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Blastar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Blastar
Entwickler Elon Musk
Veröffentlichung Dezember 1984
Plattform Spectravideo
Genre Shooter
Thematik Sci-Fi
Spielmodus Einzelspieler
Sprache Englisch

Blastar ist ein Shooter-Videospiel von Elon Musk aus dem Jahr 1984.

Der Spieler steuert ein Raumschiff, dessen Mission es ist, außerirdische Frachter zu zerstören, die tödliche Wasserstoffbomben und „Statusstrahlmaschinen“ transportieren.[1]

Der veröffentlichte Quellcode von Blastar

Blastar wurde 1984 vom damals dreizehnjährigen Elon Musk programmiert.[2.1] Der Quellcode des Spiels erschien im Dezember 1984 in der südafrikanischen Zeitschrift PC and Office Technology.[3.1][1] Für die Publikation erhielt Musk 500 US-Dollar.[2.2][4]

Spielprinzip und Technik

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In Blastar startet der Spieler mit 5 Schiffen, welche die Leben des Spielers repräsentieren. Wenn das Schiff des Spielers direkt über oder unter einem außerirdischen Schiff vorbeifliegt, kann das außerirdische Schiff den Spieler in einem „Statusstrahl“ einfangen. Befindet sich der Spieler direkt unter dem außerirdischen Schiff, wenn der Statusstrahl aktiviert wird, wird er zerstört, befindet er sich jedoch darüber, wird er nach einigen Augenblicken wieder freigelassen. Das Schiff des Spielers kann sich überall auf dem Spielfeld bewegen, während die außerirdischen Schiffe sich nur von links nach rechts bewegen können. Außerirdische Schiffe können durch einen nach oben gerichteten Energiestrahl aus dem Schiff des Spielers zerstört werden, aber es kann immer nur ein Energiestrahl gleichzeitig existieren; wenn der Spieler einen neuen Strahl abfeuert, verschwindet der vorherige Strahl. Für die Zerstörung jedes außerirdischen Schiffes werden 80 Punkte vergeben. Das Ziel des Spiels ist es, so lange wie möglich zu überleben und so viele außerirdische Schiffe wie möglich zu zerstören.[5]

Das eigene Raumschiff kann dabei sowohl über die Pfeiltasten und Leertaste der Tastatur als auch über den Joystick gesteuert werden.

Elon Musk beschreibt das Spiel als „trivial“ und „besser als Flappy Bird“.[6] PC and Office Technology kommentierte es mit dem Hinweis, es mache einen „guten Gebrauch von Animationen“ und es „lohne sich daher, das Listing zu lesen.“[1]

The Verge beschreibt Blastar folgendermaßen: Es weise Ähnlichkeiten zu den damals bekannten Arcadespielen Space Invaders, Asteroids und Galaga auf, wirke jedoch verglichen mit diesen deutlich primitiver. In Blastar erschienen maximal zwei Schiffe auf dem Bildschirm, es habe wenige Soundeffekte und kein richtiges Ende. Wenn man allerdings berücksichtige, dass das Spiel von einem Zwölfjährigen programmiert wurde, sei es eine beeindruckende Leistung.[7]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Elon Musk: Blastar Elon Musk Spectravideo 318 / 328. 1984, abgerufen am 21. Dezember 2025.
  2. Walter Isaacson: Elon Musk. Simon & Schuster, 2023, ISBN 978-1-3985-2751-5 (englisch).
    1. S. 33
    2. S. 34
  3. Ashlee Vance: Elon Musk – How the Billionaire CEO of SpaceX and Tesla is Shaping our Future (new updated edition). Virgin Digital, 2015, ISBN 978-0-7535-5066-3 (englisch).
    1. S. 369
  4. Elon Musk: de man die in 2120 leeft. In: Panorama. 13. Juli 2020, abgerufen am 21. Dezember 2025 (niederländisch).
  5. Blastar (1984). In: MobyGames. Abgerufen am 21. Dezember 2025 (englisch).
  6. Matt Weinberger: Elon Musk: Vom südafrikanischen Schüler zum Tesla-Weltstar. In: Business Insider. 29. Mai 2020, abgerufen am 19. Januar 2026.
  7. Steven Tweedie: Elon Musk coded a video game when he was only 12 that you can now play for the first time. In: Business Insider. Abgerufen am 21. Dezember 2025 (englisch).