Birnbaumteich
| Birnbaumteich Birnbaumer Teich, Bernburger Teich | |||
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| Lage | Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt (Deutschland) | ||
| Zuflüsse | Birnbaumbach | ||
| Abfluss | Birnbaumbach → Selke | ||
| Größere Orte in der Nähe | Neudorf | ||
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| Koordinaten | 51° 36′ 51″ N, 11° 5′ 28″ O | ||
| Daten zum Bauwerk | |||
| Sperrentyp | Erddamm mit Kerndichtung | ||
| Bauzeit | 1699[1] (Original), 1964–1967[2] (Neubau) | ||
| Höhe über Talsohle | 12,6 m | ||
| Höhe über Gründungssohle | 13,4 m[2] | ||
| Höhe der Bauwerkskrone | 398,5 m | ||
| Bauwerksvolumen | 30 000 m³ | ||
| Kronenlänge | 144 m[2] | ||
| Kronenbreite | 8 m | ||
| Basisbreite | 5 bis 10 m[2] | ||
| Böschungsneigung luftseitig | 1:2 | ||
| Böschungsneigung wasserseitig | 1:2 | ||
| Betreiber | Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt | ||
| Daten zum Stausee | |||
| Höhenlage (bei Stauziel) | 396,69 m | ||
| Wasseroberfläche | 4,5 ha (0,045 km²)[1] | ||
| Stauseelänge | 320 m[1] | ||
| Stauseebreite | 130 m[1] | ||
| Speicherraum | 0,17 Mio. m³ | ||
| Gesamtstauraum | 0,198 Mio. m³[1] | ||
| Einzugsgebiet | 1,88 km² | ||
| Bemessungshochwasser | 2,4 m³/s | ||
Lage der Talsperre im Harz |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Talsperre wurde 1699[1] fertiggestellt und für den Bergbau im Neudorfer Revier in Betrieb genommen. Ab 1779 diente der Kalbsaugenteich als Zusatzspeicher für den Birnbaumteich. 1963[1] wurden eine schadhafte Stelle im Staudamm sowie ein nicht mehr funktionstüchtiger Striegel einer Striegelanlage festgestellt. Daher wurde der Damm von 1964 bis 1967[2] größtenteils neu aufgeschüttet. Dabei wurde auch der Grundablass erneuert. 1967 wurde die Stauanlage wieder in Betrieb genommen. Seitdem dient der Teich der Fischerei, dem Hochwasserschutz und zur Naherholung.[2] Im Sommer 2006[2] erfolgte eine Sanierung des Staudammes.
Talsperre und Stauteich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Talsperre ist ein Erddamm mit Kerndichtung[2] und 30.000 m³ Bauwerksvolumen. Sie ist 144 m lang, und 13,4 m hoch und 5 bis 10 m breit;[2] die Dammkrone liegt auf 398,5 m Höhe. Die Dichtung besteht im alten Teil aus Rasensoden, im neuen Teil beim Grundablass aus Ton. Die Hochwasserentlastung am rechten Hang hat einen Rohrdurchlass mit 1 m Durchmesser.
Der Stauteich ist 4,5 ha (0,045 km²)[1] groß, 320 m[1] lang und 130 m[1] breit. Er hat 0,17 Millionen m³ Speicherraum und weist einen Gesamtstauraum von 0,198 Mio. m³[1] auf. Sein Einzugsgebiet ist 1,88 km² groß. Das Stauziel liegt auf 396,69 m Höhe und das Bemessungshochwasser bei 2,4 m³/s.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Robert Wouters: Talsperren in Sachsen-Anhalt. Hrsg.: Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt. mdv, Halle (Saale) 2010, ISBN 978-3-89812-677-9.
- Entwicklung und gegenwärtige Funktion von Anlagen der historischen bergbaulichen Wasserwirtschaft im Unterharz. In: Wilfried Strenz, Arbeitskreis Historische Geographie der Geographischen Gesellschaft der DDR (Hrsg.): Historisch-geographische Forschungen in der DDR. Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt, Gotha 1986, ISBN 3-7301-0803-4.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Der Birnbaumteich, auf harzlife.de
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Birnbaumteich ( des vom 1. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (und andere Talsperren), in Gebietsstaubereich Nord, auf talsperren-lsa.de
- ↑ Harzer Wandernadel: Stempelstelle 194 / Hellergrund, auf harzer-wandernadel.de


