Boulevard de la Croix-Rousse
| Boulevard de la Croix-Rousse | |
|---|---|
| Lage | |
| Arrondissement | 1., 4. |
| Viertel | La Croix-Rousse |
| Beginn | Cours Général-Giraud |
| Ende | Place Bellevue |
| Morphologie | |
| Länge | m |
| Breite | m |
| Geschichte | |
| Entstehung | 1871[1] |
| Ursprungsnamen | Rue de la Citadelle Boulevard de l’Empereur boulevard de la Grenouille |
| Koordinaten | |
| 45° 46′ N, 4° 50′ O | |
Der Boulevard de la Croix-Rousse ist eine Straße auf der Anhöhe La Croix-Rousse bei Lyon, Frankreich.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die leicht abschüssige Straße liegt auf der Grenze zwischen dem 1. und 4. Arrondissement auf der Anhöhe von La Croix-Rousse.
Namensursprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Boulevard trägt diesen Namen seit Februar 1871.[1]

Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Croix-Rousse 1852 an Lyon angegliedert wurde, wurde die Stadtmauer von Croix-Rousse, eine 1834 an der Stelle eines alten Walls aus dem 16. Jahrhundert wiederaufgebaute Mauer, abgerissen. Sie wurde nach der Belagerung von Lyon im Jahr 1793 abgebaut, bevor sie in den 1830er Jahren als Teil des ersten Befestigungsrings um Lyon wieder aufgebaut wurde. Dies ermöglichte 1865 den Bau des Boulevard de l’Empereur genau an der Stelle der alten Befestigungsanlagen.[2] Dort wurde das Rathaus des neu gebildeten vierten Arrondissement errichtet und Bäume angepflanzt. – Sehr bald wurde hier der Markt von Croix-Rousse eingerichtet.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der Clos Jouve war einer der größten und wohl auch ältesten Boule-Plätze von Lyon: Er wurde 2020 zu einem öffentlichen Park umgestaltet.
- Collège de la Tourette, das ehemalige IUFM[3] von Lyon, befindet sich in diesem alten Gebäude, das 1879 von Jules Ferry eingeweiht wurde.
- Le Gros Caillou, ein Symbol des Stadtviertels.
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Collège de la Tourette
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Clos Jouve
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Le Gros Caillou
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Maurice Vanario: Rues de Lyon à travers les siècles. Éditions lyonnaises d’art et d’histoire, Lyon 2002, ISBN 2-84147-126-8, S. 94.
- ↑ archive.wikiwix.com/
- ↑ IUFM war eine Einrichtung zur Ausbildung von Lehrern, die heute so nicht mehr besteht. (www.devenirenseignant.gouv.fr).