Zum Inhalt springen

Bekum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bekum
Gemeinde Hohenhameln
Koordinaten: 52° 16′ N, 10° 6′ OKoordinaten: 52° 16′ 16″ N, 10° 6′ 6″ O
Fläche: 2,92 km²[1]
Einwohner: 187[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1964
Eingemeindet nach: Stedum
Postleitzahl: 31249
Vorwahl: 05128
Bekum (Niedersachsen)
Bekum (Niedersachsen)
Lage von Bekum in Niedersachsen

Bekum ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Hohenhameln im Landkreis Peine in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1964 eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Hohenhameln gehört Bekum zur Ortschaft Stedum-Bekum.

Das Dorf Bekum liegt zwei Kilometer nordöstlich des Ortskerns von Hohenhameln und ist am nordöstlichen Ortsrand baulich mit dem Dorf Stedum zusammengewachsen.

Bekum gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Peine im Hochstift Hildesheim. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Hohenhameln im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Bekum an das Königreich Hannover. Die Gemeinde gehörte dort wieder zum Amt Peine bis auf die Zeit von 1852 bis 1859, in der sie zum Amt Hohenhameln gehörte. 1867 fiel Bekum mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Peine. Am 1. Juli 1964 wurde Bekum in die Nachbargemeinde Stedum eingegliedert, die ihrerseits am 1. März 1974 nach Hohenhameln eingemeindet wurde.

Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Einwohner Quelle
1812140[2]
1845186[3]
1871184[4]
1910173[5]
1925178[6]
1939154[6]
1950366[7]
1961233[7]

In Bekum befindet sich das Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Stedum-Bekum.

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist das Schützenkorps Bekum-Stedum von 1956.[8]

Bekum liegt an der Bundesstraße 494 zwischen Hohenhameln und Peine.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Bekum
  2. Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  3. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 72 (google.de).
  4. Volkszählung 1871
  5. Landkreis Peine im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juli 2023; abgerufen am 12. Januar 2026.
  6. 1 2 Michael Rademacher: Peine. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  7. 1 2 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  8. Vereinsliste Hohenhameln