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Brian Robbins

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Brian Robbins (2023)

Brian Robbins, eigentlich Brian Levine (* 22. November 1963 in New York City), ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Regisseur. Im Oktober 2018 wurde Robbins zum Präsidenten des Senders und Animationsstudios Nickelodeon ernannt und im Jahr 2021 wurde er Präsident von Paramount Pictures. Im Jahr 2025 verließ er Paramount und gründete 2026 zusammen mit Sony Pictures das Animationsstudio Big Shot Pictures.[1]

Robbins wurde 1963 im Stadtbezirk Brooklyn von New York City geboren und ist der Sohn des Schauspielers Floyd Levine und von Rochelle Perr. Er hat zwei Geschwister: Eric Marc und Sheryl Hope. Seine Kindheit verbrachte er in Marine Park. Nach dem Umzug der Familie nach Los Angeles im Alter von 14 Jahren besuchte er die Ulysses S. Grant High School, die er im Jahr 1982 abschloss.[2][3][4]

Vom 23. April 1996 bis zum 3. August 2013 war er mit der Publizistin Laura Cathcart verheiratet; die Ehe wurde geschieden. Aus dieser Ehe stammen die Kinder Miles und Justin Robbins, beides ebenfalls Schauspieler. 2014 heiratete er die Stylistin Tracy James, aus der die gemeinsame Tochter Stella stammt. Die Familie lebt in Hancock Park.[5]

Robbins begann seine Karriere als Schauspieler und folgte damit seinem Vater.

Er hatte sein Fernsehdebüt in Folgen der Fernsehserien Trapper John, M.D. und Cagney & Lacey. Im Anschluss war er in Gastrollen in mehreren Serien zu sehen und hatte eine wiederkehrende Rolle in General Hospital. Bekannt wurde er durch seine Darstellung von Eric Mardian in der Sitcom Head of the Class. 1989 moderierte er zudem die Kinderversion der Spielshow Pictionary. Ab 1993 war er auch als Filmemacher tätig und wechselte zunehmend hinter die Kamera.[6]

Er produzierte für Nickelodeon in den 1990er-Jahren die Serie All That sowie mehrere Ableger. Bekannt wurde er als Regisseur von Sportfilmen wie Hardball und Voll gepunktet (Coach Carter) sowie Fernsehserie wie Smallville und One Tree Hill, häufig in Zusammenarbeit mit Produzent Michael Tollin. Seit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Film Varsity Blues arbeitete er zudem regelmäßig mit dem Filmeditor Ned Bastille zusammen.[7]

Robbins gründete später AwesomenessTV, einen auf Jugendliche ausgerichteten YouTube‑Kanal, der später als Fernsehserie adaptiert wurde, bei der er als Executive Producer fungierte. 2013 wurde AwesomenessTV von DreamWorks Animation übernommen. Nach der Übernahme durch NBCUniversal/Comcast trat Robbins am 22. Februar 2017 nach fünf Jahren als Produzent zurück.[8][9][10]

Im selben Jahr wechselte Robbins zu Paramount und wurde der erste Präsident von Paramount Players. Im Oktober 2018 übernahm er zusätzlich die Position des Präsidenten und des Chief Executive Officer (CEO) des Senders und Animationsstudios von Nickelodeon und später die Leitung des Bereichs „Kids & Family Entertainment“ bei Viacom (später ViacomCBS, heute Paramount). Am 1. Oktober 2018 legte er sein Amt als Präsident von Paramount Players nieder, blieb jedoch weiterhin an der Nickelodeon‑Filmsparte beteiligt.[11][12][13]

Im September 2021 wurde Robbins Präsident und CEO von Paramount Pictures. In dieser Funktion verantwortete er die Filmstrategie des Studios, den Ausbau des weltweiten Franchise‑Geschäfts, die Entwicklung neuer Partnerschaften mit Filmschaffenden sowie die weltweiten Geschäftsaktivitäten der Filmdivision, darunter Paramount Pictures, Paramount Animation, Paramount Home Entertainment, Paramount Pictures International, Paramount Licensing Inc. und die Paramount Studio Group.[14][15]

