Die Forschungsuniversität wurde 1891 mit nur 31Studenten gegründet. Bis heute ist die Zahl der Studenten (2.397 im Herbst 2021) im Vergleich zum großen Rivalen MIT mit ähnlichem Forschungsprofil sehr gering, wobei sich ein großer Teil von ihnen in einem postgradualen Studium befindet. Die Hochschule ist Mitglied der Association of American Universities, eines seit 1900 bestehenden Verbundes führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.
Das Jet Propulsion Laboratory der NASA, welches den Betrieb von Weltraumsonden überwacht, ist Teil der Universität. Das Institut ist an das Forschungsnetzwerk BIRN angeschlossen. Präsident der Universität ist seit dem 1. Juli 2014 Thomas F. Rosenbaum (* 1955).[5][6]
Mit ca. 300Professoren und 2171Studenten (2016/2017)[7] ist die wissenschaftlich hochproduktive Universität extrem klein, trotzdem gehört sie laut diversen Rankings zu den zehn besten Universitäten der Welt. Im The Times Higher Education Supplement (2011/2012) wurde sie allgemein und für die Ingenieurwissenschaften sowie Physik sogar als weltweit beste Universität bewertet[8]. In der Geschichte der Universität haben 37 Angehörige und Ehemalige insgesamt 38Nobelpreise gewonnen, davon 17 in Physik, zehn in Physiologie oder Medizin, acht in Chemie, zwei in Ökonomie sowie einen Friedensnobelpreis.
1891 wurde das Throop College (nach dem Gründer Amos G. Throop (1811–1894)) gegründet und erhielt erst 1921 seinen heutigen Namen und den Rang einer Universität. Zu den prägenden Wissenschaftlern der Anfangsphase in den 1920er Jahren gehörten George Ellery Hale, Arthur Amos Noyes und Robert Andrews Millikan.
Im Herbst 2021 waren 2.397 Studierende eingeschrieben.[3] Davon strebten 987 (41,2%) ihren ersten Studienabschluss an, sie waren also undergraduates.[3] 1.410 (58,8%) arbeiteten auf einen weiteren Abschluss hin, sie waren graduates.[3] Über 24.000 Personen sind Ehemalige (Alumni) der Universität.[3]
Die vier männlichen Hauptfiguren sowie eine weibliche Hauptfigur der Sitcom The Big Bang Theory – der theoretische Physiker Sheldon Cooper, der Experimentalphysiker Leonard Hofstadter, der Astrophysiker Rajesh Koothrappali, der Ingenieur/Astronaut Howard Wolowitz sowie die Neurobiologin Amy Farrah Fowler – sind allesamt beim Caltech beschäftigt.[9]
Alex Dunphy aus der Fernseh-Comedyserie Modern Family studiert ebenfalls am Caltech.
Der Film The PHD Movie spielt ebenfalls am Caltech.[10] Er ist eine Adaption der PhD Comics von Jorge Cham.
↑President’s Homepage – Office of the President.California Institute of Technology > About > President.In:president.caltech.edu.California Institute of Technology – Caltech, Pasadena,abgerufen am 4.Januar 2022(amerikanisches Englisch).
↑About President Rosenbaum.California Institute of Technology > About > President.In:president.caltech.edu.California Institute of Technology – Caltech, Pasadena,abgerufen am 4.Januar 2022(amerikanisches Englisch).
123456Caltech at a Glance.California Institute of Technology > About.In:caltech.edu.California Institute of Technology – Caltech, Pasadena,19.Oktober 2023,abgerufen am 4.Januar 2022(amerikanisches Englisch).
↑Historic Endowment Study Data – 2020 Total Market Values.NACUBO-TIAA Study of Endowments.In:nacubo.org.National Association of College and University Business Officers NACUBO®,17.Februar 2023,abgerufen am 2.Dezember 2023(amerikanisches Englisch).
↑Caltech at a Glance.(PDF; 142kB)Caltech.In:caltech.edu.California Institute of Technology – Caltech, Pasadena,18.Oktober 2023,abgerufen am 2.Dezember 2023(amerikanisches Englisch).
↑The California’s Tech.Latest Issue.In:tech.caltech.edu.California Institute of Technology – Caltech, Pasadena,abgerufen am 2.Dezember 2023(amerikanisches Englisch).