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Bergama

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Blick auf die Stadt

Bergama (lateinisch Pergamum, griechisch Pergamon) ist eine Stadtgemeinde (Belediye) im gleichnamigen Ilçe (Landkreis) der Provinz Izmir in der türkischen Ägäisregion und gleichzeitig ein Stadtbezirk der 1984 gebildeten Büyükşehir belediyesi İzmir (Großstadtgemeinde/Metropolprovinz). Seit der Gebietsreform ab 2013 ist die Gemeinde flächen- und einwohnermäßig identisch mit dem Landkreis.

Bergama ist der größte Kreis/Stadtbezirk der Provinz/Beyşehir Izmir und liegt in ihrem Norden. Dort grenzt Bergama an die Provinz Balikesir. Am nordöstlichen Stadtrand, östlich des Burgbergs (Akropolis), befindet sich die Kestel-Talsperre.

In der Antike befand sich hier die Stadt Pergamon, im Hellenismus die Hauptstadt des Reichs der Attaliden, das sich über große Teile des westlichen Kleinasiens erstreckte. Ihre Ruinen sind Forschungsgegenstand von Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts.

Der Kreis (Ílçe bzw. Kaza als Vorgänger) existierte schon vor Gründung der Türkischen Republik 1923. Zur ersten Volkszählung (1927) lebten hier 64.129 Menschen (auf 2.650 km² Fläche) in 170 (!) Dörfern, 13.868 Menschen wohnten im Verwaltungssitz.[2] Seit der Reform der Großstadtkommunen in der Türkei sind exakte Daten zur Einwohnerzahl von städtischen Zentren dort kaum noch möglich. Das System der Großstadtkommunen (Büyükşehir Belediyesi) in der Türkei wurde erstmals 1984 eingeführt. Die entscheidende Gebietsreform, wodurch die Struktur der Großstadtkommunen grundlegend verändert wurde, wurde 2012 per Gesetz (Nr. 6360) verabschiedet und trat am 30. März 2014 in Kraft. Damit stieg die Gesamtzahl der Großstadtkommunen in der Türkei auf 30 an. Alle Dörfer (Köy) und kleineren Gemeinden (Belde) innerhalb dieser 30 Provinzen verloren ihren rechtlichen Status (durch Auflösung der Dörfer/Köy) und wurden zu Stadtvierteln (Mahalle) der jeweiligen Kernbezirke (urbane Mahalle). Weil in der Türkei seit der Gebietsreform alle Dörfer offiziell als Stadtteile (Mahalle) zählen, wird statistisch meist nur noch die Bevölkerung des gesamten Landkreises (İlçe) ausgewiesen, nicht mehr die der eigentlichen Stadt. Diese Reform brachte fundamentale administrative Änderungen mit sich, auch für Bergama:

Da Bergama seit der türkischen Gebietsreform eine Großstadtkommune (Büyükşehir Belediyesi) ist, gibt es rechtlich keine formelle Trennung mehr zwischen dem eigentlichen Stadtzentrum (İlçe Merkezi) und den Dörfern des Landkreises; der gesamte Landkreis gilt statistisch als eine Gemeinde. Der offizielle Stand für den gesamten Landkreis Bergama lag am 31. Dezember 2025 bei 107.549 Einwohnern.[3] Die Kernstadt von Bergama (das eigentliche städtische Zentrum am Fuß der antiken Ruinen von Pergamon) hatte laut Hochrechnungen für das Jahr 2025 eine Einwohnerzahl von rund 73.000 bis 75.000 Menschen. Der urbane Kernbereich, bestehend aus den klassischen zentralen Stadtvierteln (18 Mahalle, u. a. Atatürk, Zafer, Turabey, Fevzipaşa, Ertuğrul) umfasst schätzungsweise etwa 55.000 bis 60.000 Einwohner (basierend auf aktuellen demografischen Verteilungen der urbanen Mahalle).[4]

(Bis) Ende 2012 bestand der Landkreis neben der Kreisstadt aus fünf Stadtgemeinden (Belediye) Ayaskent, Bölcek, Göçbeyli, Yenikent und Zeytindağ sowie 114 Dörfern (Köy) in sechs Bucaks (Amtsbezirken, Dereköy, Göçbeyli, İsmailli, Yukarıbey, Zeytindağ und Merkez). Die Dörfer wurden während der Verwaltungsreform 2013/2014 in Mahalle (Stadtviertel/Ortsteile) überführt, ebenso wurden die 14 Mahalle der o. g. fünf Mahalle zu jeweils einem vereinigt. Die 18 Mahalle der Kreisstadt blieben unverändert erhalten. Durch die Herabstufung der Belediye und Dörfer zu Mahalle stieg deren Zahl auf 137 an. Ihnen steht ein Muhtar als oberster Beamter vor. Ende 2020 lebten durchschnittlich 766 Menschen in jedem Mahalle, Fatih Mah. (17.042 Ew.) und Maltepe Mah. (11.274 Ew.) waren darunter die bevölkerungsreichsten.[5]

Zur Geschichte im Altertum und zur Grabungsgeschichte siehe vor allem den Artikel Pergamon.