Unter seiner Führung wurden erfolgreiche Marken wie Transformers, Sonic the Hedgehog, Impossible, A Quiet Place, Scream, SpongeBob Schwammkopf, Teenage Mutant Ninja Turtles und PAW Patrol ausgebaut. Sonic the Hedgehog 3 übertraf den weltweiten Einspielerfolg seines Vorgängers und führte dazu, dass die Filmreihe insgesamt über 1,2 Milliarden US-Dollar einspielte. Die Spin‑off‑Serie Knuckles wurde zudem innerhalb von vier Wochen zum meistgesehenen Kinder‑ und Familienformat auf Paramount+. Während Robbins’ Amtszeit erzielte Paramount Pictures weltweit über 6 Milliarden US-Dollar an Kinoeinnahmen und veröffentlichte zahlreiche Nummer‑1‑Hits, darunter Top Gun: Maverick. Im Jahr 2024 verantwortete er fünf Filme, die jeweils mit einem Nummer‑1‑Start in die Kinos kamen, darunter Sonic the Hedgehog 3, Smile 2, Bob Marley: One Love, Mean Girls und IF. Robbins wurde zudem für seine strategische Abstimmung von Kino‑ und Streaming‑Fenstern bekannt, etwa als er Smile von der geplanten Streaming‑Premiere auf einen Kinostart umstellte, was den Film zum erfolgreichsten Horrorfilm des Jahres machte.[16][17][18][19][20][21][22][23][24][25]

Am 29. April 2024 wurde Robbins, gemeinsam mit George Cheeks und Chris McCarthy, zum stellvertretenden Geschäftsführer (CEO) von Paramount Global ernannt, nachdem Bob Bakish zurückgetreten war. Er war darüber hinaus Chief Content Officer (CCO) für „Movies & Kids & Family“ von Paramounts Streaming-Plattform Paramount+.[26][27]

Nach der Fusion von Skydance Media und Paramount Global legte Robbins seine Positionen bei Paramount und Nickelodeon nieder. Im Januar 2026 wurde bekanntgegeben, dass er mit Unterstützung von Sony Pictures ein neues Animationsstudio aufbaut: Big Shot Pictures.[28][29][30]

Robbins ist Mitglied der Directors Guild of America, des Board of Directors der Motion Picture Association (MPA), wurde im Jahr 2022 in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) berufen, die alljährlich die Oscars vergibt, und sitzt im Kuratorium des American Film Institute. Er wurde 1995 für den Emmy Award nominiert und wurde mit einem Directors Guild Award (1998), einem Peabody Award und dem „Pioneer Prize“ der International Academy of Television Arts and Sciences ausgezeichnet. Mit seinem Spielfilm Norbit war er zudem für die Goldene Himbeere 2008 nominiert.[31][32]

  • 1993: Crystal Heart Award des Heartland Film Festival für Hardwood Dreams (gemeinsam mit Mike Tollin)
  • 1995: Nominiert für den Emmy Award in der Kategorie „Outstanding Informational Special“ für Hank Aaron: Chasing the Dream (gemeinsam mit Debra Martin Chase, Fredric Golding, Dorian Harewood, David Houle, Tom McMahon, Pat Mitchell, Jack Myers, Vivian Schiller, Mike Tollin und Denzel Washington)
  • 1996: CableACE Award in der Kategorie „Children’s Special – 7 and Older“ für die Folge 4 Points des Sports Theater with Shaquille O’Neal (gemeinsam mit Leonard Armato, Bruce Binkow, Robert Mickelson, Shaquille O’Neal und Mike Tollin)
  • 1997: Nominiert für den DGA Award der Directors Guild of America in der Kategorie „Outstanding Directorial Achievement in Children’s Programs“ für die Folge 4 Points des Sports Theater with Shaquille O’Neal
  • 1998: DGA Award der Directors Guild of America in der Kategorie „Outstanding Directorial Achievement in Children’s Programs“ für die Folge First Time des Sports Theater with Shaquille O’Neal (gemeinsam mit W. Alexander Ellis, Cynthia Riddle und Brad Uecker)
  • 2005: Nominiert für den Black Movie Award in der Kategorie „Outstanding Motion Picture“ für Coach Carter (gemeinsam mit David Gale und Mike Tollin)
  • 2016: Nominiert für den Emmy Award in der Kategorie „Outstanding Children’s Series“ für Project Mc² (Staffel 1)

Filmografie (Auswahl)

