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Bruce Manson

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Bruce Manson (* 20. März 1956 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Bruce Manson wuchs in North Hollywood, einem Stadtteil von Los Angeles, auf und besuchte die Ulysses S. Grant High School.[1]

Zwischen 1973 und 1975 gewann Bruce Manson dreimal in Folge im Einzel die Tennis-Stadtmeisterschaften von Los Angeles. Außerdem gewann er den Juniorentitel von Südkalifornien und war Mitglied des Junioren-Davis-Cup-Teams der Vereinigten Staaten.[1]

Mit einem Tennisstipendium studierte Manson an der University of Southern California. Als Mitglied der USC Trojans spielte er College Tennis. Dort stand er 1976 und 1977 im Halbfinale der NCAA Division I Tennis Championships und zwischen 1975 und 1977 drei Jahre nacheinander im Doppelfinale, wobei er 1975 an der Seite von Butch Walts und 1977 gemeinsam mit Chris Lewis jeweils den Titel gewann. Er wurde außerdem zwischen 1975 und 1977 als All-American ausgezeichnet. 1975 trat Manson für die Vereinigten Staaten bei den Panamerikanischen Spielen an und gewann mit Butch Walts den Doppeltitel, im Einzel schied er im Viertelfinale aus.[1]

Im Jahr 1976 stand Manson gemeinsam mit Butch Walts im Finale von Boca Raton, welches sie gegen ihre Landsmänner Vitas Gerulaitis und Clark Graebner verloren. Er trat zwar bereits vorher bei ATP-Turnieren in seinem Heimatland und vereinzelt im Ausland an, spielte aber erst ab 1977 als Profi auf der ATP Tour. Während seiner Karriere feierte er vor allem Erfolge im Doppel, während er im Einzel trotz Weltranglistenplatz 39 im Jahr 1982 keinen Titel gewann.

Im August 1978 stand er mit Rick Fisher im Doppelfinale von Cleveland, welches sie gegen Dick Stockton und Erik van Dillen verloren. Im Oktober 1978 verlor er das Einzelfinale des San Ramon Challengers gegen Tim Wilkison und gemeinsam mit Andrew Pattison das Doppelfinale in Basel, bevor er kurze Zeit später mit Pattison seinen ersten Doppeltitel auf der ATP Tour holte, als sie das Finale von Paris gegen Ion Țiriac und Guillermo Vilas für sich entscheiden konnten. Bis 1982 folgten weitere 13 Finalteilnahmen im Doppel, wovon er sich mit unterschiedlichen Partnern acht Titel sicherte. Besonders erfolgreich war er hierbei mit Brian Teacher als Doppelpartner. In diesem Zeitraum erreichte Manson im März 1980 zudem in Dayton zum ersten und einzigen Mal in seiner Karriere ein Einzelfinale auf der ATP Tour, in welchem er Wojciech Fibak unterlag. Sein größter Einzelerfolg wurde das Erreichen des Viertelfinals 1981 bei den US Open, während er im Doppel 1980 im Halbfinale der French Open stand, was dort sein bestes Abschneiden darstellte. Platz 17 im Januar 1981 wurde die höchste Doppelnotierung Mansons.

Nach 1982 erreichte Manson weder im Einzel noch im Doppel Fiunalrunden auf der ATP Tour. 1983 war sein größter Erfolg die Halbfinalteilnahme in der Doppelkonkurrenz von Los Angeles. Im Folgejahr siegte er bei zwei Turnieren der Challenger Tour im Doppel und bei einem Challenger im Einzel. 1985 folgte ein letzter Challenger-Titel in Jerusalem an der Seite von Amos Mansdorf. Im selben Jahr beendete Manson seine aktive Tenniskarriere.[2]

Im Jahr 1993 wurde er in die Southern California Jewish Sports Hall of Fame aufgenommen.[1]

Nach Karriereende

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Im Jahr 1987 erlangte Manson den Master of Business Administration an der Wharton School of Business in Philadelphia. Im Anschluss arbeitete er im Bankwesen unter anderem in Boston, London und New York City.[2]