Die Stadt Bergama gehört zu den wenigen historischen Städten in der Türkei, in denen sich die antiken, die osmanischen und junge türkische Strukturelemente eng miteinander verzahnen. Dank der geringen modernen Überprägung der Altstadt bis ins späte 20. Jahrhundert weist sie im Gefüge ihres Erscheinungsbildes aufschlussreiche Indizien über ihren bewegten Entwicklungsgang auf.

Einblicke in die Antike

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Bereits im 3. Jh. v. Chr. war eine kleine befestigte Akropolissiedlung auf dem Andesitfelsen nördlich der heutigen Stadt entstanden, deren Umfang sich etwa mit dem der Burgmauer von Pergamon deckt.
Bergama: Reste eines römischen Stadttors am Anstieg zur Akropolis.

Die Ruinenstätten Bergamas geben dank der Untersuchung durch Carl Humann und Wilhelm Dörpfeld zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein anschauliches Bild der Stadtentwicklung bis zur osmanischen Zeit, die uns bis zum Ende des 19. Jahrhunderts u. a. durch Alexander Conze, Johannes Heinrich Mordtmann und Heinrich Gelzer eindrucksvoll vermittelt wurden.[6][7][8] Bereits im 3. vorchristlichen Jahrhundert war eine kleine befestigte Akropolissiedlung auf dem Andesitfelsen nördlich der heutigen Stadt zwischen Selinos (Bergama Çayı) und Ketios (Kestel Çayı) entstanden, deren Umfang sich etwa mit dem der Burgmauer von Pergamon deckt. Mit dem Erstarken der pergamenischen Macht zu Anfang des 2. Jahrhunderts vor Christus erfolgte eine erste Erweiterung bis zur Attalischen Mauer nach Süden. Die zunehmende Blüte des pergamenischen Reiches dokumentierte sich in einer weiteren Ausdehnung der Stadt weiter nach Süden etwa um die Mitte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts. So reichte Pergamon damals fast bis in die vorgelagerte Ebene. Der Selinos und die sogenannte Eumenische Mauer bildeten die Siedlungsgrenze. Bereits nach den Wirren um Mithridates (ab etwa 133 v. Chr.) kam es zu einem erneuten bescheidenen Stadtwachstum über diese Grenzen hinaus bis in die flachen Bereiche südwestlich des Selinos.[9] Im 2. Jahrhundert n. Chr. soll die Stadt 120 000 Einwohner gehabt haben. Einige geben auch 180 000 Einwohner an.[10] Während der frühen römische Kaiserzeit bis etwa zur Mitte des 3. nachchristlichen Jahrhunderts erreichte die Siedlungsfläche offensichtlich das Asklepieion. Dabei blieben die ebenen Gebiete zwischen Selinos und Ketios siedlungsfrei. Dieses weite Vorpreschen der Stadt als offene Plananlage in die Ebene und die westlichen Hügelbereiche ist Indiz der Blüte- und Friedenszeit des römischen Imperiums. Pergamon war zur bedeutendsten Stadt der Provinz Asia aufgestiegen.[6]

Spätantike und Zeit der anatolischen Fürstentümer

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Zahlreiche Unsicherheitsfaktoren während der späten Kaiserzeit (Aufstände der Armee, häufiger Regentenwechsel, Bürgerkrieg, Goteneinfälle, Arabisch-Byzantinische Kriege u. a.) führten bald zu einer Reduktion der Siedlungsfläche. Die römische Unterstadt wurde zunehmend aufgegeben. Die Bewohner zogen sich aus der offenen Stadt in der schlecht zu verteidigenden Ebene aus Sicherheitsgründen fast vollständig auf die steile, leichter zu verteidigende Akropolis bis hinauf auf den halben Akropolisberg weit hinter die Eumenische Mauer zurück, wo die restaurierte Attalische Mauer genügend Schutz bot. Da sie damals den zweitwichtigsten Bischof der Region und einen byzantinischen Kaiser stellte (Philippikos, 711–713 n. Chr.)[11], dürfte die Stadt aber immer noch recht volkreich und von großer Bedeutung gewesen sein, selbst wenn mit einer Abnahme der Bevölkerung während dieser Zeit wohl zu rechnen war.

