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Beesel

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Gemeinde Beesel
Flagge der Gemeinde Beesel
Flagge
Wappen der Gemeinde Beesel
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Limburg
Bürgermeister Martijn Derks (VVD)[1]
Sitz der Gemeinde Reuver
Fläche
 – Land
 – Wasser
29,15 km²
27,88 km²
1,27 km²
CBS-Code 0889
Einwohner 13.569 (1. Jan. 2026[2])
Bevölkerungsdichte 465 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 16′ N,  2′ OKoordinaten: 51° 16′ N,  2′ O
Bedeutender Verkehrsweg A73
Vorwahl 077
Postleitzahlen 5953–5954
Website beesel.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Beesel (anhören/?) ist eine niederländische Gemeinde der Provinz Limburg und hatte am 1. Januar 2026 laut Angabe des CBS 13.569 Einwohner. Das Gemeindegebiet liegt vollständig zwischen der Maas und der ungefähr parallel zu ihr verlaufenden deutschen Grenze.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Beesel (2.415 Einwohner, Stand 1. Januar 2024)[3], Offenbeek (4.835 Einwohner) und Reuver (6.140 Einwohner). Offenbeek und Reuver sind im Siedlungskern zusammengewachsen und bilden mit rund 11.000 Einwohnern die Kleinstadt Reuver, gelegen am limburgischen Rijksweg 73. Beesel ist ein agrarisch geprägtes Dorf am Maasufer abseits der Hauptstraße. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Reuver.

Nachbargemeinden

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Die frühere nördliche Nachbargemeinde Belfeld ist seit 2001 Stadtteil von Venlo. Die frühere südliche Nachbargemeinde Swalmen ist seit 2007 Stadtteil von Roermond. Auf der rechten Maasseite ist Beesel die letzte verbleibende Landgemeinde zwischen den beiden Städten.

Die Nachbargemeinden auf der anderen Maasseite sind Peel en Maas und Leudal. Die deutsche Nachbargemeinde ist Brüggen. Beesel und Brüggen verbindet seit 2019 eine „strategische Partnerschaft“ genannte Städtepartnerschaft.

Kommunalwahl am 18. März 2026[4]
Wahlbeteiligung: 48,05 %
 %
40
30
20
10
0
34,59
31,17
21,16
13,08
SVBa
VLPc
BLd
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+12,80
−4,61
−4,65
−3,54
SVB
VLP
BL
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Samen Verder Beesel
c Verantwoorde Lokale Politiek
d Beeselse Lijst

Sitzverteilung im Gemeinderat

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Der Gemeinderat wird seit 1982 folgendermaßen gebildet:

ParteiSitze[4]
198219861990199419982002200620102014201820222026
Samen Verder Beesel a235
CDA444543234555
Verantwoorde Lokale Politiek b c326345456543
Beeselse Lijst d322222223332
PvdA a242332322
VVD11122233
Politieke Ouderen Beesel-Reuver11
REAL0
Werknemerslijst c e11
Lijst Joosten c f11
Lijst Steeghs-Gielen0
Gesamt151515151515151515151515
Anmerkungen
a 
Samen Verder Beesel ist ein Zusammenschluss der lokalen Gruppen von PvdA-, D66- und GroenLinks.
b 
Bis einschließlich 1994 kandidierte Verantwoorde Lokale Politiek unter dem Namen Verantwoorde Gemeente Politiek.
c 
Zur Kommunalwahl 1990 schlossen sich die Werknemerslijst und die Lijst Joosten der Lokalpartei Verantwoorde Gemeente Politiek an.
d 
Die Beeselse Lijst führte bis einschließlich 1986 den Namen Lijst Heldens.
e 
Im Jahr 1982 trug die Werknemerslijst den Namen Lijst Westheim.
f 
Die Lijst Joosten nahm an der Kommunalwahl im Jahr 1982 als Beeselse Lijst teil.

Kollegium von Bürgermeister und Beigeordneten

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Folgende Personen gehören zum Kollegium[5]:

Bürgermeister
Beigeordnete
  • Bram Jacobs (CDA)
  • Debbie Heesakkers (Verantwoorde Lokale Politiek)
  • Marcel Roelofs (Beeselse Lijst)
Gemeindesekretärin
  • Ellen Janssen

Beeseler Drachenstich

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Drachenskulptur des Beeseler Künstlers Rik van Rijswick

Im Spätmittelalter erfreute sich die Legende vom heiligen Sankt Georg, dem Drachentöter, großer Beliebtheit und wird daher in etlichen Kirchspielen als Symbolfigur in die Prozession aufgenommen. In Beesel existiert eine Legende, nach der einst ein Drache regelmäßig die Schafe der Beeseler fraß. Selbst die Armee des Königs konnte ihn nicht besiegen, sodass bald kein Vieh mehr vorhanden war. Nun opferten die Leute nach dem Losverfahren Menschen, um den Drachen zu befriedigen. Als das Los jedoch auf die Königstochter fiel, kam der heilige Sankt Georg (Sint Joris) und tötete den Drachen.[6]

Es ist nicht bekannt, wie alt die Legende ist und wann sie als ritualisierter Drachenstich (nl. Draaksteken) Eingang in die Kirchenfeste fand. Der früheste Beleg verweist auf das Jahr 1736. Seitdem findet das Festspiel regelmäßig statt. Das alte Beeseler Sankt Georgslied, das um 1699 entstanden sein soll, wird während der Aufführung gesungen.

Vor der französischen Besatzung (1795–1813) fand der Drachenstich jährlich und danach nur noch mit einem Zwischenraum von einigen – zumeist sieben – Jahren statt. 1853 führt das weithin bekannte Spektakel zur Aufnahme des Drachens ins Gemeindewappen. In der Folgezeit wird das Festspiel hin zu einem umfangreicheren Volksschauspiel umgestaltet und ausgeweitet. Es gibt jetzt fünf Darsteller mit Textrollen (u. a. Sankt Georg, die Prinzessin, der König), die Bezwingung des Drachens an der Maas, einen Siegeszug durch das Dorf und die Drachentötung auf dem Marktplatz.

Aus finanziellen Gründen wird 1967 beschlossen, den Drachenstich nur noch an einem Ort (bei der Burg Nieuwenbroeck) aufzuführen. Das Freilichtfestspiel ist seither ein fester Bestandteil der dreitägigen Drachenfeste.[7]

Commons: Beesel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Nieuwe burgemeester in Beesel. In: Rijksoverheid.nl. Ministerie van Algemene Zaken, 28. März 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (niederländisch).
  2. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (niederländisch).
  3. Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 14. Oktober 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.
  4. 1 2 Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 1. Juni 2026 (niederländisch).
  5. Leden van het college (Memento des Originals vom 26. Juli 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Gemeente Beesel, abgerufen am 26. Juli 2018 (niederländisch)
  6. Frans G. J. Geerlings: Het draaksteken - van de Georgiuslegende tot het unieke openluchtspel te Beesel, Maasbree, De Lijster 1981, ISBN 90-6486-021-1.
  7. Draaksteken Beesel: Kleine Chronik des Beeseler Drachenstichs auf draaksteken.nl, abgerufen am 29. Mai 2022.