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Benjamin Rudolph

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Benjamin Rudolph (* 1982 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Architekt und Bauhistoriker bzw. Denkmalpfleger.

Rudolph absolvierte 1999 ein Praktikum bei der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, die in Rudolstadt ihren Sitz hat. Danach leistete er von 2001 bis 2002 Zivildienst im Sachgebiet Bauforschung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege in Zossen. Danach absolvierte er von 2002 bis 2008 ein Studium der Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar, Vertiefung Baudenkmalpflege bei Hermann Wirth mit dem Abschluss M.Sc. Nach seinem Abschluss war er ab 2008 im Architekturbüro Rittmannsperger + Partner, Darmstadt/Erfurt tätig. Von 2008 bis 2010 hatte er ein Volontariat im Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Erfurt. Er ist seit 2008 ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger des Thüringischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie. Seit 2011 ist Rudolph freiberuflich als Architekt und Bauhistoriker tätig (SUM MONUMENTUM).[1] Er ist mit zahlreichen bauhistorischen Veröffentlichungen zu Burgen und Schlössern insbesondere Mitteldeutschlands hervorgetreten.

Werke (Auswahl)

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  • Rainer Müller und Benjamin Rudolph: Mildenfurth bei Wünschendorf. Prämonstratenserstift und Schloss (= Kleine Kunstführer, Nr. 2370.) Schnell & Steiner, Regensburg 2025, ISBN 978-3-7954-7356-3.
  • Benjamin Rudolph und Ines Spazier: Die Kemenate der Burg Orlamünde/Thüringen, Verlag Beier & Beran Archäologische Fachliteratur (Verlag), Langenweißbach 2023. ISBN 978-3-95741-185-3
  • Benjamin Rudolph: Schloss Wernigerode : die mittelalterliche und frühneuzeitliche Baugeschichte (bis 1800), Verlag Janos Stekovics , Wettin-Löbejün 2016.
  • Benjamin Rudolph, Niels Fleck, G. Ulrich Großmann: Veste Coburg, Schnell & Steiner, Regensburg 2025, ISBN 978-3-7954-9048-5
  • Benjamin Rudolph: Festungen in Thüringen, hrsg. von Eberhardt Kettlitz, Schnell & Steiner, Regensburg 2018. ISBN 978-3-7954-3304-8

Einzelnachweise

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  1. https://www.sum-monumentum.de/sm