Der Arabereinfall Anfang des 8. Jahrhunderts brachte dann aber eine gewaltige Zäsur der Stadtentwicklung und markierte den endgültigen Übergang Pergamons von einer antiken Metropole zu einer stark reduzierten, rein defensiven byzantinischen Festungsstadt. Große Teile der antiken Bausubstanz wurden aufgegeben. Nach der Zerstörung der Stadt 716 nach Christus hinterließen die Araber Pergamon als weitgehend menschenleeren Trümmerhaufen. Dezimierung der Bevölkerung zwang zu einem erneuten Rückzug in eine Position, die eine bessere Verteidigung bei weiterer Bedrohung ermöglichte. Während der folgenden sogenannten Isaurischen Epoche (717–802 n. Chr.[12]) schrumpfte Pergamon auf ein kleines „Kastron“ weit zurück auf die Höhe der Akropolis mit der Byzantinischen Mauer als neuer Südgrenze. Die Stadt wurde damit fast auf das Maß der ersten Ansiedlung (Burgmauer) reduziert. Der niedrige Rang Pergamons als Bischofssitz in jener Zeit zeigt, dass die Araber der ehemals ersten Stadt der Provinz Asia einen tödlichen Schlag versetzt hatten. Sie sollte sich davon nie wieder völlig erholen.[13][14][15] Erst das 11. und 12. Jahrhundert brachte der Stadt wieder die zum Aufschwung notwendige Atempause. Unter den Komnenen rückte sie erneut weit die Flanken des Akropolisberges hinab bis zur sogenannten Römischen Mauer. Während die Unterstadt weiterhin dem Verfall preisgegeben blieb, begann eine neue Blütezeit, als Pergamon als Metropolis den höchsten Verwaltungsrang (Neocastra) der Region erhielt und als gut bevölkert und wohlhabend bezeichnet wurde. Allerdings wurde in Pergamon gleichzeitig im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die eindringenden turkmenischen Nomadengruppen im 13. Jahrhundert ein Ausbau der hochgelegenen Burg erheblich stärker in Angriff genommen als der befestigten Wohnstadt, deren Mauern bald kaum noch Schutz boten.[16]

Wochenmarkt in Bergama beim Güdük Minare aus der Karesi-Beylik-Zeit (Anfang 14. Jh.)

Nach der historischen Schlacht von Manzikert (1071), bei der die Seldschuken das Byzantinische Reich besiegten, drangen turkmenische Stämme immer weiter nach Westanatolien vor. Pergamon, das damals unter byzantinischer Herrschaft stand, litt stark unter diesen Vorstößen und den damit einhergehenden Verwüstungen. Dennoch gelang es den Byzantinern unter der Dynastie der Komnenen vorerst, die Stadt als wohlhabenden Stützpunkt zu halten. Nachdem allerdings die Rum-Seldschuken im 13. Jahrhundert durch den Einfall der Mongolen geschwächt wurden, zerfiel Zentral- und Westanatolien in zahlreiche unabhängige Grenzfürstentümer, die sogenannten Anatolischen Beyliks. In diesem Zusammenhang nutzte nach dem Sieg der Türken über byzantinische Truppen das Beylik der Karesioğulları (Karası; Karasu) das Machtvakuum, eroberte 1301/1302 die Stadt Pergamon und beendete dort die jahrhundertelange byzantinische Herrschaft. Danach blieb die dortige Burgfestung wichtigster Bestandteil der Stadt zur Verteidigung gegen die sich ausbreitenden Osmanen. Zugleich siedelten sich in ihrem Umfeld aus dem Osten kommende turkmenische Bevölkerungsgruppen an, sowohl Turkmenen, die unter dem Befehl von Ece Halil vor den Mongolen geflohen waren, als auch Çepni-Turkmenen aus dem Stamm der Oghusen. Bergama verblieb etwa 40 Jahre lang unter der Herrschaft des Fürstentums der Karasıoğulları. Unter der Verwaltung von Karası Bey Yahşi Han wurden verschiedene wohltätige Stiftungen (*Waqfs*) gegründet und städtebauliche Maßnahmen eingeleitet.[17] Ibn Battuta, der Pergamon 1330 besucht hatte, beschrieb den Ort als ruiniert mit einer großen festen Burg[18], als ein typisches Merkmal dieser Epoche, in der man derartige Kastelle als Stützpunkte für Truppen weiterbetrieb. Die eigentliche Stadtmauer wurde geschleift, oder man ließ sie einfach verfallen.[19] 1345 ging Pergamon in osmanischen Besitz über. Als Festung, wie unter Byzanz und Karası, hat der Ort danach zunächst keine Bedeutung mehr.

Früh-osmanische Entwicklung

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Nachdem die Osmanen unter Sultan Orhan I. das Beylik annektiert hatten, wurde die Stadt zum Gerichtsbezirk (kaza) des Sandschaks Khudāwendigār (Bursa) im Eyâlet Anatolien, später des Sandschaks İzmir im Vilâyet Aydın. Die osmanische Stadt Bergama entwickelt sich zunächst bescheiden in der Flussniederung mit ersten osmanischen Bauten auf den Ruinen der römischen Unterstadt. Obwohl Kreisstadt, fristete sie ein untergeordnetes Dasein. Der Ort bekam zunächst einen neuen Namen: Mermere (Marmara)[20], ehe sich der historische als „Bergama“ wieder durchsetzte. Xavier de Planhol weist mit Recht darauf hin, dass sich die osmanischen Nachfolgestädte anfangs nur wenig von einfachen Dörfern unterschieden.[21] Je mehr sich das Osmanenreich etablierte, umso weniger bedurfte es einer ständigen Befestigung der Städte, auch wenn die alten Mauern auf dem antiken Stadtberg gelegentlich noch eine Rolle spielten so 1402 beim Mongoleneinfall (Timur). Dabei wurde die Stadt geplündert und die Bevölkerung erneut dezimiert, der Vorfall blieb aber ohne nennenswerte Wirkung auf die weitere Entwicklung Bergamas. Bereits seit dem 14. Jahrhundert wurde der Ausbau der Unterstadt von den neuen (osmanischen) Herren intensiv vorangetrieben.

