Gemeindenummer (INE): | 06036 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Francisco Martos Ortiz | |
| Website: | Castuera | |
| Lage des Ortes | ||
Castuera ist eine Kleinstadt und eine Gemeinde (municipio) mit nur noch 5.457 Einwohnern (Stand: 2025) im Südosten der spanischen Provinz Badajoz in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Castuera liegt ca. 110 Kilometer ostsüdöstlich von Mérida in einer Höhe von ca. 510 m. An der Nordgrenze der Gemeinde liegt die Talsperre Zújar; durch das Gemeindegebiet fließt der Río Guadalefra. Das Klima im Winter ist gemäßigt, im Sommer dagegen warm bis heiß; die eher geringen Niederschlagsmengen (ca. 451 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der nahezu regenlosen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr.[4]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1970 | 1981 | 1991 | 2001 | 2011 | 2021 |
| Einwohner | 8134 | 8849 | 7499 | 7114 | 6469 | 5708[5] |
Der deutliche Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft, die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen (Landflucht).
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während das Umland über Jahrhunderte in hohem Maße landwirtschaftlich geprägt war und immer noch ist, ließen sich im Ort selbst auch Kleinhändler, Handwerker und Dienstleister aller Art nieder.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während und nach dem Spanischen Bürgerkrieg betrieben die Franquisten hier ein Konzentrationslager. Im April und Mai 1939 wurden in dem Lager Unterstützer der Zweiten Republik in Massenerschießungen hingerichtet. Die Erschießungen fanden an drei Tagen in der Woche jeweils in der ersten Stunde nach Mitternacht statt. Die Leichen der Ermordeten wurden in ein aufgegebenes Bergwerk transportiert, das die Täter später zumauerten.[6]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Magdalenenkirche
- Marienkapelle
- Palast der Grafen von Ayala
- Magdalenenkirche
- Marienkapelle
- Palast der Grafen von Ayala
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
- ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
- ↑ Castuera – Klimatabellen
- ↑ Castuera – Bevölkerungsentwicklung
- ↑ Paul Ingendaay: Entscheidung in Spanien. Der große Kampf der Literatur, 1936–1939. Verlag C. H. Beck, München 2026, ISBN 978-3-406-84363-1, S. 307 f.

