Brantevik
| Brantevik | ||||
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| Staat: | ||||
| Provinz (län): | Skåne län | |||
| Historische Provinz (landskap): | Schonen | |||
| Gemeinde (kommun): | Simrishamn | |||
| Koordinaten: | 55° 31′ N, 14° 21′ O | |||
| Einwohner: | 409 (31. Dezember 2010) | |||
| Fläche: | 0,69 km² | |||
| Bevölkerungsdichte: | 593 Einwohner/km² | |||
| Telefonvorwahl: | 0414 | |||
| Postleitzahl: | 272 38 | |||

Brantevik ist ein Ort (tätort) in der schwedischen Provinz Schonen und gehört zur Gemeinde Simrishamns kommun im Skåne län. Der Ort liegt an der Ostseeküste in der Region Österlen, etwa fünf Kilometer südlich von Simrishamn.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Brantevik befindet sich an der südöstlichen Küste Schonens an der Hanöbucht. Die Umgebung ist geprägt von Küstenlandschaften, kleinen Hafenanlagen und landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten dauerhaften Siedlungsstrukturen in Brantevik entstanden vermutlich im frühen 19. Jahrhundert, als sich aus einfachen Fischerhäusern ein Fischerdorf entwickelte.[1]
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Zentrum der Segelschifffahrt. Gegen Ende des Jahrhunderts waren zeitweise mehr als 100 Segelschiffe in Brantevik registriert.[2] Die lokale Wirtschaft war lange Zeit stark von Fischerei und maritimem Handel abhängig.
Mit dem Rückgang der Segelschifffahrt im frühen 20. Jahrhundert verlor der Ort wirtschaftlich an Bedeutung. Heute spielt insbesondere der Tourismus eine wichtige Rolle.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Angaben des schwedischen Statistikamtes Statistiska centralbyrån hatte Brantevik am 31. Dezember 2010 insgesamt 409 Einwohner bei einer Fläche von 0,69 km².[3]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den bekanntesten Einrichtungen des Ortes zählt das Branteviks Maritima Museum, das sich mit der lokalen Schifffahrtsgeschichte beschäftigt.[4]
Bekannt wurde Brantevik außerdem durch einen außergewöhnlich langlebigen Aal, der über viele Jahrzehnte in einem Brunnen gehalten worden sein soll und nach einer Lebenszeit von über 150 Jahren starb (siehe auch: Brantevik Eel (englisch)).[5]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Historisch basierte die Wirtschaft Branteviks auf Fischerei, Schifffahrt und Schiffseignerei. Gegenwärtig sind Tourismus, Gastronomie und Dienstleistungen die wichtigsten Wirtschaftszweige.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Kulturmiljöprogram: Örnahusen–Skillinge–Gislövshammar–Brantevik. Länsstyrelsen Skåne, abgerufen am 24. Mai 2026 (schwedisch).
- ↑ Branteviks historia. Branteviks Byalag, abgerufen am 24. Mai 2026 (schwedisch).
- ↑ Tätorternas landareal, folkmängd och invånare per km2 2005 och 2010 (xls) ( vom 9. Januar 2016 im Internet Archive) (schwedisch). Statistiska centralbyrån.
- ↑ Branteviks Maritima Museum. In: branteviksmuseum.se. Abgerufen am 24. Mai 2026 (schwedisch).
- ↑ Jea Jonsson: Den 150-åriga brunnsålen i Brantevik finns på riktigt ( vom 4. Dezember 2012 im Internet Archive) (schwedisch). ystadsallehanda.se. 11. April 2008.