Ein altes islamisches Stadtzentrum?

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Brücke über den Selinos (Bergama Çayı) unweit er Ulu Cami.
Bergama: Blick auf die Altstadt um die Rote Halle.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang ein halbkreisförmiger Straßenring, der von der Ulu Cami Köprü ausgehend südlich des Selinos zur Kızıl Avlu (Rote Halle) hinüberführt und einen zentralen Teil der Altstadt mit dem Zentrum des heutigen Çarşı einschließt. Trotz der starken baulichen Überprägung der ehemals planmäßig angelegten römischen Unterstadt und ihrer heutigen Ausprägung als typischer islamischer Sackgassengrundriss zeigen sich im Wegenetz Unterschiede zwischen den westlichen und südwestlichen Ortsteilen mit geradlinig-rechtwinkligem Muster einerseits, wo sich der römische Straßengrundriss partiell durchpaust, und dem eher regellos strukturierten Innenstadt-Halbkreis andererseits, wo das Halbrund des Bazarzentrums deutlich ungeregelt angelegt ist, dessen Muster sich einer geplanten (römischen) Strukturierung nur schwer zuordnen lässt.[22] Inwieweit sich hinter dieser Struktur ein früher Entwicklungsansatz der osmanischen Stadt verbirgt, ist bislang ungeklärt: Nach den Quellen ist die Ulu Cami auf dem nordöstlichen Selinosufer die älteste Moschee Bergamas und wohl auch die größte und bedeutendste. Man sollte erwarten, dass sich ein wirtschaftlicher Mittelpunkt der früh-osmanischen Stadt im Umkreis um diese Hauptmoschee entwickelt haben dürfte, was aber keineswegs der Fall ist. Der liegt vielmehr weitab davon an der südöstlichen Peripherie der alten Kernstadt. Und genau dort, im Mittelpunkt der Altstadt im Bereich des heutigen zentralen Çarşı, kreuzen sich zwei Straßenzüge auffallend rechtwinklig. Beide lassen sich in das römische Grundrissmuster ohne weiteres einfügen, das anhand einzelner antiker Gebäudereste unschwer nachvollziehbar ist und das typische Hauptachsenkreuz der römischen Stadtanlage signalisiert. Und genau dort liegt auch das alte Bazarzentrum. An dieser Stelle, das zeigen die Ergebnisse historischer Forschung, liegen auch die meisten und bedeutendsten „Profan-“ und „Sakralbauten“ der frühosmanischen Periode.[18] Der Charakter der anfänglichen osmanischen Siedlung als kümmerliche „Einnistung“ in die römischen Ruinen hatte sich offenbar sehr bald geändert: Die Bauten zeigen klar die positive Entwicklung der noch jungen osmanischen Unterstadt an. Gleichzeitig rückt der zentrale Çarşı damit an eine Stelle in der frühosmanischen Stadt, wo die Karawanen von Süden über verschiedene Handelsstraßen Bergama erreichten. Hier konzentrieren sich zudem die alten Karawansereien (Hane, s. u.), wie der Çukur Han, der Tuz Han (1431) oder der Acem-Katır Han, so dass man für diese Zeit einen starken Zuzug von Neusiedlern ziemlich sicher annehmen kann. In diesem Zusammenhang verdient auch eine eigene Münzstätte der Stadt Erwähnung.[23]