Bruce Manson Tennisspieler
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 20. März 1956
(70 Jahre)
Größe: 173 cm
Gewicht: 75 kg
1. Profisaison: 1977
Rücktritt: 1985
Spielhand: Links
Preisgeld: 492.338 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 126:171
Höchste Platzierung: 39 (16. August 1982)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open
French Open 3R (1979, 1980)
Wimbledon 3R (1979, 1980)
US Open VF (1981)
Doppel
Karrierebilanz: 212:161
Karrieretitel: 9
Höchste Platzierung: 17 (23. März 1981)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open
French Open HF (1980)
Wimbledon AF (1985)
US Open VF (1979)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open
French Open HF (1982)
Wimbledon AF (1982)
US Open AF (1973)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)
Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series (4)
ATP International Series Gold
ATP International Series (5)
ATP Challenger Series (4)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (6)
Sand (1)
Rasen
Teppich (2)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 2. April 1984  Aschkelon Hartplatz  Shahar Perkiss 6:7, 6:3, 7:6

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 20. März 1980  Dayton Teppich  Wojciech Fibak 6:7, 3:6
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 5. November 1978  Paris (1) Hartplatz  Andrew Pattison  Ion Țiriac
 Guillermo Vilas
7:6, 6:2
2. 1. April 1979  Dayton Teppich (i)  Cliff Drysdale  Ross Case
 Phil Dent
6:3, 3:6, 7:6
3. 17. August 1980  Toronto Hartplatz  Brian Teacher  Heinz Günthardt
 Sandy Mayer
6:3, 3:6, 6:4
4. 24. August 1980  Cincinnati Hartplatz Vereinigte Staaten Brian Teacher  Wojciech Fibak
 Ivan Lendl
6:7, 7:5, 6:4
5. 10. November 1980  Taipeh Teppich Vereinigte Staaten Brian Teacher  John Austin
 Ferdi Taygan
6:4, 6:0
6. 16. Februar 1981  La Quinta Hartplatz Vereinigte Staaten Brian Teacher  Terry Moor
 Eliot Teltscher
7:6, 6:2
7. 3. August 1981  Columbus Hartplatz Vereinigte Staaten Brian Teacher  Anand Amritraj
 Vijay Amritraj
6:1, 6:1
8. 18. Juli 1982  Zell am See Sand  Wojciech Fibak  Sammy Giammalva
 Tony Giammalva
6:7, 6:4, 6:4
9. 31. Oktober 1982 Frankreich Paris (2) Hartplatz (i)  Brian Gottfried  Jay Lapidus
 Richard Meyer
6:3, 6:7, 6:2
Challenger Tour
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Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 5. März 1984  Wien Teppich  David Pate  Peter Bastiansen
 Michael Mortensen
6:3, 6:4
2. 2. April 1984  Aschkelon Hartplatz  Jeff Turpin  Leo Palin
 Michiel Schapers
6:2, 6:2
3. 15. April 1985  Jerusalem Hartplatz  Amos Mansdorf  Tore Meinecke
 Ricki Osterthun
6:7, 6:4, 7:6

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 8. Februar 1976  Boca Raton Sand  Butch Walts  Vitas Gerulaitis
 Clark Graebner
2:6, 4:6
2. 14. August 1978  Cleveland Hartplatz  Rick Fisher  Dick Stockton
 Erik van Dillen
1:6, 4:6
3. 29. Oktober 1978  Basel Hartplatz (i)  Andrew Pattison  Wojciech Fibak
 John McEnroe
6:7, 5:7
4. 18. Februar 1979  Rancho Mirage Hartplatz  Cliff Drysdale  Gene Mayer
 Sandy Mayer
4:6, 6:7
5. 3. November 1980  Hongkong Hartplatz  Brian Teacher  Peter Fleming
 Ferdi Taygan
5:7, 2:6
6. 24. Mai 1981  Rom Sand  Tomáš Šmíd  Hans Gildemeister
 Andrés Gómez
5:7, 2:6
7. 12. April 1982  Los Angeles Hartplatz Vereinigte Staaten Brian Teacher  Sherwood Stewart
 Ferdi Taygan
1:6, 7:6, 3:6
8. 5. Dezember 1982  Chicago Teppich (i)  Mike Cahill  Anand Amritraj
 Vijay Amritraj
6:3, 2:6, 3:6

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Profile on Southern California Jewish Sports Hall of Fame. In: scjewishsportshof.org. Southern California Jewish Sports Hall of Fame, abgerufen am 3. Juli 2025 (englisch).
  2. 1 2 Bruce Manson – Bio. In: atptour.com. ATP, abgerufen am 3. Juli 2025 (englisch).