oder Reaktion von Formaldehyd mit einer Calciumverbindung in wässriger Lösung (zum Beispiel Calciumhydroxid oder Calciumperoxid) gewonnen werden.[7] Es entsteht auch als Beiprodukt bei der Herstellung von Polyolen (zum Beispiel Trimethylolpropan).[8]
Calciumformiat wird zur Erzeugung von Ameisensäure, als Hilfsmittel in der Gerberei, als Abbindebeschleuniger für zementgebundene Baustoffe, als Hilfsmittel zur Aufarbeitung von Ölemulsionen, zur Herstellung von Silierhilfsmitteln und Additiven für die Tierernährung verwendet.[11] Die Verbindung wurde früher auch als Lebensmittelzusatzstoff (Konservierungsstoff E238) eingesetzt, ist aber seit 1998 nicht mehr zugelassen.[12]
↑PatentanmeldungEP0510375A1:Verfahren zur Herstellung von Calciumformiat.Angemeldetam27.März 1992,veröffentlichtam28.Oktober 1992,Anmelder:Degussa,Erfinder:Peter Werle et al.
↑H. Stanley: The Solubility of Some Salts of the Lower Fatty Acids. In: The Chemical News. 1904, 89, S. 193. Volltext.
↑N. Burger, H. Fuess, S. A. Mason: Neutron diffraction of [alpha]-calcium formate at 100 and 296 K. In: Acta Cryst. 1977, B33, S. 1968–1970, doi:10.1107/S0567740877007444.