Jüngere Phasen von Niedergang und Stagnation

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Zwischen dem ausgehenden 16. und späten 18. Jahrhundert weist diese Periode osmanischer Repräsentationsbauten eine deutliche Lücke auf, ein Zeitraum, für den ein sukzessiver erneuter Niedergang der Stadt überliefert wird – unter anderem als Folge wiederholter Militärrevolten, der Herausbildung unabhängiger Derebeyliks und der Perserkriege im 17. Jahrhundert, eine Situation, die sich erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft der Kara-Osman Oğulları ändern sollte.[24] Diese Dynastie der Karaosmanoğulları, ein einflussreicher Familien-Clan von Ayans (Notable, Derebeys, lokale Machthaber und Grundbesitzer) im Osmanischen Reich, kontrollierte im 18. und frühen 19. Jahrhundert als autonomer Regionalfürstenclan weite Teile Westanatoliens, wobei die Stadt Bergama eine strategisch und wirtschaftlich zentrale Rolle in ihrem Herrschaftsbereich spielte. Mitglieder der Familie regierten Bergama über Jahrzehnte als Voyvodas (Steuereintreiber und Verwalter) übten administrative Kontrolle und Einfluss und prägten das Stadtbild nachhaltig.[25] Innenpolitische Stabilisierungsmaßnahmen im Laufe des 19. Jahrhunderts durch gezielte Auflösung der unabhängigen Derebeyliks verbunden mit einer sukzessiven Zwangsansiedlung nomadisierender Bevölkerungsgruppen stoppten den generellen Niedergangstrend in den anatolischen Städten und brachten dem Land bis zur Jahrhundertwende die notwendige innere Sicherheit, aus der mit der Zeit ein bescheidener neuer Aufschwung des Städtewesens gedeihen konnte. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Auf und Ab der Bevölkerungszahl Bergamas: 1637 werden nur noch 2 500 Bewohner überliefert. Die Stadt hatte aber im Laufe der osmanischen Zeit bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts eine beachtliche Ausweitung erfahren. Für Bergama werden 1816 von 8000 Einwohnern 1600 als Griechen, 70 als armenisch und 100 als jüdisch angegeben[26], und um die Wende ins 20. Jahrhundert sind von 25000 Bewohnern 13000 Türken, 10600 Griechen und der Rest Juden und armenische Christen.[27]

In Bergama hatten sich am linken Ufer des Selinos in christlichen Vierteln Griechen und Armenier angesiedelt, deren Häuser heute oft noch auf Resten aus römischer Zeit stehen und möglicherweise zu den frühesten Bauten der heutigen türkischen Nachfolgestadt gehören.

Im Norden am linken Ufer des Selinos im untersten Anstieg zur Akropolis und z. T. noch auf den Ruinen der Attalischen Stadt hatten sich Griechen und auch Armenier in einem Christenviertel angesiedelt, deren Häuser oft heute noch auf Resten aus römischer Zeit stehen. Ihre Bewohner lebten vom Handel, vom Siebmachen oder vom Gerbergewerbe im Tabak-Hane nahe der Tabak-Köprü (Musluk-Köprü).[28] Diese Viertel zählen möglicherweise zu den Urzellen der heutigen türkischen Nachfolgestadt, obwohl die älteste nachweisbare Kirche (Hagios Theodori) erst aus dem Jahre 1545 stammt. Die ersten osmanischen Stadtteile südlich anschließend an die Christenviertel von der Ulu Cami ausgehend über den Selinos hinweg dürften sich wohl kaum viel später herausgebildet haben. Wann sich das Judenviertel im Osten dazugesellte, ist fraglich. Vermutlich geschah aber auch dies relativ früh. Denn dieser Stadtteil ist von später angelegten osmanischen Quartieren eingeschlossen, die sich weit nach Süden, Westen und Südosten vorschieben – und das bereits im 19. Jahrhundert. Jüngere Stadterweiterungen (Mahalle), die heute etwa 150 Jahre alt sein dürften, entstanden in den MahalIe Haci Nebi im Südosten und vor allem in Kurşunlu im Süden auf Kosten großer peripherer Friedhofsflächen, wo im Verlauf des 19. Jahrhunderts anstelle des alten „Eski Konak“-Verwaltungsgebäudes im Zentrum des innerstädtischen Çarşı ein neues Konak neben der Kurşunlu Moschee errichtet worden war.[29] Zum anderen wuchs die Stadt Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nach Südwesten durch Zuzug politischer Rückwanderer aus Bulgarien (Muhacir) auf die Höhe des Kız Tepe zum Asklepieion hin. Ein Wohnviertel für Zigeuner, das zuvor am Selinos im Nordwesten der Stadt gelegen hatte, verlagerte sich nach Südwesten hinter die Ruinen des römischen Theaters.

Unter den politisch und wirtschaftlich weltweit gespannten Verhältnissen des anlaufenden 20. Jahrhunderts verzeichnete Bergama erneut einen Bevölkerungsschwund (Einwohnerzahl 1927: 13223). Zwischen der Jahrhundertwende und 1940 hatte sich die Einwohnerzahl der Stadt um 40 % auf 14500 reduziert. Diese Periode stagnierender, teilweise sogar sich ausdünnender Siedlungsfläche ging parallel mit einer völligen Turkisierung der Stadt. Kriegerische Auseinandersetzungen mit Nachbarstaaten, kolonialpolitische Interessen europäischer Länder, innenpolitische Unruhen und Probleme mit ethnischen Minderheiten hatten schon längere Zeit zuvor den endgültigen Zerfall des Osmanischen Reiches signalisiert. Verfolgungen und Massaker unter den Armeniern und Kurden, die Folgen des Türkischen Befreiungskrieges Anfang der 1920er Jahre, vor allem die Flucht griechischer Bevölkerungsteile dezimierten die Einwohnerzahlen der Städte nicht selten auf weniger als die Hälfte.[30] Nach der Schlacht um Bergama besetzten griechische Truppen in den Jahren 1919–1923 die Stadt, die aber im Zuge des Bevölkerungsaustauschs nach dem Vertrag von Lausanne ihre griechischen Einwohner verlor und von umgesiedelten Türken aus Griechenland besiedelt wurde. Im Jahr 1950 wurde die Bevölkerungszahl mit 16.500 bzw. 16.419 angegeben.[31][32]

