Meade arbeitete als Elektroingenieur bei Hughes Aircraft. Danach trat er in die United States Air Force ein und wurde dort zum Piloten und Testpiloten ausgebildet und als solcher auch auf der Edwards Air Force Base eingesetzt. 1985 wurde er als Ausbilder an die USAF Test Pilot School zurückversetzt.
Im Juni 1985 wurde Meade nach einer vergeblichen Bewerbung für die zehnte Astronautengruppe von der NASA als Astronautenanwärter mit der elften NASA-Gruppe ausgewählt.
Meade startete am 15. November 1990 als Missionsspezialist mit der Raumfähre Atlantis zu seiner ersten Mission ins All. Im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums wurde als Nutzlast ein militärischer Spionagesatellit ausgesetzt.
Während der Mission STS-50 war Meade Missionsspezialist auf der Raumfähre Columbia. Die Mission startete am 25. Juni 1992. Die Primärnutzlast war das Mikrogravitationslabor USML-1, einem bemannten Spacelab-Modul. Es wurden zahlreiche Experimente zur Erforschung des Kristallwachstums von Zeolith, der Oberflächenspannungsphysik und menschlicher Physiologie durchgeführt.
Seinen dritten Flug unternahm Meade im September 1994 als Missionsspezialist mit dem Space-ShuttleDiscovery. Im Rahmen von STS-64 wurden das laseroptische Radarsystem LITE getestet. Eine weitere Aufgabe war das Aussetzen und Bergen des astronomischen Forschungssatelliten SPARTAN-201, einem frei fliegendem Satelliten zur Erforschung des Sonnenwindes und der Sonnenkorona. Nach elf Tagen im Weltraum landete er am 20. September 1994 auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien.