Zum Inhalt springen

Bimmen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bimmen
Stadt Kleve
Koordinaten: 51° 52′ N,  4′ OKoordinaten: 51° 51′ 31″ N,  4′ 5″ O
Einwohner: 151 (31. Dez. 2017)[1]
Postleitzahl: 47533
Vorwahl: 02821
Katholische Kirche St. Martinus

Bimmen ist ein Ortsteil der Stadt Kleve, Kreis Kleve und hat rund 150 Einwohner auf einer Fläche von 209 Hektar.

Bimmen war nach archäologischem Befund schon zur Römerzeit besiedelt; durch die unmittelbare Lage des Ortes am Rhein hat sich die Siedlung aber teilweise verlagert. 891/92 wird Bimmen als Besitzung des Klosters Lorsch erstmals erwähnt. 1242 wurde erstmals ein Pfarrer in Bimmen erwähnt. Die Martinuskirche, deren heutiger Bau im Wesentlichen aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammt, besteht in Teilen aus älterem Tuffsteinmauerwerk. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gehörte Bimmen zum Amt Düffel. Ab 1800 gehörte es erst in Frankreich, dann in Preußen zur Bürgermeisterei Keeken, seit 1927 in Amt Keeken umbenannt, ab 1945 zum neu errichteten Amt Rindern. 1969 wurde es nach Kleve eingemeindet. Die Pfarrei wurde 2005 aufgelöst und mit der Pfarre in Rindern zusammengelegt.

Noch heute ist Bimmen eng auf den niederländischen Nachbarort Millingen bezogen.

Commons: Bimmen – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Stadt Kleve Kommunales Handlungskonzept Wohnen. (PDF; 8,4 MB) S. 8, abgerufen am 6. Mai 2026.