Moderner Entwicklungsgang

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Zwischen dem dicht bebauten alten und dem von Grünanlagen unterbrochenen neuen Zentrum wuchs nach und nach entlang der Hauptstraße ein langgestreckter neuer Çarşı.
Ein Blick in den 1980er Jahre in das Innere des Bedesten von Bergama, einst ein Zentralbau des Çarşı vermutlich aus dem 16./17. Jahrhundert, offenbart seinen Funktionswandel zum einfachen Lagergebäude.

Ein typisches Gebäude aus der Zeit vor der Modernisierung der alten Geschäfts- und Gewerbeviertel der Altstadt ist der Bedesten, ein Kommerzialbau, den man in vielen älteren türkischen Basarvierteln antrifft, der meist das historische Zentrum des Geschäftsviertels markiert und der In Bergama dem Baustil und Typ nach vermutlich im 16. bis 17. Jahrhundert errichtet wurde. Seine einstige zentrale Funktion war schon in den 1980er Jahren zu der eines Warenlagers herabgestuft. Auch wenn die ersten Schritte zu einer Umgestaltung der Stadt Bergama nach zeitgemäßen ökonomischen und verkehrstechnischen Gesichtspunkten bereits im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts unternommen worden waren, als unter der Protektion der Kara-Osman-Oğulları eine beträchtliche Anzahl von Sakral- und Profanbauten über den Ortsbereich verteilt entstanden[33] und man das Verwaltungsgebäude aus dem Stadtzentrum in die südliche Randzone verlegte, wo sich die Verkehrsströme am Ortseingang bündelten, wurden die Wohn- und Gewerbeflächen Bergamas erst in Zeiten allgemeiner wirtschaftlicher Aufwärtsentwicklung nach 1950 deutlich ausgeweitet. Ein Bevölkerungsanstieg auf mehr als das Doppelte bis zum Anfang der 1980er Jahre (1980: 34716 Einw.) signalisierte das Wachsen eines gesunden Wohlstandes, der sich in der Anlage einer modernen Neustadt auch nach außen hin sichtbar dokumentierte und zu einer teilweise funktionalen Umstrukturierung des Stadtzentrums führte. Die klare Betonung der Funktionstrennung zwischen traditionellem privatem Gewerbe mit Kern im Altstadt-Çarşı einerseits und öffentlicher Verwaltung um den Atatürkplatz auf der anderen Seite an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt ergab sich erst im Laufe der letzten 80 Jahre. Während dieser Zeit bildeten sich die modernen Ortsteile der Stadt durch schrittweise Anlage von Behörden, Schulen und dergleichen auf den Friedhofsflächen um das Konak aus dem 19. Jahrhundert. Zwischen dem dicht bebauten alten und dem von Grünanlagen unterbrochenen neuen Zentrum wuchs nach und nach entlang der Hauptstraße ein langgestreckter neuer Çarşı, wodurch zwischen den beiden Ansatzpolen moderne Geschäfte mit gehobenem Angebot mit einer typischen Häufung von Banken am Übergang vom alten zum modernen Geschäftsviertel entstand.[34]

Funktionswandel der Karawansereien

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Dieser Wandlungsprozess zeigte sich auch in einem Funktionswandel der Karawansereien (Hane) aus vorrepublikanischer Zeit. Über ein Dutzend solcher Hane sollen in der Stadt noch Ende des 19. Jahrhunderts bestanden haben und auch noch in Funktion gewesen sein. Aber es gab damals bereits Hinweise dafür, dass einige dieser Gebäude ihre Teilfunktion als Übernachtungs-Quartiere an zeitgemäße Gasthäuser abgegeben hatten.[35] Bis auf den Çifut-Han im alten jüdischen Viertel im östlichen Stadtteil Divan Hidir lagen wohl alle Hane direkt im Altstadtkern oder seiner unmittelbaren Nachbarschaft. Zwischen dem Atatürkplatz im Süden und dem ehemaligen Pferdemarkt im Norden sind einige Hane namentlich überliefert, manche von ihnen sind der Lage nach genau identifizierbar. Eine Kartierung aus den frühen 1980er Jahren gibt darüber genauere Auskunft:[36]

Pasoğlu-Han: Am ehemaligen Pferdemarkt, wurde komplett restauriert und zu einem modernen Boutique-Hotel, Restaurant und Café umgebaut.

Katırcı-Han (19. Jahrhundert): Ebenfalls am ehemaligen Pferdemarkt, ist bis auf das historische Eingangstor und wenige Außenwände zerstört, wird gewerblich genutzt: kleine Handwerks-Betriebe, traditionelles Teehaus.

