Battlehawks 1942
| Battlehawks 1942 | |
| Entwickler | Lucasfilm Games |
|---|---|
| Publisher | Softgold |
| Veröffentlichung | Oktober 1988 |
| Plattform | DOS, Amiga, Atari ST |
| Genre | Flugsimulation |
| Thematik | Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg |
| Medium | Diskette, CD-ROM |
Battlehawks 1942 ist eine Flugsimulation, die den Pazifikkrieg thematisiert. Es wurde von Lucasfilm Games 1988 für DOS veröffentlicht. Im Folgejahr erschienen Portierungen für Commodore Amiga und Atari ST. 1993 erschien eine Wiederveröffentlichung auf CD-ROM. Als Produzent war Noah Falstein beteiligt, das Gamedesign stammt von Lawrence Holland. Es ist der erste Teil einer Trilogie von Kampflugsimulationen, die mit Their Finest Hour: The Battle of Britain (1989) und Secret Weapons of the Luftwaffe (1991) fortgesetzt wurde.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Spieler kann als Pilot in die Schlacht im Korallenmeer, Schlacht um Midway, Schlacht bei den Ost-Salomonen, Schlacht bei den Santa-Cruz-Inseln eingreifen, die als entscheidend im Krieg der Vereinigten Staaten gegen das Kaiserreich Japan gelten.
Spielprinzip
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Simuliert werden die Kampfflugzeuge Grumman F4F Wildcat, Mitsubishi A6M Zero, die Sturzkampfflieger Douglas SBD Dauntless und Aichi D3A sowie die Torpedobomber Grumman TBF Avenger und die Nakajima B5N Kate. Es werden historische Missionen als Abfangjäger, Bomber und Eskorte geboten. Einsätze können in einer Replay-Funktion mit freier Kameraführung betrachtet werden.
Rezeption
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Der Aktuelle Software Markt beurteilte die Grafik als klar gezeichnet mit gelungenem Scrolling. Es sei anspruchsvoll, aber dennoch für Gelegenheitsspieler geeignet. Kritisch bemerkte Jörg Heckmann die Geräuschkulisse und den historischen Schauplatz an.[2] Die Portierung für Atari ST und Amiga bewertete er als enttäuschend, da seiner Meinung nach keine Leistungssteigerung beim Bildlauf erzielt wurde.[1] Anatol Locker hingegen bewertete die Grafik auf dem Amiga als „flott“, den Sound als „realistisch“ und das Spieldesign als „clever“. Er stufte es trotz der akkuraten historischen Verortung als weniger simulationslastig ein. Die Szenarien seien detailliert und die Gegner verhalten sich intelligent.[4]
„Historischer Luftkampf-Simulator; aufregend und actionlastig“
Max Magenauer testete für PC Joker die Budget-Variante für PC. Die damals revolutionäre Replay-Funktion sei mittlerweile Standard im Genre geworden. Die Präsentation sei nicht mehr zeitgemäß. Positiv seien jedoch die gute Steuerung und die mittlerweile geringen Anforderungen an die Hardware.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Battlehawks 1942 in der Hall of Light Amiga Datenbank (englisch)
- Battlehawks 1942 in der Online Games-Datenbank
- Battlehawks 1942 bei MobyGames (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Jörg Heckmann: Konvertierungen. In: Aktueller Software Markt. Juni 1989, S. 91 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Jörg Heckmann: Rein in die Kiste, und ab in die Lüfte. In: Aktueller Software Markt. März 1989, S. 91 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Max Magenauer: Battlehawks 1942. In: PC Joker. April 1993, S. 79 (n74 – Internet Archive).
- 1 2 3 Anatol Locker: Battlehawks 1942. In: Power Play. Juli 1989, S. 42 (Textarchiv – Internet Archive).