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Calcinus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Calcinus

Calcinus elegans

Systematik
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Mittelkrebse (Anomura)
Überfamilie: Einsiedlerkrebse (Paguroidea)
Familie: Linkshändige Einsiedlerkrebse (Diogenidae)
Gattung: Calcinus
Wissenschaftlicher Name
Calcinus
Dana, 1851

Calcinus ist eine Gattung der Linkshändigen Einsiedlerkrebse mit 48 Arten.[1] Die Vertreter besiedeln die Gezeitenzone und den Schelf in Tiefen zwischen 0 und 73 m in der gemäßigten Klimazone des Nordwestpazifiks, im tropischen Ostpazifik, im Indopazifik sowie in der gemäßigten Klimazone im Süden Afrikas und Australiens.[2]

Die Gattung hat die Merkmale der Linkshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild, der verknöcherte vordere Teil des Carapax, ist bis zu 19 mm lang, viele Arten sind aber deutlich kleiner. Oberhalb des letzten Pereiopoden gibt es keine Flankenkieme (Pleurobranchie). Die verknöcherten Platten (Acicula) an der Basis der Augenstiele sind schlank. Die Scherenbeine sind asymmetrisch, wobei das linke deutlich größer ist. Die Fingerspitzen sind verkalkt und der Carpus des linken Scherenbeins ist an der seitlichen oberen Fläche mit einem markanten Höcker bewehrt. Die Pleopoden sind bei beiden Geschlechtern unpaarig.[2]

Die Gattung wird in folgende rezente Arten gegliedert:[1]

Zudem gibt es die fossile Art Calcinus agnoensis Beschin, De Angeli, Checchi & Zarantonello, 2005 †.[1]

Commons: Calcinus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Calcinus Dana, 1851. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 26. August 2026 (englisch).
  2. 1 2 Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Calcinus Dana, 1851. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 307–308 (englisch).