Çukur-Han: Historische Karawanserei im Zentrum des Çarşı aus dem 15./16. Jahrhundert, ist rezent eine Ruine.

İki Kapılı-Han: Am Gemüsemarkt

Taş-Han: Ein gut erhaltener, klassischer Han neben der İncirli-Moschee, dessen Erdgeschoss als Läden, Werkstätten, Lager und kleine Möbelfabrik genutzt wird. Im Obergeschoss dient die Anlage als Wohnung.

Pamuk-Han: Am Pekmez-Bazar (Traubensaft-Markt), historisch für den Baumwollhandel genutzt, erhaltene Erdgeschossbereiche dienen heute als Einzelhandelsgeschäfte.

Yasiz Oğlu-Han: Ein teilweise abgebrannter kleinerer, stark vernachlässigter Han, dessen verbliebene Räume von lokalen Handwerkern als Depots genutzt werden.[35]

Çifut-Han: Liegt außerhalb (s. o.) und ist als Depot erhalten geblieben. Zumeist Geschäftsräume, ansonsten sind verbliebene Räume und angrenzende Strukturen einfache Verkaufsflächen oder Lagerräume des lokalen Handwerks.

Der Çukur Han in Bergama hatte in den 1980er Jahren im oberen Stockwerk noch teilweise Hotelfunktion.

Çukur Han: In den Untergeschossen Werkstätten für Kleinhandwerker (Holz-, Leder- und Metallverarbeitung), im oberen Stockwerk wurde noch teilweise Hotelfunktion beibehalten.

Pamukhan: Wurde zunächst als Großbäckerei, dann als Lager eingerichtet.

Weitere dieser alten Gebäude waren bereits in den 1980er Jahren abgerissen und durch Neubauten ersetzt:

Acem-Han: Am früheren Fischmarkt, dort entstanden zwei Geschäftshäuser mit Banken, Büros und Läden bzw. modernen Handwerksbetrieben (Kupferschmiede/Metallwerkstätten).

Bakır-Han: Auch am früheren Fischmarkt, das Areal wurde in eine Innenhof-Anlage mit Passagen umgebaut, in der sich u. a. moderne Betriebe des Druckereigewerbes angesiedelt haben.

Müslü-Han: Ebenfalls am früheren Fischmarkt. In den 1980er Jahren stark verändert und in private Parzellen aufgeteilt, Teil des überdachten Viktualienmarktes für Obst, Gemüse und Fleisch (Sebze ve Meyve Halı), dient heute vorwiegend als Lagerraum für umliegende Geschäfte im Marktviertel.

Der İki Kapılı Han (Zwei-Tore-Karawanserei) in Bergama diente in den 1980er Jahren als Teil des Obst und Gemüsemarktes.

Iki Kapılı-Han (auch Portakal- oder Katır-Han genannt) am Gemüsemarkt: Wurde überbaut: Zunächst im Innenhof ein Gemüse- und Spezereienmarkt sowie Lager und kleinere Handwerksbetriebe. Die Reste wurden im Laufe der Moderne durch neuere Wohn- oder Geschäftsbebauung ersetzt.

Der Ak Han (weiße Karawanserei), ein modernes Bürogebäude in Bergama.

Die meisten Großhandelsinstitutionen sind aus dem Bereich der zentralen Altstadt inzwischen in moderne Gebäude im Neustadtteil umgezogen, wo sie verkehrsgünstiger liegen. Seit etwa sechs Jahrzehnten wächst die Stadt konsequent entlang der Ausfallstraße nach Dikili – mit einzelnen modernen Bürogebäuden, Ladenzeilen und Gaststätten, hauptsächlich aber mit Einrichtungen, die auf Fernreiseverkehr ausgerichtet sind, und solchen der öffentlichen Hand. Reisebüros, Tourismus-Information oder Busterminal und Taxiunternehmen gehören hier ebenso zum typischen Bild wie Wetteramt, Wetterstation, Forstamt, Straßenbau-Meisterei, Landwirtschafts- und Dorfbau-Genossenschaft. Wohngebiete sind vor allem nach Südosten zur Umgehungsstraße (Çevre Yolu) nach Soma hin gewachsen.[37]

Städtepartnerschaften

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Trajan-Tempel in Pergamon

Bergama unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:

Persönlichkeiten

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Im Kreis werden Teppiche gewebt, die auch den Ortsnamen tragen:

  • Yağcıbedir
  • Kazdağı
  • Yuntdağı
  • Yüncü Karakeçili
  • Kozak

Einige ältere Exemplare sind vor Ort im staatlichen Archäologischen Museum ausgestellt. In den 1980er Jahren entstanden in den Regionen Ayvacık und Yuntdağ nahe der Stadt Bergama die Kooperativen der DOBAG-Initiative, von denen eine Erneuerung des traditionellen Handwerks des Teppichknüpfens mittels handgesponnener, mit Naturfarben eingefärbter Wolle ausging.[39]

