Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 203m am Ufer der Usch, eines 256km langen, rechten Nebenflusses des Prypjat, 40km nordöstlich vom Rajonzentrum Swjahel und etwa 75km nordwestlich vom Oblastzentrum Schytomyr.
Durch das Dorf verläuft die TerritorialstraßeT–05–06.
Auf einem Feld bei Baraschi wurden im Herbst 1941 über 170 Juden aus Baraschi und Umgebung ermordet und in zwei Massengräbern verscharrt.[2] Die Flächen wurden nach dem Krieg mit einem Holzzaun markiert, dessen verfaulte Überreste während der Aufräumarbeiten zu Beginn der Umgestaltung entfernt wurden.
2019 wurde der Gedenkort für die ermordeten Juden gestaltet und im September 2019 eingeweiht.[3]
Am 28. Juli 2016 wurde das Dorf zum Zentrum der neugegründeten Landgemeinde Baraschi (ukrainischБарашівська сільська громада/Baraschiwska silska hromada), zu dieser zählten noch die 23 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer,[4] bis dahin bildete es die gleichnamige Landratsgemeinde Baraschi (Барашівська сільська рада/Baraschiwska silska rada) im Südosten des Rajons Jemiltschyne.
Am 12. Juni 2020 kamen noch die Siedlung städtischen Typs Jablunez sowie die 11 Dörfer Chotysch, Duha, Huta-Selenyzka, Kamjanka, Mychajliwka, Olchiwka, Rjasne, Selenyzja, Simakiwka, Sorjanke und Wiktoriwka zum Gemeindegebiet.[5]
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Swjahel.[6]
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Baraschi Teil der Gemeinde: