Castel Campo
| Castel Campo | ||
|---|---|---|
| Alternativname(n) | Schloss Campo | |
| Staat | Italien | |
| Ort | Fiavé, Ortsteil Stumiaga | |
| Entstehungszeit | 12. Jahrhundert | |
| Burgentyp | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand | Erhalten | |
| Ständische Stellung | Adel | |
| Geographische Lage | 46° 1′ N, 10° 51′ O | |
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Castel Campo ist eine Burg in Stumiaga, einer Fraktion der Gemeinde Fiave im Trentino. Das Schloss liegt an einem Wald, am Rande der Lomaso-Ebene.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Befestigungsanlage von Castel Campo, deren Ursprünge im 12. Jahrhundert als Refugium für die umgebenden Siedlungen liegen, war der Stammsitz der 1163 erstmals erwähnten Herren von Campo. Die erste quellenmäßige Erwähnung von Castel Campo erfolgte 1211. Nachdem das Geschlecht der Herren von Campo 1457 erlosch, zog der Fürstbischof von Trient die Burg als erledigtes Lehen ein. 1468 wurde Castel Campo an die Herren von Trapp verkauft. Die mittelalterliche Wehranlage wurde in der Folgezeit zu einem Renaissanceschloss umgestaltet und erweitert. Anfang des 17. Jahrhunderts ist die Festung als Kanab im Codex Brandis verzeichnet. Ende des 19. Jahrhunderts sanierte der damalige Eigentümer Theodor Rautenstrauch das verfallene Castel Campo im Stil des Historismus. Seit 1920[1] gehört Castel Campo der Familie Rasini aus Mailand und kann besichtigt werden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Schloss Campo. In: Ulrike Kindl, Alessandro Baccin (Hrsg.): Der Codex Brandis: Die Burgen im Etschtal, am Nonsberg und im Sulztal. Band 2. Tangram, Meran 2019, ISBN 978-88-6876-238-4, S. 166–169.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Castel Campo. In: visittrentino.info. Abgerufen am 25. Oktober 2026.