Literatur (chronologisch)

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  • Volker Höhfeld: Städte und Städtewachstum im Vorderen Orient. Vergleichende Fallstudien zur regionalen Differenzierung jüngerer städtischer Entwicklungsprozesse im orientalisch-islamischen Kulturkreis. In: Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients, Reihe B, Nr. 61. Wiesbaden 1985, S. 99–114.
  • Manfred Klinkott: Die byzantinischen Befestigungsanlagen von Pergamon mit ihrer Wehr- und Baugeschichte, de Gruyter 2001.
  • Wolfgang Radt: Pergamon. Geschichte und Bauten einer antiken Metropole. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-89678-116-2.
  • Stephan W. E. Blum, Frank Schweizer und Rüstem Aslan: Luftbilder antiker Landschaften und Stätten der Türkei. Mit Flugbildern von Hakan Öge. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2006, 144 S. mit 97 Farbabb., ISBN 3-8053-3653-5, Seite 24–29.
Commons: Bergama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Bergama Nüfusu, İzmir, abgerufen am 8. Juni 2021
  2. ↑ Population de la Turquie - Recensement 1927 (französisch)
  3. ↑ İlçe Merkez Nüfusu/Toplam Nüfus / İzmir Bergama Nüfusu Detay. In: nufusune.com. 2025, abgerufen am 7. September 2026 (türkisch).
  4. ↑ Demografi İzmir Bergama Nüfusu. In: Endeksa. Abgerufen am 6. September 2026 (türkisch).
  5. ↑ Bergama Mahalle Muhtar Telefonları – Mahalle und Muhtare
  6. 1 2 Alexander Conze: Die Stadt. In: Alexander Conze (Hrsg.): Altertümer von Pergamon. 1, Stadt und Landschaft. Text 2. Berlin 1913.
  7. ↑ Johannes Heinrich Mordtmann: Die osmanische Zeit. In: Alexander Conze (Hrsg.): Altertümer von Pergamon. 1, Stadt und Landschaft, Text 1. Berlin 1912.
  8. ↑ Heinrich Gelzer: Pergamon unter Byzantinern und Osmanen. In: Abhandlungen der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Phil.-Hist. Abh. II. Berlin 1903, S. 1–102.
  9. ↑ Volker Höhfeld: Städte und Städtewachstum im Vorderen Orient. Vergleichende Fallstudien zur regionalen Differenzierung jüngerer städtischer Entwicklungsprozesse im orientalisch-islamischen Kulturkreis. In: Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients. Reihe B, Nr. 61. Wiesbaden 1985, S. 100 f.
  10. ↑ . Heinrich Gelzer: Pergamon unter Byzantinern und Osmanen. In: Abhandlungen der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Phil.-Hit. Abh. II. Berlin 1903, S. 7.
  11. ↑ Heinrich Gelzer: Pergamon unter Byzantinern und Osmanen. In: Abhandlungen der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Phil.-Hist. Abh. II. Berlin 1903, S. 40 ff.
  12. ↑ The Isaurian Dynasty (717–802). In: Dumbarton Oaks. Abgerufen am 8. September 2026 (englisch).
  13. ↑ Heinrich Gelzer: Pergamon unter Byzantinern und Osmanen. In: Abhandlungen der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Phil.-Hist. Abh. II. Berlin 1903, S. 62 ff.
  14. ↑ Wolfgang Müller-Wiener: Mittelkalterliche Befestigungen im südlichen Ionien. In: Istanbuler Mitteilungen. Band 2, 1961, S. 86 ff.
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  38. ↑ Побратимени градове; Städtepartnerschaften von Assenowgrad (bulgarisch)
  39. ↑ Werner Brüggemann und Harald Böhmer: Teppiche der Bauern und Nomaden in Anatolien. 2. Auflage. Verlag Kunst und Antiquitäten, München 1982, ISBN 3-921811-20-1.
Bergama

Hilfe zu Wappen
Bergama (Türkei)
Bergama (Türkei)

Die Lage von Bergama in der Provinz
Basisdaten
Staat: Turkei Türkei
Provinz (il): Izmir
Einwohner: 104.944[1] (2020)
Koordinaten: 39° 7′ N, 27° 11′ OKoordinaten: 39° 7′ 22″ N, 27° 10′ 42″ O
Höhe: 68 m
Fläche: 1.544 km²
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90)
Postleitzahl: 35 700
Kfz-Kennzeichen: 35
Struktur und Verwaltung (Stand: 2025)
Gliederung: 137 Mahalle
Bürgermeister: Tanju Çelik (CHP)
Postanschrift: İslamsaray Mah.
Kınık Caddesi No:120
35700 Bergama / İZMİR
Website:
Landkreis Bergama
Einwohner: 104.944[1] (2020)
Fläche: 1.544 km²
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Kaymakam: Avni Oral
Website (Kaymakam):