Die Einöde liegt im Oberpfälzer Jura auf circa 550mü.NHN über dem linken Talhang des Sindelbachs ca. 3km nordöstlich des Gemeindesitzes. Burkertshof ist über eine Gemeindeverbindungsstraße zu erreichen, die von der Kreisstraße NM8 zwischen Langenthal und Litzlohe nach Westen abzweigt und nach Burkertshof den Gebertshof erreicht. Dort geht die Straße in einen Fuhrweg über, der zum Berger Gemeindeteil Haimburg führt.
1367 erhielt das Kloster Kastl den Burkertshof von den Gebrüdern Wilhelm und Heinrich die Loterbecken.[4] 1427 kommt der Hof im Salbuch des Herzogs Johann als „Burkhartshoff“ und um 1550 im Salbuch des pfälzischen Amtes Haimburg als „Purgckhardshoff“ vor.[5] Als 1639 die herzogliche Regierung von Amberg von den ihr unterstellten Ämtern Berichte über die Belegungsfähigkeit in den einzelnen Orten für das Winterquartier von Truppen anforderte, gab das Amt Haimburg Burkertshof nicht an, wohl, weil er infolge des Dreißigjährigen Krieges öd lag.[6] Später wurde er wieder besiedelt und geteilt: Gegen Ende des Alten Reiches, um 1800, bestand die Einöde aus zwei Halbhöfen, auf denen jeweils eine Familie Frauenknecht saß. Die Hochgerichtsbarkeit und die Niedergerichtsbarkeit übte das Pflegamt Haimburg aus, das zuletzt in Personalunion mit dem Pflegamt Pfaffenhofen geführt wurde.[7]