Die 17. Basketball-Weltmeisterschaft der Herren wurde vom 30. August bis zum 14. September 2014 in Spanien ausgetragen. Das Turnier wurde vom Weltbasketballverband (FIBA), dem Spanischen Basketballverband und dem Organisationskomitee der Weltmeisterschaft 2014 im Basketball ausgerichtet. Zum dritten und letzten Mal seit 1986 traten 24 Nationalmannschaften gegeneinander an. Ab 2019 werden 32 Mannschaften gegeneinander antreten.
Der Weltbasketballverband (FIBA) leitete das Bewerbungsverfahren am 10. Januar 2008 ein. Bis zum 30. April 2008 bekundeten neun Mitgliedsverbände ihr Interesse an der Ausrichtung des Turniers (in offizieller Reihenfolge): Spanien, Frankreich, Dänemark, Russland, Saudi-Arabien, Katar, Italien, Griechenland und China. Aus diesen Bewerbungen wählte die FIBA drei als offizielle Kandidaten: China, Gastgeber der Asienmeisterschaft 2009, Italien, Gastgeber der Europameisterschaft der Damen 2007, und Spanien, Gastgeber der Europameisterschaft 2007.
Am 23. Mai 2009 stimmte das FIBA Central Board während einer Sitzung in Chicago über die Vergabe des Turniers ab. In der ersten Runde schied die Bewerbung aus China mit den wenigsten Stimmen aus, in der zweiten setzte sich die aus Spanien mit 11:8 Stimmen gegen die aus Italien durch. Spanien ist damit zum zweiten Mal nach 1986 Ausrichter einer Basketballweltmeisterschaft.
Es wurden sechs Spielstätten in sechs Städten als Austragungsorte ausgewählt.[1][2][3][4][5][6]
Die Vorrunde wird in Granada (Gruppe A), Sevilla (Gruppe B), Barakaldo (Gruppe C) und Las Palmas (Gruppe D) ausgespielt, die K.-o.-Runde in Barcelona und Madrid.
Spielstätten der Basketball-Weltmeisterschaft 2014
Zwei Teilnehmer standen ohne Qualifikationsspiele fest: Spanien war als Gastgeberland automatisch qualifiziert, zudem erhielten die USA als der Gewinner der Goldmedaille beim olympischen Basketballturnier von 2012 einen Platz. Der Großteil der weiteren Teilnehmer (aus Afrika: 3 Mannschaften, Amerika: 4, Asien: 3, Europa: 6 und Ozeanien: 2) standen nach den kontinentalen Qualifikationsturnieren fest. Zusätzlich vergab die FIBA vier „Wild Cards“ um die restlichen Plätze zu füllen. Im Februar 2014 wurden die qualifizierten Mannschaften per Los auf die verschiedenen Vorrundengruppen verteilt.
Der Modus der WM-Endrunde 2014 entsprach dem Modus der beiden vorangegangenen Endrunden, als erstmals 24 Mannschaften teilnahmen. In der Vorrunde spielten jeweils sechs Mannschaften in vier Gruppen gegeneinander. Der Sieger eines Spiels erhielten zwei Punkte, der Verlierer einen Punkt. Stand ein Spiel am Ende der regulären Spielzeit unentschieden, so gab es Verlängerung. Die vier punktbesten Mannschaften jeder Gruppen qualifizierten sich für das Achtelfinale.
Bei Punktgleichheit entschieden:
1. der direkte Vergleich
2. der Korbquotient für die Begegnungen zwischen den punktgleichen Mannschaften
3. der Korbquotient für alle Begegnungen in der Gruppe
Nach der Vorrunde traten die jeweils vier besten Mannschaften jeder Gruppe im K.-o.-System gegeneinander an. Im Achtelfinale spielten die Gruppensieger gegen die Viertplatzierten und die Zweit- gegen die Drittplatzierten aus der jeweils anderen Gruppe derselben Tableauhälfte (A/B, C/D). Die Tableauhälften wurden bis zum Halbfinale beibehalten, sodass sich im Finale eine Mannschaft aus den Gruppen A/B und eine aus den Gruppen C/D gegenüberstanden.