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Boryty

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Boryty
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Boryty (Polen)
Boryty (Polen)
Boryty
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Bartoszyce
Gmina: Sępopol
Geographische Lage: 54° 18′ N, 20° 58′ OKoordinaten: 54° 17′ 46″ N, 20° 58′ 17″ O
Einwohner: 23 (2021[1])
Postleitzahl: 11-210[2]
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NBA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: SępopolDługaLangankiWodukajmySzczurkowo/DW 512
Sępopolski Dwór → Boryty
Smolanka → Boryty
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig

Boryty (deutsch Boritten) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Sępopol (Stadt- und Landgemeinde Schippenbeil) im Powiat Bartoszycki (Kreis Bartenstein).

Geographische Lage

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Boryty liegt in der nördlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, elf Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Bartoszyce (deutsch Bartenstein).

Erstmals wurde das kleine Dorf Boritten im Jahre 1502 erwähnt.[3] Die Landgemeinde Boritten kam 1874 zum neu errichteten Amtsbezirk Stolzenfeld (polnisch Stopki) im ostpreußischen Kreis Friedland[4] (ab 1927: Kreis Bartenstein).

63 Einwohner lebten 1905 und 1910 in Boritten.[5][6]

Am 30. September 1928 gab die Landgemeinde Boritten ihre Eigenständigkeit auf und schloss sich mit dem benachbarten Gutsbezirk Langhanken zur neuen Landgemeinde Langhanken zusammen.[4]

Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen fiel, erhielt Boritten die polnische Namensform „Boryty“. Heute ist der Ort Teil der Stadt- und Landgemeinde Sępopol (Schippenbeil) im Powiat Bartoszycki (Kreis Bartenstein), zwischen 1975 und 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 zählte Boryty 23 Einwohner.[1]

Bis 1945 war Boritten in die evangelische Kirche Schippenbeil[7] in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische Kirche St. Bruno in Bartenstein,[8] damals im Bistum Ermland gelegen, eingepfarrt.

Heute gehört Boryty katholischerseits zur Pfarrei Sępopol im jetzigen Erzbistum Ermland, evangelischerseits zur Kirche Bartoszyce, einer Filialkirche von Kętrzyn (Rastenburg) in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Boryty liegt an einer Nebenstraße, die von der Stadt Sępopol (Schippenbeil) bis nach Szczurkowo (Schönbruch) an der polnisch-russischen Staatsgrenze führt – und vor 1945 weiter bis nach Domnau (russisch Domnowo) in der heutigen Oblast Kaliningrad (Königsberger Gebiet) verlief. Außerdem ist der Ort über zwei Nebenstraßen mit der Nachbarregion verbunden.

Eine Anbindung an den Bahnverkehr existiert nicht.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Polska w Liczbach: Wieś Boryty w liczbach (polnisch)
  2. Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 86 (Memento vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive)(polnisch)
  3. Dietrich Lange: Boritten, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
  4. 1 2 Rolf Jehke: Amtsbezirk Langendorf/Stolzenberg
  5. Boryty, Boritten im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Oktober 2025.
  6. Landkreis Friedland. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2023; abgerufen am 19. Februar 2026.
  7. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 456–457
  8. Bartenstein (St. Bruno), Bartoszyce (Parafia św. Brunona), Bartenstein im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Oktober 2025.