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Cabbio

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Cabbio
Wappen von Cabbio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Mendrisiow
Gemeinde: Breggiai2
Postleitzahl: 6838
Koordinaten: 724761 / 84156Koordinaten: 45° 53′ 51″ N,  2′ 46″ O; CH1903: 724761 / 84156
Höhe: 667 m ü. M.
Fläche: 5,69 km²
Einwohner: 193 (31. Dezember 2008)
Einwohnerdichte: 34 Einw. pro km²
Website: www.comunebreggia.ch
Ansicht von Nordwesten
Ansicht von Nordwesten
Karte
Cabbio (Schweiz)
Cabbio (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 24. Oktober 2009
Werner Friedli (Fotograf): Cabbio, historisches Luftbild (1964)
Alte Waschanlage

Cabbio ist eine Ortschaft in der Gemeinde Breggia im Schweizer Kanton Tessin.

Das Dorf liegt auf 665 m ü. M. an der Strasse Morbio Superiore-Muggio, am linken Seitenhang des Tales von Muggio, sechs Kilometer nordöstlich der Station Mendrisio der Gotthardbahn (Linie Bellinzona-Chiasso). Cabbio liegt an der italienischen Grenze.

Als politische Gemeinde wurde der Ort 1188 erstmals als Cabio erwähnt. Die Hauptkirche von Como besass 1299 daselbst Güter. Das Dorf gehörte zur Kirchgemeinde Balerna, jedoch besass es seit 1593 abwechslungsweise mit Muggio einen Vikar. Am Anfang des 19. Jahrhunderts löste sich Cabbio von Balerna ab und bildete eine eigene Kirchgemeinde. Die Dorfkirche San Salvatore wurde zwischen 1740 und 1780 nach Zeichnungen von Raffaele Agustoni erbaut.[1]

Am 20. April 2008 wurde der Zusammenschluss der Gemeinden Bruzella, Cabbio, Caneggio, Morbio Superiore, Muggio und Sagno zur Gemeinde Breggia angekündigt. Die Gemeinde Muggio lehnte diese Fusion ab. Vom Grossen Rat des Kantons Tessin wurde jedoch eine Verfügung erlassen, weshalb Muggio beim Bundesgericht eine Beschwerde einreichte. Nach der Niederlage vor Bundesgericht fand die Fusion am 25. Oktober 2009 statt.

Cabbio hat aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.[2]

Cabbio: Einwohnerzahlen von 1683 bis 2008
Jahr  Einwohner
1683
 
263
1719
 
302
1769
 
400
1799
 
396
1808
 
425
1824
 
420
1836
 
403
1850
 
346
1860
 
336
1870
 
311
1880
 
326
1888
 
317
1900
 
355
1910
 
347
1920
 
341
1930
 
302
1941
 
284
1950
 
272
1960
 
205
1970
 
219
1980
 
168
1990
 
157
1991
 
169
1992
 
162
1993
 
175
1994
 
171
1995
 
175
1996
 
188
1997
 
195
1998
 
187
1999
 
181
2000
 
181
2001
 
172
2002
 
179
2003
 
187
2004
 
207
2005
 
213
2006
 
206
2007
 
199
2008
 
193
Quelle(n): bis 1980 Bundesamt für Statistik[3][4] ab 1990: Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991–2024[5]

Sehenswürdigkeiten

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Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[6]

  • Pfarrkirche dell’Ascensione oder San Salvatore, Werk von Simone Cantoni 1840–1867[7]
  • Wohnhaus Cantoni (Ethnographisches Museum)[7]
  • Nevèra del Bonello[7]
  • Nevèra di Batuela[7]
  • Kastanienräucherungshaus (Graa)[7]
  • Eisenbrücke[7]
  • Festungen Cabbio-Sasso Gordona[8]

Persönlichkeiten

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Commons: Cabbio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Stefania Bianchi: Cabbio. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  2. Patriziato di Cabbio auf ti.ch/di/sel/patriziati
  3. Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 20. Mai 2026.
  4. Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 20. Mai 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  5. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991-2024. Bundesamt für Statistik BFS, Neuchâtel, 27. August 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.
  6. Cabbio. In: Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung. Bundesamt für Kultur BAK, 2002, abgerufen am 14. März 2025 (italienisch).
  7. 1 2 3 4 5 6 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 484–485.
  8. Festungen Cabbio-Sasso Gordona (mit Fotos) (italienisch) auf forti.ch