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Als Regisseur

Als Produzent

Einzelnachweise

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  1. Bryn Elise Sandberg: Viacom Names Brian Robbins President of Nickelodeon. In: The Hollywood Reporter. 1. Oktober 2018, abgerufen am 25. Mai 2020 (englisch).
  2. Kirk Nicewonger: Busy, busy time for Brian Robbins In: Greensboro News & Record, 30. Juli 1988. Abgerufen am 18. Februar 2018 (englisch). 
  3. Eirik Knutzen: Rebel jumps to ’Head of the Class’ In: The Plain Dealer, 4. Oktober 1987. Abgerufen am 30. Juni 2020 (englisch). 
  4. Brian Robbins. In: Turner Classic Movies. Archiviert vom Original am 12. Mai 2023; abgerufen am 12. Mai 2023 (englisch).
  5. Mayer Rus: Inside a Dreamy Nate Berkus and Jeremiah Brent–Designed 1925 Tudor. In: Architectural Digest. 26. Februar 2020, abgerufen am 5. Dezember 2020 (englisch).
  6. Brian Robbins. Internet Movie Database, abgerufen am 18. Februar 2026.
  7. Neal Koch: Business; Stepping Up in TV, Without Stepping on Toes In: The New York Times, 1. Dezember 2002. Abgerufen am 18. Februar 2018 (englisch). 
  8. Dawn C. Chmielewski (7. August 2012). YouTube channel AwesomenessTV attracts outside funding. In: Los Angeles Times (englisch).
  9. David Lieberman (1. Mai 2013). DreamWorks Animation Agrees To Pay $33M+ For AwesomenessTV. In: Deadline Hollywood (englisch).
  10. Natalie Jarvey (22. Februar 2017): Brian Robbins to Step Down as AwesomenessTV CEO (Memento vom 6. März 2020 im Internet Archive). In: The Hollywood Reporter (englisch).
  11. Dave McNary: Paramount Pictures Launches New Production Division Headed by Brian Robbins, 7. Juni 2017. Abgerufen am 30. Juni 2020 (englisch). 
  12. Nellie Andreeva: Brian Robbins Named President Of Nickelodeon, Deadline, 1. Oktober 2018. Abgerufen am 16. Februar 2021 (englisch). 
  13. Bryn Elise Sandberg: Viacom Names Brian Robbins President of Nickelodeon In: The Hollywood Reporter, 1. Oktober 2018 (englisch). 
  14. About | ViacomCBS. In: ViacomCBS. Abgerufen am 26. Januar 2021 (englisch).
  15. Dade Hayes: Paramount Pictures Revamp Made Official By ViacomCBS: Jim Gianopulos Exits, Brian Robbins Takes Over; David Nevins Adds Par TV To Portfolio. Deadline Hollywood, 13. September 2021, abgerufen am 17. September 2021 (englisch).
  16. John Krasinski’s Sunday Night Label Extends Deal With Paramount Pictures – CinemaCon. In: Deadline. 11. April 2024, abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  17. Ryan Reynolds’ Maximum Effort Reups First Look With Paramount Pictures. In: Deadline. 8. Februar 2024, abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  18. Neal H. Moritz, Paramount Renew First Look Production Deal. In: The Hollywood Reporter. 11. April 2024, abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  19. Lorenzo di Bonaventura Extends Producing Deal With Paramount. In: Deadline. 11. April 2024, abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  20. ’Smile’ Filmmaker Parker Finn Signs First-Look Deal With Paramount (Exclusive). In: The Hollywood Reporter. 15. März 2023, abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  21. With ’Ninja Turtles’ and ’Paw Patrol,’ Paramount’s animated franchise strategy pays off. In: Los Angeles Times. 15. Dezember 2023 (englisch).
  22. How a $5 million fix turned Paramount Pictures’ ’Sonic’ into a billion-dollar franchise. In: CNBC. März 2025, abgerufen am 28. März 2025 (englisch).
  23. ’Sonic the Hedgehog’ Franchise Zooms Past $1B Global Box Office. In: Deadline. 5. Januar 2025, abgerufen am 28. März 2025 (englisch).
  24. Paramount Global Announces Leadership Shakeup. In: thelicensingletter.com. Abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  25. Naomi Scott to Star in ’Smile’ Sequel at Paramount. In: The Wrap. 13. Dezember 2023, abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  26. Paramount CEO Bakish Is Out, Replaced by Trio of Executives. In: Bloomberg. Abgerufen am 28. März 2025 (englisch).
  27. Jill Goldsmith: It’s Official: Bob Bakish Is Out At Paramount Global, Trio Of Division Heads Form New Office Of The CEO. In: Deadline. 29. April 2024, abgerufen am 29. April 2024 (englisch).
  28. Anthony D’Alessandro: Paramount Co-CEO Brian Robbins Expected To Exit Following Skydance Acquisition. In: Deadline. 4. August 2025, abgerufen am 4. August 2025 (englisch).
  29. Anthony D’Alessandro: Former Paramount Co-CEO Brian Robbins Launching New Family Production Company; First Look Will Be At Sony Pictures. 15. Januar 2025, abgerufen am 27. Januar 2026 (englisch).
  30. Anthony D’Alessandro: Brian Robbins Officially Launches Animation Company Big Shot Pictures With First-Look At Sony. 27. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026 (englisch).
  31. The People Who Drive our Business. In: Paramount.com. Abgerufen am 6. Mai 2024 (englisch).
  32. Academy invites 397 to Membership. In: oscars.org. Academy of Motion Picture Arts and Sciences, 28. Juni 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. November 2023; abgerufen am 2. Juli 2024 (englisch).