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Burckhardt

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Der Name Burckhardt (Baseldeutsch ausgesprochen: ˈbʊʁgət) ist ein Familienname, insbesondere eines Basler respektive Schweizer Patriziergeschlechtes.

Die Basler Familie Burckhardt

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Dame mit Rose (1882), Charlotte Louise Burckhardt des Schweizer Familienzweigs; gemalt von John Singer Sargent, Metropolitan Museum of Art, New York City

Der Stammvater der Basler Patrizierfamilie war der Tuch- und Seidenhändler Christoph (Stoffel) Burckhardt (1490–1578) aus dem Münstertal im Schwarzwald, der 1523, wenige Jahrzehnte nachdem Basel der Alten Eidgenossenschaft beigetreten war (1501), das Basler Bürgerrecht erwarb und 1553 Mitglied im Grossen Rat wurde, in dem die Familie bis in das 20. Jahrhundert ununterbrochen vertreten war.[1] Im Gegensatz zu anderen Familien des später sich herausbildenden Basler Patriziats waren die Mitglieder der Familie Burckhardt keine Glaubensflüchtlinge, sondern liessen sich in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen in der Stadt nieder.[2]

Neben den politischen Ämtern trug insbesondere Stoffel Burckhardts 1539 geschlossene zweite Ehe mit Gertrud Brand (1516–1600), Tochter des Bürgermeisters von Basel Theodor Brand (1488–1558), zur Integration der Familie Burckhardt in das Basler Patriziat bei.[3]

Einzelnachweise

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  1. ein Artikel mit zahlreichen Literaturangaben findet sich auch in der Neuen Deutschen Biographie, siehe Artikel über die Basler Familie in der Neuen Deutschen Biographie
  2. Burckhardt. Abgerufen am 13. Oktober 2025.
  3. Yiğit Topkaya: Familie Burckhardt. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. August 2024.