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Bildein

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Bildein
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Bildein
Bildein (Österreich)
Bildein (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Burgenland Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Hauptort: Unterbildein
Fläche: 15,91 km²
Koordinaten: 47° 8′ N, 16° 28′ OKoordinaten: 47° 7′ 51″ N, 16° 27′ 58″ O
Höhe: 225 m ü. A.
Einwohner: 354 (1. Jän. 2026)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7521
Vorwahl: 03323
Gemeindekennziffer: 1 04 26
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Florianigasse 1
7521 Bildein
Website: www.bildein.at
Politik
Bürgermeister: Emmerich Zax (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2022)
(11 Mitglieder)
8
3
8 3 
Insgesamt 11 Sitze
Lage von Bildein im Bezirk Güssing
Lage der Gemeinde Bildein im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)BildeinBocksdorfBurgauberg-NeudaubergEberauGerersdorf-SulzGroßmürbischGüssingGüttenbachHackerberg (Güssing)HeiligenbrunnHeugrabenInzenhofKleinmürbischKukmirnMoschendorfNeuberg im BurgenlandNeustift bei GüssingOlbendorfOllersdorf im BurgenlandRauchwartRohr im BurgenlandSankt Michael im BurgenlandStegersbachStinatzStremTobajTschanigrabenWörterbergBurgenland
Lage der Gemeinde Bildein im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Bildein (ungarisch Beled) ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich mit 354 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026), von denen gut 4 % der burgenlandungarischen Volksgruppe angehören. Die Gemeinde ist Teil des Naturparks in der Weinidylle.

Die Gemeinde liegt im Südburgenland an der Pinka, rund 25 Kilometer nordöstlich von Güssing an der Grenze zu Ungarn. Beinahe zwei Drittel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, über ein Viertel ist bewaldet.[1]

Zum 1. Jänner 1993 wurde Bildein von der Marktgemeinde Eberau abgetrennt.

Gemeindegliederung

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Straße in Oberbildein

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026[2]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Oberbildein und Unterbildein.

Pfarrkirche Bildein
Die Mariensäule im Ortszentrum

Nachbargemeinden

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Deutsch Schützen-Eisenberg

(Bezirk Oberwart)

Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Ungarn
Eberau

Archäologische Funde belegen eine menschliche Bau- und Siedlungstätigkeit im unteren Pinkatal vor ca. 7.500 Jahren. Später, zur Zeit des Römischen Reiches war die Gegend Teil der Provinz Pannonia superior. Während der nächsten Jahrhunderte kam es durch Völkerwanderung und Kriegswirren zu einem regelmäßigen Herrschaftswechsel (siehe Geschichte des Burgenlandes), bis die Gegend schließlich um 900 Teil des Großfürstentums Ungarn wurde.[3]

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Beled verwendet werden. Der Name Belyd ist schon in einem Übereignungsbrief König Ludwig I. an Wilhelm Ellerbach 1369 bezeugt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört de jure seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Erst nach Befragungen durch eine alliierte Kommission wurden Ober- und Unterbildein 1922 endgültig Österreich zugesprochen.

1971 wurden Oberbildein und Unterbildein mit der Gemeinde Eberau vereinigt. Während alle anderen Orte bei Eberau verblieben, trennten sich Oberbildein und Unterbildein 1993 wieder von Eberau und bildeten die neue Gemeinde Bildein.

Bevölkerungsentwicklung

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Bildein: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026
Jahr  Einwohner
1869
  
703
1880
  
766
1890
  
790
1900
  
812
1910
  
818
1923
  
766
1934
  
727
1939
  
753
1951
  
658
1961
  
617
1971
  
553
1981
  
464
1991
  
380
2001
  
373
2011
  
364
2021
  
339
2026
  
354
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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  • Katholische Pfarrkirche Bildein hl. Vitus
  • In Bildein gibt es mit dem burgenländischen Geschichte(n)haus ein Museum, das die Geschichte des Burgenlandes seit 1921 vermittelt.
  • Ein 2006 errichtetes, frei begehbares Labyrinth bildet die erste Station des Bildeiner Grenzerfahrungsweges.

Jährliche Veranstaltungen

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Bildein ist vornehmlich landwirtschaftlich und vom Weinbau geprägt.

Gemeindeamt im ehemaligen Pfarrhof Unterbildein

Der Gemeinderat hat 11 Mitglieder.

Persönlichkeiten

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Ehrenbürger der Gemeinde

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  • Sandra Perl: Bildein. Vom Dorf an der Grenze zum Dorf ohne Grenzen. Politisches und gesellschaftliches Leben im 20. Jahrhundert. Diplomarbeit, Universität Wien 2003.
  • Eva Marion Windisch: Laut- und Formenlehre der Mundart von Unterbildein im Südburgenland. Diplomarbeit, Universität Wien 1996.
Commons: Bildein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Bildein, Flächennutzung. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 17. Oktober 2020.
  2. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  3. ↑ Sonja Radakovits-Gruber: Pinkaboden-Dörfer feiern heuer 800-Jahre-Jubiläum. In: meinbezirk.at. Bezirksblätter Burgenland, 13. September 2021, abgerufen am 13. September 2022.
  4. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2002 in Bildein. Amt der Burgenländischen Landesregierung, 21. Oktober 2002, abgerufen am 1. November 2026.
  5. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2007 in Bildein. Amt der Burgenländischen Landesregierung, 21. Oktober 2007, abgerufen am 1. November 2026.
  6. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2012 in Bildein. Amt der Burgenländischen Landesregierung, 4. November 2012, abgerufen am 1. November 2026.
  7. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2017 in Bildein. Amt der Burgenländischen Landesregierung, 29. Oktober 2017, abgerufen am 1. November 2026.
  8. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2022 in Bildein. Amt der Burgenländischen Landesregierung, 2. Oktober 2022, abgerufen am 1. November 2026.
  9. ↑ Bildeins neuer Ehrenbürger heißt Walter Temmel. meinbezirk.at, 18. Juni 2023