Banzi
| Banzi | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Staat | Italien | |
| Region | Basilikata | |
| Provinz | Potenza (PZ) | |
| Koordinaten | 40° 52′ N, 16° 1′ O | |
| Höhe | 560 m s.l.m. | |
| Fläche | 82 km² | |
| Einwohner | 1.155 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Postleitzahl | 85010 | |
| Vorwahl | 0971 | |
| ISTAT-Nummer | 076009 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Banzesi oder Bantini | |
| Schutzpatron | San Vito Martire | |
| Website | Banzi | |
Banzi ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Potenza in der Region Basilikata. In Banzi werden Reben für den Rotwein Aglianico del Vulture angebaut.
Lage und Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Banzi liegt 60 km nordöstlich von Potenza und hat 1155 Einwohner (Stand am 31. Dezember 2024).
Die Nachbargemeinden sind Genzano di Lucania, Palazzo San Gervasio und Spinazzola (BA).
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf dem Gebiet von Banzi entstanden Siedlungen bereits im 6. bis 4. Jahrhundert vor Christus. Die römische Gemeinde Bantia erhielt in der Zeit zwischen dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. nach Vergabe des römischen Bürgerrechts in der Folge des Bundesgenossenkriegs das Recht, sich selbst eine Stadtverfassung zu geben, die aus einer fragmentarisch erhalten gebliebenen Bronzetafel, der Tabula Bantina, rekonstruiert werden kann.[2]
Die heutige Stadt wurde auf den Resten der alten Siedlungen gebaut. Ihr Name Banzi geht auf das antike Bantia zurück. 767 wurde das Kloster Santa Maria der Benediktiner gegründet. Um das Kloster, welches im 12. Jahrhundert seine größte Blüte erreichte, entstanden Wohngebäude der Arbeiter.
Der Bürgermeister von Banzi, Giuseppe Garzillo (von der Berlusconi-Partei Forza Italia), geriet im Herbst 2008 in die Schlagzeilen, weil er zahlreiche dienstliche Termine vorgetäuscht und abgerechnet hatte. Sein Nachfolger wurde Nicola Vertone (Centro Sinistra)[3].
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche und das Kloster Santa Maria liegen auf dem Gebiet der alten Benediktinerabtei. Das Kloster wechselte mehrmals die Ordensgemeinschaft. Im 17. Jahrhundert wurden das neue Kloster und die Kirche erbaut.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
- ↑ Vgl. Hartmut Galsterer: Die lex Osca tabulae Bantinae. Eine Bestandsaufnahme. In: Chiron. Band 1, 1971, S. 191–214.
- ↑ Alexander Smoltczyk: Das Zweiaugengespräch. In: Spiegel Online. 20. Dezember 2008, abgerufen am 29. November 2014.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Reisewege von Friedrich II. in der Provinz Potenza. Veröffentlichung des Fremdenverkehrsamts der Region Basilikata, Potenza
