Bitswapping
Bitswapping bezeichnet bei DSL-Anschlüssen eine Methode, mit der Daten eines gestörten Übertragungskanals unterbrechungsfrei auf andere Kanäle umgeleitet werden können.[1][2] Dies ermöglicht den Ausgleich der Störung, sofern die Störung nicht dauerhaft ist.
Funktionsweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei DSL-Verbindungen kann es bei Störungen zu einem Synchronisationsverlust zwischen DSL-Modem bzw. DSL-Router und DSLAM kommen, welcher zu einem Verbindungsabbruch führt. Mit Bitswapping wird im Falle einer Störung die Anzahl der zugewiesenen Bits oder die Sendeenergie von gestörten Kanälen reduziert. Die auf dem gestörten Kanal reduzierten Daten werden auf andere Kanäle, die noch freie Übertragungskapazität haben, nahtlos umgeleitet. Somit ist auf dem DSL-Anschluss insgesamt eine störungsfreie Datenübertragung möglich.
Einsatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eingesetzt wird Bitswapping bei den DSL-Varianten:
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ ITU-T: G.992.1: Asymmetric digital subscriber line (ADSL) transceivers. 06-1999
- ↑ ITU-T: G.993.1: Very high speed digital subscriber line transceivers. 06-2004
- ↑ ITU-T: G.992.3: Asymmetric digital subscriber line transceivers 2 (ADSL2). 04-2009
- ↑ ITU-T: G.992.5: Asymmetric digital subscriber line transceivers 2 (ADSL2) – Extended bandwidth (ADSL2plus). 01-2009