Battenheim
| Battenheim | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Haut-Rhin (68) | |
| Arrondissement | Mulhouse | |
| Kanton | Rixheim | |
| Gemeindeverband | Mulhouse Alsace Agglomération | |
| Koordinaten | 47° 49′ N, 7° 23′ O | |
| Höhe | 223–231 m | |
| Fläche | 16,88 km² | |
| Einwohner | 1.560 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 92 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68390 | |
| INSEE-Code | 68022 | |
Kirche Saint-Imier | ||
Battenheim (elsässisch Bàttene) ist eine französische Gemeinde mit 1560 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft liegt im Süden der Oberrheinischen Tiefebene im Bereich der Ill am Quatelbach, fünf Kilometer südlich von Ensisheim, 10 Kilometer nordöstlich von Mülhausen und etwa 15 Kilometer westlich des Rheins, der die Grenze zu Deutschland bildet. Die Départementsstraße 201, die Basel mit der Autoroute A35 (L'Alsacienne) auf der Höhe von Meyenheim (Anschluss 30) verbindet, durchquert den Ort von Süd nach Nord.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das erste Mal wird eine Siedlung an diesem Ort 817 unter dem Namen Batenheim erwähnt. Damals war der Ort im Besitzu der Abtei Ebersmünster. Ab 1361 gehörte Battenheim zur Habsburgischen Herrschaft Landser. Im Westfälischen Frieden 1848 kam der Ort mit dem ganzen habsburgischen Besitz im Elsass an die französische Krone. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Battenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich (Kreis Mülhausen, Bezirk Oberelsaß). Am Ende des Zweiten Weltkriegs erreichte ein französischer Vorstoß Battenheim schon im November 1944, die endgültige Befreiung von der Naziherrschaft erfolgte aber erst am 6. Februar 1945. Ein Denkmal im Ort erinnert an die Opfer der 1. französischen Armee.
1375 wurde der Ort durch die „Wilden Engländer“, zeitweise unbeschäftigte Söldnertruppen unter Enguerrand VII. de Coucy, heimgesucht, 1445 wüteten die Armagnaken, von den Habsburgern im Kampf gegen die Eidgenossen ins Land gerufene Söldner, im Dorf.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2017 | |
| 961[1] | 620 | 757 | 813 | 1003 | 1174 | 1322 | 1281 | 1587 | |
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wappenbeschreibung: Geteilt in Rot, Silber und Rot mit aufgelegtem goldenem Hufeisen.
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche Saint-Imier stammt aus verschiedenen Bauepochen: Von der mittelalterlichen Kirche ist nur der Turm, datiert 1508; erhalten Das Kirchenschiff wurde 1761 bis 66 neu errichtet. Im Innern befindet sich ein barocker Hochaltar und eine große Orgel aus dem Jahr 1702, die 1989 restauriert wurde.
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Wasserturm
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jean-Baptiste Rudolf (1824–1893), Landesausschussmitglied und Bürgermeister von Battenheim
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 644–645.
